Sessionangebot Michael Hagedorn

Michael Hagedorn, Initiator von KONFETTI IM KOPF, kommt bereits zum zweiten Mal zum Carecamp. Sein zweiter Besuch hat einen aktuellen Anlass, davon wird er berichten.

Hagedorn_Portrait2

KONFETTI IM KOPF in Salzburg – neue Wege hin zu einer demenzfreundlichen Stadt.

KONFETTI IM KOPF ist eine Aktivierungskampagne zum Thema Demenz. Mit Veranstaltungen, Projekten und Aktionen im öffentlichen Raum soll Demenz auf positive Weise in die Öffentlichkeit kommuniziert werden und die Gesellschaft sensibilisiert werden. Teil der Kampagne ist es aber auch mit Projekten Inklusion zu fördern sowie die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.

2016 wurde die Stadt Salzburg „KONFETTI IM KOPF- Stadt“. Nun gilt es das Netzwerk zu knüpfen und eine bunte Kampagne zu entwickeln.

Ich freue mich auf eine spannende Session.

Sessionangebot Gabriele Paulsen

Wir freuen uns über das Sessionangebot von Gabriele Paulsen, Geschäftsführerin von Nessita GmbH. Frau Paulsen war mit Nessita 2015 für den Innovationspreis Altenpflege in Deutschland nominiert.

gabriele-paulsen

Erotik im Alter und bei Demenz

Über die sexuellen Bedürfnisse immobiler Menschen wird in Gesellschaft und Medien kaum diskutiert. Aber Angehörige, Betreuer,

Pflegekräfte, Heimleiter oder Pflegedienstleitung wissen: Es ist ein großes Thema.

Das Thema „sexuelle Assistenz“ ist weiter auf dem Weg in die gesellschaftliche Akzeptanz. Fachleute, Experten und Wissenschaftler sind sich einig: Sexuell ungestillte Bedürfnisse können zu einer starken psychologischen Belastung für alle Betroffenen werden. Der Bedarf an Sexualassistenz wächst von Jahr zu Jahr.

Ich möchte Ihnen von meinen Erfahrungen mit Nessita berichten, einer Organisation, die Sexualassistenz vermittelt.

Wer schon ein bisschen vorschnuppern möchte, hier ein Video von Gabriele Paulsen aus der Sendung 3nach9

Sessionangebot Bernhard Kracher plus Team

Bernhard Kracher, Bereichleiter in einem Seniorenwohnhaus der Stadt Salzburg berichtet von seinen Erfahrungen mit einer Hausgemeinschaft.

Das Team der Hausgemeinschaft

Das Team der Hausgemeinschaft

Bernhard Kracher

Bernhard Kracher

Ver-rückt in Hausgemeinschaften

Nach einigen Jahren Arbeit mit Hausgemeinschaften möchten wir unsere Erkenntnisse, Erfahrungen, die Herausforderungen, logische und unlogische Strukturen, sowie den Wandel der dort wohnenden und arbeitenden Menschen vorstellen.

Wir laden alle TeilnehmerInnen zur Diskussion zum Thema Demenz, Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmtheit ein.

Sessionangebot von Silvia Tuider

Silvia Tuider von Pro Senectute Österreich hat eine Session eingereicht zu kultureller Teilhabe von Menschen mit Demenz.

Silvia Tuider

Museumsführungen für Menschen mit Demenz – ein Stück Lebensqualität

Kunst und Kultur erhöhen die Lebensqualität, in jedem Alter und in jeder Lebenssituation. Menschen mit Demenz wollen ein Teil einer sozialen Gesellschaft sein und brauchen Möglichkeiten für sinnerfüllte Aktivitäten.

Pro Senectute lädt seit 2015 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Senioren- und Kultureinrichtungen zu Seminaren ein, um Museumsführungen für Menschen mit Demenz und ihren Begleitpersonen ein, in Österreich zu ermöglichen.

Seit kurzem gibt es in drei Wiener Museen dieses Angebot . Regelmäßig finden öffentliche Führungen für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen und Betreuungspersonen statt. Damit können Angehörige und Betroffene sich eine „schöne“ Zeit schenken.

