Impulsreferat von Ulla Kriebernegg

Wir freuen uns sehr für das letzte Impulsreferat des Carecamp Demenz, als Gedanken zum Nachhause gehen, Frau Mag. Dr. Ulla Kriebernegg gewonnen zu haben.

Ulla Kriebernegg ist Assoz. Professorin am Zentrum für Inter-Amerikanische Studien an der Universität Graz. Der Schwerpunkt ihrer Forschung und Lehre liegt auf interamerikanischen literarischen und kulturellen Studien, jüdisch-amerikanischer Literatur und dem Thema Alter/ Älterwerden. 2017 erschienen ist, in Zusammenarbeit mit Sally Chivers, ein Sammlung von Essays mit dem Titel „Home Care Stories“. Im Jahr 2016 erhielt sie den Graz Excellence Award für die Lehre.

Der Titel ihres Impulsreferates lautet:

Vergessen und vergessen werden? Demenz in Film und Literatur.

Wenn wir den vor allem in Westeuropa und Nordamerika vorherrschenden Diskursen über Demenz Glauben schenken wollen, dann stellt das „Schreckgespenst Demenz“ als Kehrseite des langen Lebens die neue Katastrophe schlechthin dar. In den letzten 30 Jahren hat sich das Genre der „Demenz-Erzählungen“ in Film und Literatur fest etabliert, um sich auf vielfältige Weise mit existentiellen Fragen des Mensch-Seins und der Endlichkeit auseinander zu setzen.

Wie gehen nun aber Romane und Filme mit dem Thema Demenz um? Welche Perspektiven werden dabei eingenommen? Gibt es kulturelle Unterschiede im Umgang mit dem Phänomen? Und wie lässt sich das absolute Vergessen eigentlich erzählen?

Anhand ausgewählter Beispiele aus der europäischen und amerikanischen Literatur geht dieser Beitrag der Frage nach, welche Rolle solche Darstellungen für unser Verständnis von Demenz spielen können.

Impulsreferat der PMU

Zum wiederholten Mal hat die PMU/ Paracelsus Medizinische Privatuniversität in der Vergangenheit das carecamp unterstützt.

Wir freuen uns daher darüber, dass die PMU am carecamp Demenz 2017 mit einem Impulsreferat vertreten ist und Ergebnisse aus der Studie PAiS vorstellen wird.

Der Titel des Referates:

Perspektiven und Grenzen in der Pflege eines Angehörigen mit Demenz.

In der Betreuung eines Menschen mit Demenz treffen nicht nur unterschiedliche Akteure aufeinander, sondern auch deren unterschiedliche Perspektiven auf die Versorgungssituation. Neben der Perspektive der Menschen mit Demenz und deren pflegender Angehöriger sind hierbei auch die Perspektiven der professionellen Versorger von zentraler Bedeutung. Ergänzen und bereichern sich diese Perspektiven, so trägt das zu einem besseren Gelingen der Versorgungsituation bei. Insbesondere dann, wenn die Betreuung eines Menschen mit Demenz aufgrund hoher Belastungen und einer Zunahme kritischer Ereignisse zu scheitern droht, können die verschiedenen Perspektiven als wichtige Ressource angesehen werden. In der Zusammenschau der verschiedenen Perspektiven können die Grenzen in der Pflege eines an Demenz erkrankten Angehörigen eher erkannt, und gefährlichen Verläufen dadurch auch früher vorgebeugt werden.

Vor diesem Hintergrund werden im Referat erste ausgewählte Ergebnisse aus dem laufenden Forschungsprojektes PAiS präsentiert, das die häuslich ambulante Versorgungssituation von Menschen mit Demenz und deren pflegender Angehöriger im ländlichen Raum Salzburgs untersucht. Aus der Perspektive der im Projekt befragten pflegenden Angehörigen, der ambulant Pflegenden sowie der HausärztInnen wird erörtert, woran die Grenzen der Angehörigenpflege jeweils festgemacht werden und daran anknüpfend, wie diese Grenzen von den pflegenden Angehörigen erlebt werden.

