Das war das CARECAMP 2014!

40Am 28. und 29. März 2014 fand das zweite Mal das CARECAMP, das Barcamp zum Thema CARE in Salzburg statt.

Etwa 75 Teilnehmerinnen haben sich zusammen gefunden, um auf eine neue, innovative Art gemeinsam eine Tagung zu gestalten.

Auf dem CARECAMP gibt es keine klassischen Vorträge von (bezahlten) Referentinnen, sondern es sind die Teilnehmerinnen selbst, die Sessions (Workshops) anbieten, ihre Angebote demokratisch abstimmen lassen und dann erst ihre Workshops halten. Im Mittelpunkt der Sessions steht die Diskussion, der Austausch, das miteinander Lernen.

Wir als Organisationsteam stellen den Rahmen zur Verfügung, wir sorgen für SponsorInnen und für eine möglichst geringe finanzielle Belastung der  Teilnehmerinnen. Außerdem koordinieren wir die Kommunikation via Blog, Twitter & Facebook im Vorfeld, am CARECAMP selbst und danach. Und natürlich moderieren wir den Beginn und das Ende der Veranstaltung.

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Die Teilnehmerinnen des CARECAMP 2014

Gekommen sind etwa 75 Menschen aus dem Arbeitsfeld “Care”, davon war ein Drittel der CarecamperInnen bereits zum zweiten Mal dabei. Wie schon beim ersten CARECAMP im Jahr 2013, zeigte sich auch dieses Mal wie “bunt” die Teilnehmerinnen des CARECAMPS sind, denn fürs CARECAMP interessieren sich alle Berufsgruppen der Pflege, von PflegehelferInnen über FachsozialbetreuerInnen und DGKP´s. Anzutreffen waren unternehmerisch tätige Pflegepersonen, Heimleitungen, Pflegeleitungen, Pflege-studentInnen, PflegewissenschaftlerInnen und Lehrende. Ebenso nahmen Menschen teil, die sich mit Ambient Assisting Living beschäftigen, eine Gebärdendolmetscherin, Pflegende Angehörige, eine Bewohnervertreterin und zwei Vertreterinnen von SeniorInnenorganisationen.

Wir als Organisatorinnen sind davon überzeugt, daß gerade diese “Buntheit” das CARECAMP zu etwas Besonderem machen.

Wie haben die TeilnehmerInnen vom CARECAMP erfahren?

Unser wichtigstes Werbemittel sind Soziale Medien, allen voran Facebook und Twitter. Zwei Drittel aller Teilnehmerinnen erfuhren aus den Sozialen Medien vom CARECAMP. Das zweite Drittel wurde von Kolleginnen und Vorgesetzten informiert oder ist in unserem Mailverteiler und bekam eine Zusendung.

Das Anmeldeverfahren im Vorfeld

Die Anmeldung zum CARECAMP ist öffentlich in einem Wikisystem einsehbar und es war möglich seine Teilnahme selbst einzutragen. Wir haben allerdings angeboten sich via Mail anzumelden (der Eintrag ins WIKI wurde dann von uns vorgenommen), was von beinah allen Teilnehmerinnen angenommen wurde.

Hier ein Blick auf das Anmelde-WIKI – Sie sehen die angemeldeten TeilnehmerInnen, sowie die Sessionangebote.

Die Sessions- die Sessionanbieter – Unterlagen zu den Sessions

Alle SessionleiterInnen waren aufgerufen ihre, wenn vorhandene, Präsentation entweder online zu stellen oder dem Organisationsteam zu mailen, um sie allen TeilnehmerInnen und Interessierten öffentlich zugänglich zu machen.

Hier das Programm des Carecamps 2014 als Übersicht: CARECAMP – Sessioneinteilung

Und hier nun die Sessions plus Sessionunterlagen (leider nicht von Allen zur Verfügung gestellt):

Birgit Meinhard Schiebel: “Wenn Unternehmen MitarbeiterInnen unterstützen, die pflegen”. Zur Session selbst gibt es keine Unterlagen. Es wurde über die Vereinbarkeit von Pflege und Arbeit diskutiert und was Unternehmen hierzu beitragen könnnen.

