Sessionangebote P. Mörwald und D. Hofer

Und hier die nächsten beiden Sessionangebote, dieses Mal von zwei Männern.

David Hofer, Geschäftsführer Lifetool

Profilbild David HoferSessiontitel: Kommunikationshilfen für Menschen ohne Lautsprache. Entlastung oder Belastung für die Pflege ?

Kommunikation ist ein elementares Grundbedürfnis. Menschen erleben auf Grund eines Schlaganfalls, einer Schädel-Hirn-Verletzung oder durch fortschreitende Erkrankungen eine vorübergehende oder dauerhafte Beeinträchtigung ihrer lautsprachlichen Fähigkeiten.
Ohne jedes Entgegenkommen durch pflegende Personen kann dies eine zum Teil massive Einschränkung in ihrer Autonomie, ihrer Selbstbestimmtheit und in ihrer Würde bedeuten. Das Konzept der „Unterstützten Kommunikation“ bietet individuelle Maßnahmen  für eine bessere zwischenmenschliche Kommunikation, indem körpereigene Formen wie Gestik, Mimik und Gebärden, nichtelektronische Hilfsmittel wie Kommunikationstafeln und Bildkarten sowie elektronische Hilfsmittel, insbesondere Sprachausgabegeräte (z.B. Tablet-PC mit einer Sprachausgabe APP), aber auch Hilfsmittel zur Steuerung des Umfeldes eingesetzt werden.
Ich möchte gerne diskutieren, ob das Konzept der Unterstützten Kommunikation in der Pflege überhaupt wahrgenommen wird und ob Assistierende Technologien (z.B. iPad mit Sprach-App)  zu einer verbesserten Kommunikation beitragen können.

Paul Mörwald, Pflegepädagoge, Trainer, Komunariko

Paul_Moerwald_komunariko_2012Sessiontitel: Zufrieden pflegen oder ausbrennen?

Pflegende, die ihren Beruf jahrzehntelang mit Freude ausüben gibt es wirklich – nicht nur in Groschenromanen. Aber: was unterscheidet sie von jenen, die schon nach wenigen Berufsjahren ausbrennen, fertig sind, aussteigen weil sie nicht mehr können?
Wir gehen der Frage nach, was Pflegende brauchen um gesund und zufrieden arbeiten zu können. Da gibt es eine ganze Menge. Auch das Belastende, das Schwierige, das Stressende am Arbeitsplatz Pflege soll thematisiert werden. Und jene Fragen und Erwartungen, die die junge Generation in der Pflege mit der Zukunft unseres Berufes verbindet. Wie soll die Pflege der Zukunft aussehen?
Dazu werden neue, ressourcenorientierte Techniken aus der aktuellen Motivationspsychologie und Hirnforschung vorgestellt, die es uns ermöglichen, in schwierigen Situationen in Balance zu bleiben.

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