Das Forschungsprojekt PAiS (Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz in Salzburg) wird in Kooperation des Instituts für Pflegewissenschaft und -praxis und des Instituts für Allgemein-, Familien- und Präventivmedizin der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg durchgeführt. Kontakt und weitere Informationen unter: www.pais-studie.at

Die beiden Referenten:

MMag. Simon Krutter
Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Studium der Pflegewissenschaft und Soziologie an der Universität Wien, Student des Doktoratsstudiums zum Ph.D. in Nursing & Allied Health Sciences in Salzburg. Seit 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrender am Institut für Pflegewissenschaft und -praxis an der PMU in Salzburg. Projektkoordinator im Forschungsprojekt PAiS. In seinem Doktorratsstudium beschäftigt sich Simon Krutter mit den Grenzen der Angehörigenpflege von Menschen mit Demenz und dem familialen Erleben der Phase der Institutionalisierung.

Roland Eßl-Maurer, MScN
Diplomierter psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaftler
Seit 19 Jahren im akutpsychiatrischen stationären Bereich tätig, seit 7 Jahren Stationsleitung auf der Station für Krisenintervention und Suizidprävention, Uniklinik für Psychiatrie und Psychotherapie – CDK und seit 1 Jahr als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt PAiS an der PMU tätig.

SeneCura unterstützt erneut das carecamp demenz

Das Unternehmen SeneCura hat das Carecamp von Beginn an finanziell unterstützt und auch beim carecamp demenz 2017 ist es wieder mit an Bord. Herzlichen Dank für diese Treue und Unterstützung!

SeneCura über sich selbst:

Die SeneCura Gruppe betreibt 58 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und zählt damit zu Österreichs Markt- und Innovationsführern im Bereich Pflege im privaten Sektor. Mit insgesamt über 3.500 Mitarbeiter/innen gilt SeneCura als Vorreiter bei alternativen Pflegeangeboten und Wohnformen im Alter: Neben höchsten Pflegestandards in allen Häusern bietet SeneCura richtungsweisende Demenzstationen, Intensiv- und Wachkomapflege und integrierte Kindergärten. Außerdem rehabilitative Übergangspflege, Hauskrankenpflege, 24 Stunden Betreuung und Hospizbegleitung. Ergänzt wird das Spektrum mit Generationenhäusern und Apartments für Betreutes Wohnen.

Unter der Marke „OptimaMed“ bietet die SeneCura Gruppe außerdem Rehabilitationszentren für verschiedene Indikationen wie Neuro- und Psychiatrische Rehabilitation, Dialyse- und Kurzentren sowie Physikalische Institute mit optimaler medizinischer Betreuung und modernsten Therapieformen und -geräten.

Näheres zu SeneCura finden Sie hier: www.senecura.at

Warum SeneCura das carecamp demenz 2017 unterstützt?

„Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen leiden an gerontopsychiatrisch Erkrankungen. Und in dieser Gruppe bildet die Betreuung und Pflege von Menschen mit einer Demenzerkrankung einen Schwerpunkt. Bei SeneCura wohnen Menschen mit Demenz in speziell konzipierten Wohngruppen und werden von einem in Validation ausgebildeten Team betreut. Das Pilotprojekt in Grafenwörth wurde von Naomi Feil und ihrem Validation Training Institute für sein hervorragendes Demenzbetreuungskonzept zertifiziert.
Besonders wichtig ist uns auch die Einbeziehung und Entlastung der Angehörigen. Um zum Erfahrungsaustausch beizutragen und soziale Kontakte zu fördern, veranstalten wir in einige SeneCura Häusern regelmäßig Demenz-Cafés für Betroffene und Angehörige. Und das carecamp demenz nutzen wir gerne als Plattform um Ideen auszutauschen und neue Entwicklungen zu diskutieren.“

Impulsreferat von Raphael Schönborn

Ein Carecamper der ersten Stunde, Raphael Schönborn, steht uns am carecamp demenz 2017 als Impulsreferent zur Verfügung. Wir freuen uns sehr darüber!

Der Titel seines Referates:

Was heißt hier demenzsensibel?

Die Ansprüche im Demenzbereich steigen. Ein „Gut[es] Leben mit Demenz“ (Juraszovich et al. 2015) wurde von der Politik als nationale Strategie auserkoren. Die Gesellschaft soll „demenzsensibel“ werden und die Maßnahmen dafür „bedarfsgerecht“ sein. Nur wer kann bestimmen, was es heißt „demenzsensibel“ zu sein?
Bislang wird in Österreich beinahe ausschließlich aus der Außenperspektive (ExpertInnen, An-/Zugehörige) (fremd)bestimmt, was Demenz bedeutet. Direkt Betroffene können demgegenüber kaum (selbst)bestimmen, wie sie eine Demenz definiert wissen wollen, geschweige denn werden sie miteinbezogen, wenn es um relevante Entscheidungen zu ihrer Personengruppe geht. Es fehlt an Wissen, wie unmittelbar Betroffene ihr Leben trotz einer dementiellen Beeinträchtigung bewältigen und wie sie dabei unterstützt werden wollen. Der Weg zu einer wirklich „demenzsensiblen“ Gesellschaft führt deshalb nur über die Beteiligung der direkt an Demenz Betroffenen, da nur diese selbst bestimmen können, was „demenzgerecht“ sein kann.