Wir wollen an dieser Stelle auf den aktuellen Film der IG Pflegende Angehörige hinweisen:

Rosemarie Bleil: “Soziale Projekte im Seniorenbereich mit Handwerk, Kunst, Kultur und Vereinen aus der Kommune”

In der Session wurden verschiedene Projekte vorgestellt, die man mit Menschen mit Demenz durchführen könnte, sie sollen anstecken kreativ zu sein. Hier stellvertretend 2 Trailer zu vorgestellten Projekten:

Rosemarie Bleil: “Klangschalen bei Demenz und in der Palliativbegleitung, Nonverbale Kommunikation wertschätzend und nach SMEI Konzept” Broschüre_Klangschalen_Demenz

Raphael Schönborn: “Mensch(-licher) mit Demenz – Gegen die Biologisierung des Sozialen”. Menschlicher_mit_Demenz_PPP_Carecamp2014

Raphael Schönborn: “Man(n) pflegt! Das Problem der mangelnden Sichtbarkeit „männlicher Pflege“. Mann_pflegt_PPP_Carecamp2014

Lisa Ressi: “Risikofaktor Vitamin D-Mangel – von der Rachitisprophylaxe zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge”. Session_CareCamp Lisa Ressi

Doris Einödter: “Mobile Palliativ- und Hospizteams Caritasverband Salzburg: Strukturinformation:”Wie arbeiten diese Teams.”  Palliativteams Salzburg Prä-2014

Johannes Wallner: „Schmerzfreies Pflegeheim – Schmerzerkennung und Schmerzbehandlung als Qualitätsindikator“. Pain Nurse März 14 und secu_SchmerzfreiesPH_20130708_Präsentation_final02

Tobias Haas: ADVANCED NURSING #TWITTER ;-)
twitter_carecamp_haas

Sonja Schiff: “Missstände/ strukturelle Gewalt als MitarbeiterIn (öffentlich) aufzeigen und melden – HeldIn oder NestbeschmutzerIn??” Session Sonja Schiff

Unser persönliches Resumee als Organisationsteam

Es war wieder großartig zu beobachten, wie die Idee des CARECAMPs “zündet”. Eigentlich schon von Beginn an war die Stimmung großartig. Wir haben viel Begeisterung erlebt und große Lust das Carecamp mitzugestalten. Wir haben Spaß erlebt und viel Neugierde. Spaß am diskutieren, daran Stellung zu beziehen, Neugierde auf andere Meinungen und Sichtweisen.

Wir wollen daher allen TeilnehmerInnen danken fürs Dabeisein und Mitgestalten- ob mit einer Session, mit Diskussionsbeiträgen oder organisatorischen Hilfestellungen. DANKE!

Gibs Fotos vom CARECAMP?

Dieses Mal gibt’s auch tolle Photos vom CARECAMP! Danke an Doris Fölsch für die großartige Fotodokumentation”

Hier geht’s zum Flickr-Fotostream

 

Und zu guter Letzt die Frage der Fragen: Wird es ein nächstes CARECAMP geben?

Jaaaaaaaaaaa, wird es! Am Besten den Termin schon heute vormerken!
Das Carecamp 2015 findet am 27.-28. März 2015 in Salzburg, im Heffterhof statt. Die Anmeldung wird Anfang November 2014 eröffnet, Teilnahmerzahl maximal 100.

Daher bleibt dran an uns via Facebook-Seite, Facebook-Gruppe oder Twitter.

 

Wir danken nachfolgenden SPONSOREN für die großzügige Unterstützung.

Premiumsponsor

 

SeneCura ist mit der Übernahme des “Premium-Sponsor-Paketes” zum zweiten Mal der Hauptsponsor des CARECAMPS und trägt damit wesentlich dazu bei, das CARECAMP für die TeilnehmerInnen möglichst kostenfrei zu halten. Danke dafür! Wir wissen Ihre Unterstützung und ihre Treue als Sponsor sehr zu schätzen.

Großsponsoren

 

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Wir begrüßen herzlich Wozabal Textilservice GmbH & Co KG als neuen Sponsor und bedanken uns für die großartige finanzielle Unterstützung.

Weitere SponsorInnen:

 

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Wir bedanken uns auch bei der Firma ATTENDS herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung. Auch Attends beweist mit dem neuerlichen Sponsoring seine Treue dem CARECAMP gegenüber. DANKE!

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Neu als Sponsor an Bord ist die Agentur AIS pbw GmbH – 24 Stundenbetreuung. Herzlichen Dank für die Unterstützung!

