Herba Chemosan unterstützt carecamp demenz 2017

Wir bedanken uns herzlich bei der Firma Herba Chemosan Apotheker AG für die neuerliche Unterstützung des carecamp demenz.

HC_bringts_3C

Herba Chemosan über sich selbst:

Die Herba Chemosan Apotheker AG ist ein Pharmazeutischer Großhandel. Den hohen Qualitätsansprüchen der Pharmazie verpflichtet, gewährleistet das Unternehmen heute mit dem größten Sortiment im Land die flächendeckende und sichere Verteilung von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten.
Über 1.100 Apotheken werden täglich mit Ware, Information und Dienstleistungen serviciert. Neben der öffentlichen Apotheke sind Drogerien, Hausapotheken führende Ärzte und Hospitäler weitere wichtige Kunden der Herba Chemosan Gruppe.

Näheres zu Herba Chemosan unter: www.herba-chemosan.at

Warum Herba Chemosan das carecamp demenz unterstützt:

Da wir eine Branche sind, die im Gesundheitswesen tätig ist, ist es uns ein Anliegen solche Projekte zu unterstützen.
Demenz ist eine Krankheit, die das Leben der Betroffenen und Angehörigen stark verändert und so hoffen wir mit unserem Beitrag den betroffenen Menschen Hilfe zu leisten.

Salzburger Sparkasse unterstützt das carecamp demenz 2017

Es ist uns eine große Freude bekannt zu geben, dass die Salzburger Sparkasse das carecamp demenz auch im Jahr 2017 großzügig unterstützen wird.

Salzburger_slogan_cmyk_HG

Die Salzburger Sparkasse über sich selbst:

Die Salzburger Sparkasse Bank AG wurde 1855 gegründet und ist seit 1996 Teil des Erste Bank-Konzerns. Sie versteht sich als Teil der Gemeinschaft in Salzburg, im angrenzenden Innviertel und im Mondseeland – der Menschen, der Wirtschaft und der Institutionen in dieser Region. Der Kunde, seine Wünsche und seine Ziele stehen im Mittelpunkt des Handelns. Die Zufriedenheit der Kunden hat oberste Priorität, ganz im Sinne des Slogans: „Was zählt, sind die Menschen.“ Mit 60 Filialen, 5 SB-Standorten sowie zehn regionalen Beratungszentren für Firmenkunden ist die Salzburger Sparkasse Bank AG nahezu flächendeckend in ihrem Einzugsgebiet vertreten. Mehr als 620 Mitarbeiter bemühen sich mit qualitativ hochstehendem Service, das Vertrauen von mehr als 200.000 Kunden aus allen Bevölkerungsschichten zu rechtfertigen. Auch bei der Förderung verschiedener Aktivitäten im und für das Land Salzburg – sowohl im sozialen als auch im kulturellen und sportlichen Bereich – bleibt das Institut seinem Slogan „Was zählt, sind die Menschen.“ treu.

Näheres zur Salzburger Sparkasse hier:www.sparkasse.at

Die Motivation der Salzburger Sparkasse das carecamp demenz nach 2016, auch im Jahr 2017 zu unterstützen:

Die Digitalisierung und zahlreiche Innovationen haben das Bankgeschäft in den letzten Jahren stark verändert. Wir als Sparkasse müssen diesen Trend mitgehen und bieten moderne innovative Bankdienstleistungen all unseren Kunden an. Gleichzeitig haben wir aber auch einen großen Kundenstamm, der altersbedingt und aufgrund von Gewohnheiten oder Gebrechen dieser Entwicklung nicht standhält. Als regional verankertes Unternehmen, das auf Beziehungsqualität höchsten Wert legt, ist es unser Anspruch, auch dieser Kundenschicht beste Betreuungsqualität zu bieten. Dabei ist es wichtig, die Bedürfnisse und mögliche Handlungsweisen unserer Kunden zu kennen bzw. zu erkennen. Wir wollen daher auch das Thema Demenz aufgreifen und unsere Mitarbeiter auf dieses Thema sensibilisieren. Dabei ist uns die Zusammenarbeit mit den VeranstalterInnen des carecamps demenz und die Förderung deren Initiativen ein großes Anliegen.