Raphael Schönborn ist MA Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, DPGKP und ist Absolvent der Sonderausbildung für Lehraufgaben § 65b GuKG. Er befasst sich seit vielen Jahren als selbstständig Tätiger (raphael-schoenborn.at) mit dem Themenfeld Demenz auf praktischer und theoretischer Ebene, begleitet und berät Gruppen, Familien und Einzelpersonen, ist im Bildungs- und Projektentwicklungsbereich tätig und hat sich in seiner Masterarbeit mit dem Erleben und den Bewältigungsstrategien von Menschen mit dementiellen Beeinträchtigung im Rahmen der qualitativen, partizipativen Forschung auseinandergesetzt.

Die Masterthesis vom Raphael Schönborn kann HIER kostenfrei abgerufen werden.

Herba Chemosan unterstützt carecamp demenz 2017

Wir bedanken uns herzlich bei der Firma Herba Chemosan Apotheker AG für die neuerliche Unterstützung des carecamp demenz.

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Herba Chemosan über sich selbst:

Die Herba Chemosan Apotheker AG ist ein Pharmazeutischer Großhandel. Den hohen Qualitätsansprüchen der Pharmazie verpflichtet, gewährleistet das Unternehmen heute mit dem größten Sortiment im Land die flächendeckende und sichere Verteilung von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten.
Über 1.100 Apotheken werden täglich mit Ware, Information und Dienstleistungen serviciert. Neben der öffentlichen Apotheke sind Drogerien, Hausapotheken führende Ärzte und Hospitäler weitere wichtige Kunden der Herba Chemosan Gruppe.

Näheres zu Herba Chemosan unter: www.herba-chemosan.at

Warum Herba Chemosan das carecamp demenz unterstützt:

Da wir eine Branche sind, die im Gesundheitswesen tätig ist, ist es uns ein Anliegen solche Projekte zu unterstützen.
Demenz ist eine Krankheit, die das Leben der Betroffenen und Angehörigen stark verändert und so hoffen wir mit unserem Beitrag den betroffenen Menschen Hilfe zu leisten.

Salzburger Sparkasse unterstützt das carecamp demenz 2017

Es ist uns eine große Freude bekannt zu geben, dass die Salzburger Sparkasse das carecamp demenz auch im Jahr 2017 großzügig unterstützen wird.

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Die Salzburger Sparkasse über sich selbst:

Die Salzburger Sparkasse Bank AG wurde 1855 gegründet und ist seit 1996 Teil des Erste Bank-Konzerns. Sie versteht sich als Teil der Gemeinschaft in Salzburg, im angrenzenden Innviertel und im Mondseeland – der Menschen, der Wirtschaft und der Institutionen in dieser Region. Der Kunde, seine Wünsche und seine Ziele stehen im Mittelpunkt des Handelns. Die Zufriedenheit der Kunden hat oberste Priorität, ganz im Sinne des Slogans: „Was zählt, sind die Menschen.“ Mit 60 Filialen, 5 SB-Standorten sowie zehn regionalen Beratungszentren für Firmenkunden ist die Salzburger Sparkasse Bank AG nahezu flächendeckend in ihrem Einzugsgebiet vertreten. Mehr als 620 Mitarbeiter bemühen sich mit qualitativ hochstehendem Service, das Vertrauen von mehr als 200.000 Kunden aus allen Bevölkerungsschichten zu rechtfertigen. Auch bei der Förderung verschiedener Aktivitäten im und für das Land Salzburg – sowohl im sozialen als auch im kulturellen und sportlichen Bereich – bleibt das Institut seinem Slogan „Was zählt, sind die Menschen.“ treu.