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Zum wiederholten Male unterstützen uns auch an das Peter Hess Institut und IKIP e.V.! Herzlichen Dank!

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Herzlichen Dank an die Firma Janssen für die finanzielle Unterstützung.

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Ebenfalls bereits das zweite Mal wird das CARECAMP vom ENPP – Europäisches Netzwerk für psychobiographische Pflegeforschung als Sponsor unterstützt. Herzlichen Dank dafür!

MedienpartnerInnen

 

Danke dem LAZARUS PflegeNetzWerk für die erneute Medienpartnerschaft und damit für die kostenfreie Bewerbung des CARECAMPS im Lazarus-Newsletter.

 

Unser Dank gilt auch Lebenswelt Heim für die neuerliche Unterstützung in der Bewerbung des CARECAMPS in all deren Medien.

 

Unser Dank für die neuerliche tatkräftige Bewerbung des CARECAMPS online via www.medtermine.at sowie via Twitter und Facebook richtet sich auch an Dr. Michaela Endemann.

 

Verlinkungen- Partnerlinks

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www.meinpflegegeld.at

Sessionplanung CARECAMP 2014

Hier nun für jene, die überlegen erst morgen aufs CARECAMP zu kommen, die gesamte Sessionplanung.

CARECAMP – Sessioneinteilung

Wir freuen uns auch noch über spontane Teilnahme!!!

Sessionangebot Anita Hofmann

Fast in letzter Minute ist noch ein Sessionangebot “hereingeflattert”. Und mit dem Angebot zeigt sich, dass das Thema Demenz heuer stark am CARECAMP vertreten ist.

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Mag. Anita Hofmann, Fachstelle für pflegende Angehörige, Projekt Respekt,
Caritas Salzburg  

Sessiontitel: Demenzfreundliche Lebensräume schaffen am Beispiel von 2 Projekten der Caritas Salzburg

Die Caritas Salzburg hat vor 6 Jahren die “Fachstelle für pflegende Angehörige” geschaffen mit dem Ziel, privat pflegende Personen zu unterstützten, zu begleiten und zu entlasten.
Innerhalb der Fachstelle sind ausgehend von dieser Zielsetzung zwei durch die EU (Interreg) und dem Fonds Gesundes Österreich geförderten Projekte entstanden:
NaMaR (Netzwerk für alte Menschen im alpenländischen Raum) und Respekt für ältere Menschen und pflegende Angehörige
Im Projekt NaMaR wurden ehrenamtliche MiA-(mit-Angehörigen) BegleiterInnen ausgebildet, die pflegenden Angehörigen in erster Linie als GesprächspartnerInnen zur Verfügung stehen. Das Projekt Respekt will durch spezielle Schulungsangebote zum Thema Demenz für unterschiedliche Zielgruppen mit dazu beitragen, demenzfreundliche Lebensräume zu schaffen.
In der Session werden die Projektkonzepte und -erfolge vorgestellt. Ich möchte gerne mit Ihnen darüber diskutieren, welche Entlastungsangebote privat pflegende Angehörige am dringendsten brauchen, wie pflegende Angehörige, die jahrelang ohne professionelle Hilfe pflegen, erreicht werden können und welcher Beitrag zur Entlastung solche und ähnliche Projektansätze leisten können.

Sessionangebot Manuela Hofer

Wir freuen uns, dass auch unser Sponsor AIS pbw GmbH eine interessante Session anbietet und sich auf eine durchaus kritische Betrachtung und Diskussion der 24-Stundenbetreuung einlässt, ganz nach dem Ziel des CARECAMPS: Miteinander und voneinander lernen.