Sessionangebot von Maria Gruber

DGKP Maria Gruber, MSc, ist Qualitäts- und Projektmanagerin für die Pflege- und Betreuungseinrichtungen im Roten Kreuz Salzburg. Sie bietet eine Session an, in der Fallbesprechungen und kritisches Denken in der Pflege als mögliche Hilfe bei herausforderndem Verhalten demenzkranker Menschen gemeinsam besprochen und diskutiert werden sollen.

Maria Gruber

„Gemeinsam besprechen- professionell handeln“ – Fallbesprechungen bei herausforderndem Verhalten von Menschen mit Demenz in der stationären Langzeitpflege“

Alle, die in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen tätig sind, kennen das: Sie sind mit Situationen im Pflegealltag konfrontiert, die nicht nur sie selbst und ihre Arbeitskolleginnen und -Kollegen herausfordern, sondern auch andere Bewohnerinnen und Bewohner überfordern.

Da ist beispielsweise ein demenzkranker Mensch, der ohne Vorwarnung andere Menschen plötzlich schlägt, dort jemand, der die Privatsphäre anderer nicht mehr beachten kann, ein Dritter, der ständig auf der Suche ist, auch wenn weder für ihn noch für andere klar ist, wonach und was er sucht. Das kann belasten, stören, überfordern und emotionale Reaktionen hervorrufen.
In der Session erkläre ich was kritisches Denken in der Pflege bedeutet und welche Fragen in einer Fallbesprechung im Team gemeinsam gestellt und diskutiert werden sollen und können.

Die Session wird durch Fallbeispiele aus der eigenen Praxis und (hoffentlich auch vielen) Ideen, Beispielen und Anregungen der Session-Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessant und lebendig sein.

Für Interessierte gibt es eine Übersicht, in der Sie Ihre eigene Fähigkeit zum Kritischen Denken einschätzen können (Maria Müller-Staub, 2012)

Sessionangebot Volkshilfe Steiermark

Ellmaier Daniela, Holzer Ingeborg und Königsberger Francesco, alle drei sind EinsatzleiterInnen des Mobilen Pflege- und Betreuungsdienstes der Volkshilfe Steiermark, bieten eine Session zum Thema Bezugspflege.

holzer ingeborg

Bezugspflege im Rahmen der Demenzpflege – ein essentielles Konzept

Die Bezugspflege ist ein wichtiger Bestandteil der Erbringung von Mobiler Pflege und Betreuung. In der Steiermark ist sie in den Verträgen des Landes mit den Trägerorganisationen fix verankert. Das Konzept „Primary Nursing“ diente als Grundlage und wurde entsprechend an die Anforderungen der häuslichen Pflege und Betreuung angepasst.

Die DGKS/P ist für eine bestimmte Anzahl von KundInnen zuständig. Die Zuteilung erfolgt einerseits nach ökonomischen Grundlagen, wie z.B. Wohnort der KundIn/DGKP und nach Kompetenzen der DGKP, wie z.B. Demenzbeauftragte. Als Bezugs-DGKP steuert sie/er den Pflegeprozess der KundInnen, für die sie/er verantwortlich ist. Sie/er leitet in dieser Funktion alle MitarbeiterInnen des Betreuungsteams (PflegehelferInnen/HeimhelferInnen) an. Die PflegehelferInnen/HeimhelferInnen wenden sich mit aktuellen Rückmeldungen zum Gesundheitszustand der betreuten KundIn direkt an die Bezugs-DGKP.

Falls erforderlich holt sie fachlichen Rat bei einer Spezialistin(Beauftragte) im DGKP-Team zu Dekubitus, Demenz, Wundversorgung oder Kontinenz ein.

Gerade an Demenz erkrankte Personen, brauchen Struktur und einen geplanten Ablauf. Hier geht es viel um Sicherheit und Geborgenheit für den Betroffenen. Wir entlasten in unserem täglichen Berufsalltag somit die Angehörigen und KundInnen/KlientInnen. Bezugspflege ermöglicht es uns die Bedürfnisse besser wahr zu nehmen und Gewohnheiten bereits zu kennen bevor der/die KundIn diese nicht mehr benennen kann. Durch die Kontinuität der Betreuung kann ein gezielter Tagesablauf gesteuert und implementiert werden. Dadurch finden sich KundIn und auch deren Angehörige besser zu recht. Es ermöglich ein längeres wohnen in den eigenen Wänden.
Eine Bezugspflegeperson übernimmt somit nicht nur eine wichtige Rolle als Ansprechperson, sondern erkennt Veränderungen des Allgemeinzustandes oder der kognitiven Leistung sofort und kann mit gezielten Maßnahmen sofort darauf reagieren.