Näheres zur Salzburger Sparkasse hier:www.sparkasse.at

Die Motivation der Salzburger Sparkasse das carecamp demenz nach 2016, auch im Jahr 2017 zu unterstützen:

Die Digitalisierung und zahlreiche Innovationen haben das Bankgeschäft in den letzten Jahren stark verändert. Wir als Sparkasse müssen diesen Trend mitgehen und bieten moderne innovative Bankdienstleistungen all unseren Kunden an. Gleichzeitig haben wir aber auch einen großen Kundenstamm, der altersbedingt und aufgrund von Gewohnheiten oder Gebrechen dieser Entwicklung nicht standhält. Als regional verankertes Unternehmen, das auf Beziehungsqualität höchsten Wert legt, ist es unser Anspruch, auch dieser Kundenschicht beste Betreuungsqualität zu bieten. Dabei ist es wichtig, die Bedürfnisse und mögliche Handlungsweisen unserer Kunden zu kennen bzw. zu erkennen. Wir wollen daher auch das Thema Demenz aufgreifen und unsere Mitarbeiter auf dieses Thema sensibilisieren. Dabei ist uns die Zusammenarbeit mit den VeranstalterInnen des carecamps demenz und die Förderung deren Initiativen ein großes Anliegen.

Wir bedanken uns herzlich für die großzügige Unterstützung!

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Nachbericht carecamp demenz 2016

Anfang September fand das vierte carecamp statt, dieses Mal mit der Ausrichtung auf Demenz und in Kooperation mit der Stadt Salzburg. Schon Wochen vorher war die Veranstaltung mit 120 TeilnehmerInnen ausgebucht. Das neue Konzept (Vorträge in Kombination mit einem klassischen barcamp) und auch die Ausrichtung auf das Thema Demenz wurden sehr gut angenommen.

Noch ist der Saal leer...

Noch ist der Saal leer…

Der Wunsch ein carecamp zum Thema Demenz zu veranstalten wurde im Frühjahr 2016 von Mag. Anja Hagenauer, Vizebürgermeisterin und Initiatorin der „Demenzfreundlichen Stadt Salzburg“ an uns herangetragen, die bereits 2015 das Carecamp besucht hat. Gewünscht war eine bunte Veranstaltung ohne dem typischen Tagungscharakter. Aus Sicht Mag. Hagenauers kann das nur das Carecamp bieten. So wurde das carecamp demenz aus der Taufe gehoben.

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Das ehemalige Barcamp zum Thema „care“, bestehend aus Sessionangebote der TeilnehmerInnen, wurde umrahmt von drei Impulsreferaten von Helga Rohra, Michael Schmieder und Erich Schützendorf, Dazwischen wurden insgesamt 12 Sessionbeiträge der TeilnehmerInnen durchgeführt, diese reichten von „Erotik im Alter und bei Demenz“ über die Frage „Wie können Menschen mit Demenz involviert werden?“ und „Wie umgehen mit herausforderndem Verhalten“ bis zu „Schulungen für Angehörige“ und „Demenzfreundliche Apotheke“. Geneauere Information über die Sessionangebote des carecamp demenz 2016 können Sie hier nachlesen.

Helga Rohra in Aktion

Helga Rohra in Aktion

Helga Rohra und Erich Schützendorf

Helga Rohra und Erich Schützendorf

Ausgebuchte Sessions der TeilnehmerInnen...

12 ausgebuchte Sessions der TeilnehmerInnen…

...in insgesamt 3 Räumen...

…in insgesamt 3 Räumen…

....in unterschiedlichen Größen...

….in unterschiedlichen Größen…

Das Catering und Mittagessen, es wurde von den TeilnehmerInnen hochgelobt, wurde gestellt vom nahegelegenen Seniorenwohnhaus Itzling, eine Einrichtung der Stadt Salzburg.

Die Stadt Salzburg als Mitveranstalterin hat nicht nur inhaltlich und finanziell, sondern auch organisatorisch tatkräftig mitgeholfen, dass das carecamp demenz einen so reibungslosen Ablauf und professionellen Charakter erhalten hat: Großer DANK für die Organisation der Tagungsunterlagen, die Besetzung des Tagungsbüros, die Unterstützung mit technischem Geräten sowie die fotographische und textliche Dokumentation an das Team rund um Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer. .

Neben der Stadt Salzburg wurde die Veranstaltung finanziell von Sponsoren getragen, ohne die wir den günstigen Teilnahmebeitrag von 20 Euro nicht realisieren hätten können. Als Hauptsponsor war die Sparkasse Salzburg dabei, Großsponsor war Attends, als weitere Sponsoren haben sich beteiligt die Paracelsus Medizinische Privatuniversität, die Herba Chemosan Apotheker-AG, die Arbeiterkammer Salzburg und die SeneCura. Die Verlage Mabuse-Verlag und der Hans-Huber Verlag haben uns Bücher zur Verfügung gestellt. Die Buchhandlung Sorger war mit einem sehr umfangreichen Bücherstand vor Ort.