Manuela HoferManuela Hofer, Vertriebsleitung AIS 24-Stundenbetreuung

Sessiontitel: 7 Jahre nach der Legalisierung – die Personenbetreuung

Seit nunmehr über 7 Jahren gibt es in Österreich das Gewerbe der Personenbetreuung. Umgangssprachlich nach wie vor “24-Stunden-Pflege” genannt, entwickelte sich dieses Gewerbe zu einer in Österreich sehr großen und bedeutsamen Berufsgruppe. Im Jahr 2007 wurde das freie Gewerbe der Personenbetreuung erstmals als selbstständige Tätigkeit geregelt. Neben der immer höher werdenden Lebenserwartung steigt auch die Anzahl der Singlehaushalte rapide an, Familienstrukturen mit generationsübergreifenden Mehrpersonenhaushalten werden immer mehr zur Seltenheit. Aktuell betreuen in Österreich bereits über 60.000 selbstständige Personenbetreuer hilfsbedürftige Menschen in den eigenen 4 Wänden. Neben den selbstständigen Personenbetreuern stieg auch die Anzahl der Vermittlungsagenturen in und um Österreich rapide an. Klare Regelungen und einheitliche Strukturen für Agenturen ist mit Sicherheit eine der Hauptaufgaben, die in naher Zukunft Maßnahmen und Änderungen erfordern, um 7 Jahre nach der Legalisierung der Personenbetreuung die Qualität, Professionalität und Seriösität weiter zu gewährleisten und zu steigern.

Einen regen Erfahrungsaustausch, Vor- und Nachteile der Personenbetreuung sowie Verbesserungsvorschläge und Möglichkeiten der Vernetzung von österreichischen Pflegepersonal mit ausländischen Personenbetreuern möchten wir mit Ihnen diskutieren. Welche Strukturen sollten Ihrer Meinung nach 7 Jahre nach der Legalisierung der Personenbetreuung reformiert werden?

 

Sessionangebote D. Fölsch und D. Einödter

Bald ist es so weit, noch 3 Tage bis zum CARECAMP 2014!
Hier noch zwei interessante Sessionangebote.

fölschMag. Doris Fölsch, DGKS, Philosophin und Ethikberaterin im Gesundheitswesen.

Sessiontitel: Ethik in Medizin und Pflege – Verantwortung und Möglichkeiten von Organisationen und Politik.

Bei ethischen Überlegungen mit Pflegekräften stoßen wir, in der gemeinsamen Reflexion, immer wieder auf das Thema Strukturen und Organisation. Wir machen uns darüber Gedanken wie wir selber handeln und Herausforderungen in einzelnen Fällen begegnen können aber: Wie können Organisationen Rahmenbedingungen bzw. eine Kultur schaffen, in denen ethisch angemessene Entscheidungen getroffen werden und ethisches Handeln gewährleistet wird? Wie können uns Organisationen bei ethischen Entscheidungen und Handeln Unterstützung bieten? Welchen Beitrag könnte die Politik – als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger – hilfreich leisten?
In der Session möchte ich Möglichkeiten innerhalb Organisationen aufzeigen, wie aber auch gemeinsam mit den Teilnehmenden Ideen entwickeln. Was wäre in Ihren Organisationen möglich/hilfreich? Was gibt es schon an Strukturen? Wäre ein Ethikrat in Salzburg hilfreich – und wenn ja wie könnte man diesen gestalten?

Einödter Doris, DGKS, MSc (Pall.Care), Teamleitung Mobiles Palliativteam bei Caritas Salzburg

Sessiontitel: Mobile Palliativ- und Hospizteams Caritasverband Salzburg: Strukturinformation: Wie arbeiten diese Teams.

Die Session soll einen Überblick über die Struktur, das Angebot und die Arbeitsweise der mobilen Palliativ- und Hospizteams der Caritas im Land Salzburg geben. Anschließend soll viel Zeit zum Stellen von Fragen und für Meinungsaustausch bleiben.

 

 

Sessionangebote M. Hagedorn und H. Schloffer

Und hier die nächsten beiden Sessionangebote.

Hagedorn_Portrait2Michael Hagedorn, Fotograf mit Schwerpunkt Pflege, Initiator der Demenzkampagne KONFETTI IM KOPF

Sessiontitel: KONFETTI IM KOPF. Ein neues Bild von Demenz – KONFETTI IM KOPF. Wie es gelingen kann, das angstbesetzte Thema Demenz in die breite Öffentlichkeit zu tragen und zu einem Perspektivwechsel einzuladen.