Wir bedanken uns herzlich für die großzügige Unterstützung!

Merken

Nachbericht carecamp demenz 2016

Anfang September fand das vierte carecamp statt, dieses Mal mit der Ausrichtung auf Demenz und in Kooperation mit der Stadt Salzburg. Schon Wochen vorher war die Veranstaltung mit 120 TeilnehmerInnen ausgebucht. Das neue Konzept (Vorträge in Kombination mit einem klassischen barcamp) und auch die Ausrichtung auf das Thema Demenz wurden sehr gut angenommen.

Noch ist der Saal leer...

Noch ist der Saal leer…

Der Wunsch ein carecamp zum Thema Demenz zu veranstalten wurde im Frühjahr 2016 von Mag. Anja Hagenauer, Vizebürgermeisterin und Initiatorin der „Demenzfreundlichen Stadt Salzburg“ an uns herangetragen, die bereits 2015 das Carecamp besucht hat. Gewünscht war eine bunte Veranstaltung ohne dem typischen Tagungscharakter. Aus Sicht Mag. Hagenauers kann das nur das Carecamp bieten. So wurde das carecamp demenz aus der Taufe gehoben.

carecamp3klein

Das ehemalige Barcamp zum Thema „care“, bestehend aus Sessionangebote der TeilnehmerInnen, wurde umrahmt von drei Impulsreferaten von Helga Rohra, Michael Schmieder und Erich Schützendorf, Dazwischen wurden insgesamt 12 Sessionbeiträge der TeilnehmerInnen durchgeführt, diese reichten von „Erotik im Alter und bei Demenz“ über die Frage „Wie können Menschen mit Demenz involviert werden?“ und „Wie umgehen mit herausforderndem Verhalten“ bis zu „Schulungen für Angehörige“ und „Demenzfreundliche Apotheke“. Geneauere Information über die Sessionangebote des carecamp demenz 2016 können Sie hier nachlesen.

Helga Rohra in Aktion

Helga Rohra in Aktion

Helga Rohra und Erich Schützendorf

Helga Rohra und Erich Schützendorf

Ausgebuchte Sessions der TeilnehmerInnen...

12 ausgebuchte Sessions der TeilnehmerInnen…

...in insgesamt 3 Räumen...

…in insgesamt 3 Räumen…

....in unterschiedlichen Größen...

….in unterschiedlichen Größen…

Das Catering und Mittagessen, es wurde von den TeilnehmerInnen hochgelobt, wurde gestellt vom nahegelegenen Seniorenwohnhaus Itzling, eine Einrichtung der Stadt Salzburg.

Die Stadt Salzburg als Mitveranstalterin hat nicht nur inhaltlich und finanziell, sondern auch organisatorisch tatkräftig mitgeholfen, dass das carecamp demenz einen so reibungslosen Ablauf und professionellen Charakter erhalten hat: Großer DANK für die Organisation der Tagungsunterlagen, die Besetzung des Tagungsbüros, die Unterstützung mit technischem Geräten sowie die fotographische und textliche Dokumentation an das Team rund um Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer. .

Neben der Stadt Salzburg wurde die Veranstaltung finanziell von Sponsoren getragen, ohne die wir den günstigen Teilnahmebeitrag von 20 Euro nicht realisieren hätten können. Als Hauptsponsor war die Sparkasse Salzburg dabei, Großsponsor war Attends, als weitere Sponsoren haben sich beteiligt die Paracelsus Medizinische Privatuniversität, die Herba Chemosan Apotheker-AG, die Arbeiterkammer Salzburg und die SeneCura. Die Verlage Mabuse-Verlag und der Hans-Huber Verlag haben uns Bücher zur Verfügung gestellt. Die Buchhandlung Sorger war mit einem sehr umfangreichen Bücherstand vor Ort.

Vernetzung in den Pausen...

Vernetzung in den Pausen…

mit der Möglichkeit durch Bücher zu schmökern..

mit der Möglichkeit durch Bücher zu schmökern..