Vernetzung in den Pausen...

Vernetzung in den Pausen…

mit der Möglichkeit durch Bücher zu schmökern..

mit der Möglichkeit durch Bücher zu schmökern..

Ausblick….
Nachdem die Stimmung am carecamp erneut großartig war und auch die Rückmeldungen voll Begeisterung waren, erhieleten wir noch am carecamp demenz selbst von Mag, Hagenauer den Auftrag auch 2017 ein carecamp demenz zu organisieren.

Termin nächstes carecamp demenz: 2. und 3. Oktober 2017

Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Salzburg erneut als Mitveranstalterin Partnerin des carecamp sein wird.

Alle, die bei einem der carecamps teilgenommen haben (und uns die Emailadressen vorliegen) werden selbstverständlich über unsere weiteren Planungen auf dem Laufenden gehalten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehn!

Sonja Schiff und Dorothee Glöckle

Weitere Nachberichte zum carecamp demenz 2016:
Persönlicher Nachbericht von Mag. Anja Hagenauer
Nachbericht auf der Plattform Konfetti im Kopf.

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Sessionangebot Michael Hagedorn

Michael Hagedorn, Initiator von KONFETTI IM KOPF, kommt bereits zum zweiten Mal zum Carecamp. Sein zweiter Besuch hat einen aktuellen Anlass, davon wird er berichten.

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KONFETTI IM KOPF in Salzburg – neue Wege hin zu einer demenzfreundlichen Stadt.

KONFETTI IM KOPF ist eine Aktivierungskampagne zum Thema Demenz. Mit Veranstaltungen, Projekten und Aktionen im öffentlichen Raum soll Demenz auf positive Weise in die Öffentlichkeit kommuniziert werden und die Gesellschaft sensibilisiert werden. Teil der Kampagne ist es aber auch mit Projekten Inklusion zu fördern sowie die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.

2016 wurde die Stadt Salzburg „KONFETTI IM KOPF- Stadt“. Nun gilt es das Netzwerk zu knüpfen und eine bunte Kampagne zu entwickeln.

Ich freue mich auf eine spannende Session.

Sessionangebot Gabriele Paulsen

Wir freuen uns über das Sessionangebot von Gabriele Paulsen, Geschäftsführerin von Nessita GmbH. Frau Paulsen war mit Nessita 2015 für den Innovationspreis Altenpflege in Deutschland nominiert.

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Erotik im Alter und bei Demenz

Über die sexuellen Bedürfnisse immobiler Menschen wird in Gesellschaft und Medien kaum diskutiert. Aber Angehörige, Betreuer,

Pflegekräfte, Heimleiter oder Pflegedienstleitung wissen: Es ist ein großes Thema.

Das Thema „sexuelle Assistenz“ ist weiter auf dem Weg in die gesellschaftliche Akzeptanz. Fachleute, Experten und Wissenschaftler sind sich einig: Sexuell ungestillte Bedürfnisse können zu einer starken psychologischen Belastung für alle Betroffenen werden. Der Bedarf an Sexualassistenz wächst von Jahr zu Jahr.

Ich möchte Ihnen von meinen Erfahrungen mit Nessita berichten, einer Organisation, die Sexualassistenz vermittelt.

Wer schon ein bisschen vorschnuppern möchte, hier ein Video von Gabriele Paulsen aus der Sendung 3nach9

Sessionangebot Bernhard Kracher plus Team

Bernhard Kracher, Bereichleiter in einem Seniorenwohnhaus der Stadt Salzburg berichtet von seinen Erfahrungen mit einer Hausgemeinschaft.

Das Team der Hausgemeinschaft

Das Team der Hausgemeinschaft

Bernhard Kracher

Bernhard Kracher

Ver-rückt in Hausgemeinschaften

Nach einigen Jahren Arbeit mit Hausgemeinschaften möchten wir unsere Erkenntnisse, Erfahrungen, die Herausforderungen, logische und unlogische Strukturen, sowie den Wandel der dort wohnenden und arbeitenden Menschen vorstellen.

Wir laden alle TeilnehmerInnen zur Diskussion zum Thema Demenz, Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmtheit ein.