Die in Hamburg ansässige gemeinnützige Organisation KONFETTI IM KOPF initiiert in Zusammenarbeit mit einem großen Netzwerk aus der Demenzpflege aufmerksamkeitsstarke Stadt-Events. Im Mittelpunkt dieser außergewöhnlichen Kampagne steht eine lebensbejahende Open-Air-Ausstellung im öffentlichen Raum. Sie wird begleitet von einem facettenreichen und informativen Rahmenprogramm aus Workshops, Konzerten, Lesungen, Vorträgen, außergewöhnlichen Stadtaktionen und einer professionellen Werbe- und PR-Kampagne.
KONFETTI IM KOPF spricht eine breite Öffentlichkeit, aber auch Betroffene, Angehörige und Fachpublikum an. Alle Aktionen beziehen auch Menschen mit Demenz als aktive Teilnehmer mit ein. Neben der großen Öffentlichkeitskampagne bilden nachhaltige Projekte die zweite Säule der Philosophie von KONFETTI IM KOPF. So werden ab Frühjahr 2014 an zunächst zwei Standorten in Hamburg die ersten KONFETTI-Cafés ihre Türen für alle Menschen im Quartier, ob mit oder ohne Demenz, öffnen.
KONFETTI IM KOPF steht unter der Schirmherrschaft des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog und wurde ausgezeichnet mit dem EFID-Award 2014, dem Hertie-Preis 2011, sowie dem PR-Report-Award 2011.

helgaDr. phil. Helga Schloffer, stellv. Obfrau der Österreichischen Gesellschaft für Aktivierung und Gedächtnistraining e.V..

Sessiontitel: Aktivierende und psychosoziale Interventionen im Seniorenbereich- NICE OR NEED TO HAVE?

Aktivierung, Gedächtnistraining, psychosoziale Begleitung und Stimulierung sind wichtige Stützpfeiler der Lebensqualität in Institutionen der Seniorenbildung, -betreuung und – pflege. Für Menschen mit Demenz haben sie den gleichen Stellenwert wie die medikamentöse Behandlung. Die Wertschätzung gegenüber diesen Interventionen lässt zu wünschen übrig – noch immer steht der pflegerisch-medizinische Aspekt im Mittelpunkt, oft läuft das ganze unter Beschäftigung, Animation oder sonstigen Unworten, die einen möglichst schnellen Zeitvertreib ohne dahinterstehendes Förderkonzept bezeichnen. Es gibt keine Vorschrift, dass die handelnden Personen adäquat ausgebildet sein müssen, in Pädagogik, Didaktik, Gruppenführung bzw. sodass sie wenigstens eine Grundausstattung an Handwerkszeug zur Verfügung haben. Es gibt auf dem Markt eine Menge Seminare, aber sie müssen nicht besucht werden und bieten sehr unterschiedliche Qualität.

Wir haben die Österreichische Gesellschaft für Aktivierung und Gedächtnistraining gegründet, um das Berufsbild der Aktivierungsfachfrau, des Aktivierungsfachmanns bekannter zu machen, Menschen auszubilden und ihnen eine Plattform zur Vernetzung zu bieten.

In der Session stellen wir uns vor, zeigen Übungen und Material und freuen uns über den Austausch zu diesem Thema.

Sponsor ENPP

image001 (2)Ebenfalls bereits das zweite Mal wird das CARECAMP vom ENPP – Europäisches Netzwerk für psychobiographische Pflegeforschung als Sponsor unterstützt. Herzlichen Dank dafür!

Aber warum unterstützt das ENPP das CARECAMP? Wir haben nachgefragt:
„ENPP unterstützt das CARECAMP bereits zum zweiten Mal. Die Idee einer offenen und so innovativen Veranstaltungsform hat uns gleich begeistert. Wir wünschen dem CARECAMP 2104 einen guten Verlauf und viele anregende Begegnungen und Gespräche.“

Und wer ist das ENPP? Was tut das ENPP?
Das Europäische Netzwerk für psychobiographische Pflegeforschung ist ein europaweit aktives fachliches Netzwerk. Sein Ziel ist die Absicherung der fachlichen und wissenschaftlichen Zukunft des psychobiographischen Pflegemodells nach Prof. Erwin Böhm.

Sponsoren Peter Hess Institut und IKIP e.V.

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Schon zum zweiten Mal unterstützen das Peter Hess Institut und der Verein IKIP e. V. das CARECAMP. Auch hier haben wir nach der Motivation für das Sponsoring gefragt, sowie ersucht sich selbst kurz vorzustellen.

Warum wir das CARECAMP unterstützen?
Das Peter Hess Institut Deutschland und Österreich, sowie IKIP e.V. unterstützen das Carecamp sehr gerne, da es eine Bereicherung ist und ein Austausch der Fachlichkeit in und um die Pflege möglich ist.