Ausblick….
Nachdem die Stimmung am carecamp erneut großartig war und auch die Rückmeldungen voll Begeisterung waren, erhieleten wir noch am carecamp demenz selbst von Mag, Hagenauer den Auftrag auch 2017 ein carecamp demenz zu organisieren.

Termin nächstes carecamp demenz: 2. und 3. Oktober 2017

Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Salzburg erneut als Mitveranstalterin Partnerin des carecamp sein wird.

Alle, die bei einem der carecamps teilgenommen haben (und uns die Emailadressen vorliegen) werden selbstverständlich über unsere weiteren Planungen auf dem Laufenden gehalten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehn!

Sonja Schiff und Dorothee Glöckle

Weitere Nachberichte zum carecamp demenz 2016:
Persönlicher Nachbericht von Mag. Anja Hagenauer
Nachbericht auf der Plattform Konfetti im Kopf.

Merken

Sessionangebot Michael Hagedorn

Michael Hagedorn, Initiator von KONFETTI IM KOPF, kommt bereits zum zweiten Mal zum Carecamp. Sein zweiter Besuch hat einen aktuellen Anlass, davon wird er berichten.

Hagedorn_Portrait2

KONFETTI IM KOPF in Salzburg – neue Wege hin zu einer demenzfreundlichen Stadt.

KONFETTI IM KOPF ist eine Aktivierungskampagne zum Thema Demenz. Mit Veranstaltungen, Projekten und Aktionen im öffentlichen Raum soll Demenz auf positive Weise in die Öffentlichkeit kommuniziert werden und die Gesellschaft sensibilisiert werden. Teil der Kampagne ist es aber auch mit Projekten Inklusion zu fördern sowie die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.

2016 wurde die Stadt Salzburg „KONFETTI IM KOPF- Stadt“. Nun gilt es das Netzwerk zu knüpfen und eine bunte Kampagne zu entwickeln.

Ich freue mich auf eine spannende Session.

Sessionangebot Gabriele Paulsen

Wir freuen uns über das Sessionangebot von Gabriele Paulsen, Geschäftsführerin von Nessita GmbH. Frau Paulsen war mit Nessita 2015 für den Innovationspreis Altenpflege in Deutschland nominiert.

gabriele-paulsen

Erotik im Alter und bei Demenz

Über die sexuellen Bedürfnisse immobiler Menschen wird in Gesellschaft und Medien kaum diskutiert. Aber Angehörige, Betreuer,

Pflegekräfte, Heimleiter oder Pflegedienstleitung wissen: Es ist ein großes Thema.

Das Thema „sexuelle Assistenz“ ist weiter auf dem Weg in die gesellschaftliche Akzeptanz. Fachleute, Experten und Wissenschaftler sind sich einig: Sexuell ungestillte Bedürfnisse können zu einer starken psychologischen Belastung für alle Betroffenen werden. Der Bedarf an Sexualassistenz wächst von Jahr zu Jahr.

Ich möchte Ihnen von meinen Erfahrungen mit Nessita berichten, einer Organisation, die Sexualassistenz vermittelt.

Wer schon ein bisschen vorschnuppern möchte, hier ein Video von Gabriele Paulsen aus der Sendung 3nach9

Sessionangebot Bernhard Kracher plus Team

Bernhard Kracher, Bereichleiter in einem Seniorenwohnhaus der Stadt Salzburg berichtet von seinen Erfahrungen mit einer Hausgemeinschaft.

Das Team der Hausgemeinschaft

Das Team der Hausgemeinschaft

Bernhard Kracher

Bernhard Kracher

Ver-rückt in Hausgemeinschaften

Nach einigen Jahren Arbeit mit Hausgemeinschaften möchten wir unsere Erkenntnisse, Erfahrungen, die Herausforderungen, logische und unlogische Strukturen, sowie den Wandel der dort wohnenden und arbeitenden Menschen vorstellen.

Wir laden alle TeilnehmerInnen zur Diskussion zum Thema Demenz, Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmtheit ein.