Die praktische Erfahrung zeigt, dass Veränderungen der Stimmung und auch Aggressivität welche im Zuge des Krankheitsbildes entsteht verbessert werden können. Schrittweise ist es möglich notwendige Pflegehandlungen durchzuführen mit aktiver Unterstützung des/der betroffenen Person.

Merken

Sessionangebot von Jörg Fuhrmann

Ein weiteres spannendes Sessionangebot kommt von Jörg Fuhrmann. Er ist MSc (palliative-care), Diplom. Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflege-Clown und Trauerbegleiter.

FUHRMANN JÖRG

 

RHYTHMUS TRÄGT LEBEN – Menschen mit Demenz im Einklang begegnen

Dein Rhythmus – Mein Rhythmus. Jeder Mensch lebt in seinem eigenen Rhythmus, welchen er großteils selber bestimmen kann. Wir atmen, bewegen, reden und essen in unserem eigenen Tempo und Rhythmus und können somit ganz bei uns selber sein.
Menschen mit Demenz leben auch in ihrem eigenen Tempo und Rhythmus, ihrer Welt. Leider ist es jedoch für die Menschen mit Demenz nicht immer möglich in ihrem Rhythmus zu sein, da sie von Pflege- und Betreuungspersonal, Angehörigen und zahlreichen Umwelteinflüssen oft in andere, ihnen fremde Rhythmen gedrängt werden. Diese daraus entstehende Disharmonie lässt Menschen mit Demenz noch mehr aus Ihrem Leben entgleisen und führt zu herausforderndem Verhaltensmustern.
Pflegende und Betreuende haben viel Empathie und Fachwissen über das Krankheitsbild Demenz sowie mögliche Verhaltensweisen. Aber wie stehen wir zu uns selber, bzw. sind wir im Einklang mit uns selber wenn wir Menschen mit Demenz begleiten. Wir gestalten die Welt der Menschen mit Demenz zu einem nicht geringen Anteil mit. Oft liegt es am Einklang mit mir selber ob eine Begegnung möglich ist.

Diese Session will versuchen bewusst zu machen was es für einen Menschen mit Demenz bedeutet nicht in seinem Rhythmus zu sein und welchen Einfluss unser eigener Rhythmus auf uns und somit auf den Menschen mit Demenz hat. Nur wer sich selber gut spürt kann auch Menschen mit Demenz spüren und verstehen.

Merken

Sessionangebot Sabine Wolfmayr

Heute darf ich das Sessionangebot von Sabine Wolfmayr vorstellen, einer psychiatrischen Gesundheits- und Krankenschwester, die auf  einer neurologisch-psychiatrischen Gerontologie-Abteilung in einem Akutkrankenhaus arbeitet.

wolfmayr

Was tun wenn die schwarze Luft kommt und die Schaffenskraft kein Ende nimmt? – oder – Verhaltensstörung von Menschen mit Demenz – eine große Herausforderung!

Ich lade Sie herzlich ein, auf eine Entdeckungsreise in meinen Mikrokosmos als psychiatrische Krankenschwester an einer Neurologisch Psychiatrischen Gerontologie Abteilung in einem Akutkrankenhaus. Wir begegnen auf diesem Wege Menschenbildern und treffen auf die Wirkung der Spiegelneuronen. An praktischen Beispielen versuche ich Ihnen ein facettenreiches Bild unserer gelebten Bezugspflege (Primary Nursing) zu zeichnen.

Jedes Verhalten hat Mitteilungscharakter, so Paul Watzlawick.
Meine Praxis zeigt, dass das Verhalten von Menschen mit Demenz häufig nicht verstanden wird, es kommt zu Übersetzungsschwierigkeiten und am Ende des Gespräches oder der Begegnung stehen oft Hilfslosigkeit, Angst und Überforderung auf beiden Seiten.
Wenn die Schaffenskraft von Menschen mit Demenz kein Ende nehmen will und die Verständigung zwischenmenschlich nicht gelingt, werden mehr oder weniger schmerzlich Grenzen spürbar, oftmals auch sichtbar.
Was aber geschieht, wenn diese Grenzen überschritten werden?
Wo beginnt die Freiheit des Einzelnen, wo hört sie auf?
Für Pflegende ein Balanceakt zwischen Beobachten, Wahrnehmen und Einfühlen um in Sekundenschnelle das passende Konzept zur Hand zu haben um sanft zu begleiten und lenken.