Wer ist das Peter Hess Institut?
Die Peter Hess Institute Deutschland und Österreich bieten umfangreiche Aus- und Weiterbildungen mit Klangschalen im Gesundheitswesen, Wellness und Entspannung erfolgreich an. Mehr als über 2000 Klanganwender, ob vor der Geburt bis hin zum Sterbeprozess, im Schönheitsbereich und in der Entspannung  ist alles dabei. Begleitung bei Kindern, Erwachsenen und in der Pflege, ob Geronto- oder Intensivpflege sind im Vormarsch, wissenschaftliche Studien dazu werden durchgeführt und damit unser Erfolg bewiesen. Mit neuen Ideen, innovativ und kreativ zu arbeiten, messbare Erfolge und positive Wirkungen der Klangschalen, sowohl in der Pflege und bei Demenz, geben uns recht. Die vielen Praktiker mit Klangschalen in Deutschland und Österreich berichten über positive, wertschätzende Begleitung für Pflege, aber auch für Mitarbeiter und Angehörige.

Wer ist IKIP e.V.?
Rosemarie Bleil 1. Vorstand von IKIP e.V. unterstützt das Carecamp sehr gerne. Ich habe von vielen Kollegen  einiges gelernt und ich gebe mein Wissen gerne weiter, denn nur so wird unsere Pflege bunt und wir selber erleben später eine tolle kreative Pflege. Ich habe  2013 soviele tolle Menschen kennen gelernt am Carecamp und von diesen Menschen sehr viel in meine Praxis mit eingebracht und dadurch wurde das Angebot um einiges vielfältiger.

Sessionangebote Raphael Schönborn

portrait-raphaelGleich zwei Sessionangebote hat Raphael Schönborn für das CARECAMP 2014 eingereicht.

Sessiontitel 1: Mensch(-licher) mit Demenz. Gegen die Biologisierung des Sozialen.

Der Demenzdiskurs wird vom medizinwissenschaftlichen Modell dominiert, dessen Programmatik die Bekämpfung und Eindämmung der Erkrankung ist. Für Menschen mit Demenz entsteht durch die Defektzentrierung die Gefahr der gesellschaftlichen Stigmatisierung und Exklusion.
Dass die Demenz eine Beeinträchtigung darstellt, die unter den Schutzbereich des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (RMB-Ü) fallen, wird dabei kaum beachtet. Die daraus resultierenden menschenrechtliche Verpflichtungen gegenüber demenzkranken Menschen werden bislang systematisch vernachlässigt.

Diese Session kritisiert Fremdbestimmung bei Demenz und fordert sozial-integrative Ansätze als menschenrechtliche Verpflichtung.

Sessiontitel 2: Man(n) pflegt! Das Problem der mangelnden Sichtbarkeit „männlicher Pflege“.

Männer werden als vernachlässigbare Randgruppe in der Angehörigenpflege betrachtet. Die Kenntnisse zur Lebenslage von Männern in der Pflege sind dementsprechend gering und Unterstützungsangebote orientieren sich meist an den Bedürfnissen von Frauen. Ungefähr ein Viertel aller betreuenden und pflegenden Angehörigen in Österreich sind aber Männer, weshalb deren Leistung stark unterschätzt wird.
Diese Session setzt sich mit der Fürsorgetätigkeit von Männern in der Angehörigen-pflege auseinander und plädiert für geschlechtersensible Unterstützungsangebote bei männlichen Pflegearrangements.

Sponsor Janssen

Janssen_Cons_RGBWir begrüßen als neuen Sponsor des CARECAMP die Firma Janssen und bedanken uns herzlich für die Unterstützung.  Auch von Janssen wollten wir wissen, warum sie das CARECAMP unterstützen und sie ersuchen sich kurz vorzustellen.

Warum unterstützt Janssen das Carecamp 2014?
„Wir freuen uns, das CARECAMP als innovative Veranstaltung unterstützen zu können und so einen Beitrag zur patientenorientierten Versorgung leisten zu können.“

Und wie beschreibt die Firma Janssen sich selbst?
“Janssen sieht seine Hauptverantwortung als Unternehmen darin, für die Patienten neue und innovative Medikamente von höchster Qualität zur Verfügung zu stellen und alle medizinischen Ansprechpartner bestmöglich über den richtigen Einsatz und die Eigenschaften dieser Medikamente zu informieren.”