Sessionangebot von Silvia Tuider

Silvia Tuider von Pro Senectute Österreich hat eine Session eingereicht zu kultureller Teilhabe von Menschen mit Demenz.

Silvia Tuider

Museumsführungen für Menschen mit Demenz – ein Stück Lebensqualität

Kunst und Kultur erhöhen die Lebensqualität, in jedem Alter und in jeder Lebenssituation. Menschen mit Demenz wollen ein Teil einer sozialen Gesellschaft sein und brauchen Möglichkeiten für sinnerfüllte Aktivitäten.

Pro Senectute lädt seit 2015 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Senioren- und Kultureinrichtungen zu Seminaren ein, um Museumsführungen für Menschen mit Demenz und ihren Begleitpersonen ein, in Österreich zu ermöglichen.

Seit kurzem gibt es in drei Wiener Museen dieses Angebot . Regelmäßig finden öffentliche Führungen für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen und Betreuungspersonen statt. Damit können Angehörige und Betroffene sich eine „schöne“ Zeit schenken.

Sessionangebot von Maria Gruber

DGKP Maria Gruber, MSc, ist Qualitäts- und Projektmanagerin für die Pflege- und Betreuungseinrichtungen im Roten Kreuz Salzburg. Sie bietet eine Session an, in der Fallbesprechungen und kritisches Denken in der Pflege als mögliche Hilfe bei herausforderndem Verhalten demenzkranker Menschen gemeinsam besprochen und diskutiert werden sollen.

Maria Gruber

„Gemeinsam besprechen- professionell handeln“ – Fallbesprechungen bei herausforderndem Verhalten von Menschen mit Demenz in der stationären Langzeitpflege“

Alle, die in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen tätig sind, kennen das: Sie sind mit Situationen im Pflegealltag konfrontiert, die nicht nur sie selbst und ihre Arbeitskolleginnen und -Kollegen herausfordern, sondern auch andere Bewohnerinnen und Bewohner überfordern.

Da ist beispielsweise ein demenzkranker Mensch, der ohne Vorwarnung andere Menschen plötzlich schlägt, dort jemand, der die Privatsphäre anderer nicht mehr beachten kann, ein Dritter, der ständig auf der Suche ist, auch wenn weder für ihn noch für andere klar ist, wonach und was er sucht. Das kann belasten, stören, überfordern und emotionale Reaktionen hervorrufen.
In der Session erkläre ich was kritisches Denken in der Pflege bedeutet und welche Fragen in einer Fallbesprechung im Team gemeinsam gestellt und diskutiert werden sollen und können.

Die Session wird durch Fallbeispiele aus der eigenen Praxis und (hoffentlich auch vielen) Ideen, Beispielen und Anregungen der Session-Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessant und lebendig sein.

Für Interessierte gibt es eine Übersicht, in der Sie Ihre eigene Fähigkeit zum Kritischen Denken einschätzen können (Maria Müller-Staub, 2012)

Sessionangebot Volkshilfe Steiermark

Ellmaier Daniela, Holzer Ingeborg und Königsberger Francesco, alle drei sind EinsatzleiterInnen des Mobilen Pflege- und Betreuungsdienstes der Volkshilfe Steiermark, bieten eine Session zum Thema Bezugspflege.

holzer ingeborg

Bezugspflege im Rahmen der Demenzpflege – ein essentielles Konzept

Die Bezugspflege ist ein wichtiger Bestandteil der Erbringung von Mobiler Pflege und Betreuung. In der Steiermark ist sie in den Verträgen des Landes mit den Trägerorganisationen fix verankert. Das Konzept „Primary Nursing“ diente als Grundlage und wurde entsprechend an die Anforderungen der häuslichen Pflege und Betreuung angepasst.