Sie als Expertinnen und Experten Ihrer eigenen Lebenswelt, vielleicht auch aus Ihrem beruflichen Kontext heraus, haben dazu Ideen, Wünsche oder Vorstellungen.
Helfen Sie mir bei der Übersetzung der Fremdsprache „Herausforderndes Verhalten“!
Ich freue mich auf eine spannende Session im Rahmen des carecamp demenz und hoffe auf eine rege Diskussion.
Mein Koffer ist gepackt mit Fallbeispielen, fachlicher Expertise, Humor und Begeisterung und es ist darin noch jede Menge Platz für Ihre kreativen Ideen.

SeneCura unterstützt das carecamp demenz!

Das Unternehmen SeneCura hat das Carecamp von Beginn an finanziell unterstützt. Auch beim carecamp demenz ist es wieder mit an Bord. Herzlichen Dank dafür!

Secu_Logo_RGB_300dpi

SeneCura über sich selbst:

Die SeneCura Gruppe betreibt 58 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und zählt damit zu Österreichs Markt- und Innovationsführern im Bereich Pflege im privaten Sektor. Mit insgesamt über 3.500 Mitarbeiter/innen gilt SeneCura als Vorreiter bei alternativen Pflegeangeboten und Wohnformen im Alter: Neben höchsten Pflegestandards in allen Häusern bietet SeneCura richtungsweisende Demenzstationen, Intensiv- und Wachkomapflege und integrierte Kindergärten. Außerdem rehabilitative Übergangspflege, Hauskrankenpflege, 24 Stunden Betreuung und Hospizbegleitung. Ergänzt wird das Spektrum mit Generationenhäusern und Apartments für Betreutes Wohnen.

Unter der Marke „OptimaMed“ bietet die SeneCura Gruppe außerdem Rehabilitationszentren für verschiedene Indikationen wie Neuro- und Psychiatrische Rehabilitation, Dialyse- und Kurzentren sowie Physikalische Institute mit optimaler medizinischer Betreuung und modernsten Therapieformen und -geräten.

Näheres zu SeneCura finden Sie hier: www.senecura.at

Warum SeneCura das carecamp demenz unterstützt:

Dementielle Krankheitsbilder, von denen immer mehr Menschen betroffen sind, stellen eine große Herausforderung an unsere Gesellschaft dar. Wir möchten unser Know-how in der Betreuung von Menschen mit Demenz einbringen und andere innovative Ansätze kennenlernen. SeneCura bietet an mehreren Standorten Wohngruppen für solche Bewohner/innen an, das Pilotprojekt in Grafenwörth wurde vom Validation Training Institute für sein hervorragendes Demenzbetreuungskonzept zertifiziert. Unser Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Menschen und die Entlastung der Betreuenden. Gerne unterstützen wir die innovative Plattform des carecamp demenz, die zum Austausch beiträgt und wertvolle Impulse liefern kann.

Wir bedanken uns für die neuerliche Unterstützung!

Merken

Merken

Merken

Merken

Sessionangebot Waltraud Pommer

Waltraud Pommer, Validationsteacher®, Trainerin für Biografiearbeit, Animation und Tagesstrukturierung bietet eine Session an, bei der es um die Gefühlswelt von Menschen mit Demenz geht.

waltraud pommer

Herz über Kopf – Die gute Seite der Demenz

Wenn der Verstand dem Gefühl Platz macht, wird das Wesentliche sichtbar.

In einem Rollenspiel werde ich Situationen zeigen, auf wie vielfältige Art und Weise Menschen mit Demenz Gefühle zeigen und dadurch am Ende ihres Lebens noch einmal die Möglichkeit nutzen, offene Fäden zu verknüpfen, Lebensthemen aufzuarbeiten und Bedürfnisse auszudrücken. Ohne den Druck sozialer Normen.

Mit diesen Gefühlen anerkannt und gehört zu werden ermöglicht Beziehung. Wie wir dafür mehr Platz im Alltag schaffen, stelle ich zur Diskussion.