Die DGKS/P ist für eine bestimmte Anzahl von KundInnen zuständig. Die Zuteilung erfolgt einerseits nach ökonomischen Grundlagen, wie z.B. Wohnort der KundIn/DGKP und nach Kompetenzen der DGKP, wie z.B. Demenzbeauftragte. Als Bezugs-DGKP steuert sie/er den Pflegeprozess der KundInnen, für die sie/er verantwortlich ist. Sie/er leitet in dieser Funktion alle MitarbeiterInnen des Betreuungsteams (PflegehelferInnen/HeimhelferInnen) an. Die PflegehelferInnen/HeimhelferInnen wenden sich mit aktuellen Rückmeldungen zum Gesundheitszustand der betreuten KundIn direkt an die Bezugs-DGKP.

Falls erforderlich holt sie fachlichen Rat bei einer Spezialistin(Beauftragte) im DGKP-Team zu Dekubitus, Demenz, Wundversorgung oder Kontinenz ein.

Gerade an Demenz erkrankte Personen, brauchen Struktur und einen geplanten Ablauf. Hier geht es viel um Sicherheit und Geborgenheit für den Betroffenen. Wir entlasten in unserem täglichen Berufsalltag somit die Angehörigen und KundInnen/KlientInnen. Bezugspflege ermöglicht es uns die Bedürfnisse besser wahr zu nehmen und Gewohnheiten bereits zu kennen bevor der/die KundIn diese nicht mehr benennen kann. Durch die Kontinuität der Betreuung kann ein gezielter Tagesablauf gesteuert und implementiert werden. Dadurch finden sich KundIn und auch deren Angehörige besser zu recht. Es ermöglich ein längeres wohnen in den eigenen Wänden.
Eine Bezugspflegeperson übernimmt somit nicht nur eine wichtige Rolle als Ansprechperson, sondern erkennt Veränderungen des Allgemeinzustandes oder der kognitiven Leistung sofort und kann mit gezielten Maßnahmen sofort darauf reagieren.

Die praktische Erfahrung zeigt, dass Veränderungen der Stimmung und auch Aggressivität welche im Zuge des Krankheitsbildes entsteht verbessert werden können. Schrittweise ist es möglich notwendige Pflegehandlungen durchzuführen mit aktiver Unterstützung des/der betroffenen Person.

Merken

Sessionangebot von Jörg Fuhrmann

Ein weiteres spannendes Sessionangebot kommt von Jörg Fuhrmann. Er ist MSc (palliative-care), Diplom. Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflege-Clown und Trauerbegleiter.

FUHRMANN JÖRG

 

RHYTHMUS TRÄGT LEBEN – Menschen mit Demenz im Einklang begegnen

Dein Rhythmus – Mein Rhythmus. Jeder Mensch lebt in seinem eigenen Rhythmus, welchen er großteils selber bestimmen kann. Wir atmen, bewegen, reden und essen in unserem eigenen Tempo und Rhythmus und können somit ganz bei uns selber sein.
Menschen mit Demenz leben auch in ihrem eigenen Tempo und Rhythmus, ihrer Welt. Leider ist es jedoch für die Menschen mit Demenz nicht immer möglich in ihrem Rhythmus zu sein, da sie von Pflege- und Betreuungspersonal, Angehörigen und zahlreichen Umwelteinflüssen oft in andere, ihnen fremde Rhythmen gedrängt werden. Diese daraus entstehende Disharmonie lässt Menschen mit Demenz noch mehr aus Ihrem Leben entgleisen und führt zu herausforderndem Verhaltensmustern.
Pflegende und Betreuende haben viel Empathie und Fachwissen über das Krankheitsbild Demenz sowie mögliche Verhaltensweisen. Aber wie stehen wir zu uns selber, bzw. sind wir im Einklang mit uns selber wenn wir Menschen mit Demenz begleiten. Wir gestalten die Welt der Menschen mit Demenz zu einem nicht geringen Anteil mit. Oft liegt es am Einklang mit mir selber ob eine Begegnung möglich ist.

Diese Session will versuchen bewusst zu machen was es für einen Menschen mit Demenz bedeutet nicht in seinem Rhythmus zu sein und welchen Einfluss unser eigener Rhythmus auf uns und somit auf den Menschen mit Demenz hat. Nur wer sich selber gut spürt kann auch Menschen mit Demenz spüren und verstehen.

Merken