Archiv für carecamp demenz 2017

Session von Elisabeth Hahn

Zum Wochenbeginn eine neue Sessionvorstellung.

Die Sessionleiterin ist Elisabeth Hahn. Sie ist akademische Gesundheits- und Pflegeberaterin, DGKP und absolviert gerade das Masterstudium ANP an der Donau Uni Krems. Elisabeth Hahn arbeitet als selbstständige Pflegeberaterin und unterstützt und begleitet pflegende Angehörige im häuslichen Bereich. Darüber hinaus hält sie Vorträge, Seminare und Workshops und arbeitet in Projekten mit. Näheres unter: meinpflegegeld.at

Sessiontitel:
Mehr Pflegegeld für Menschen mit Demenz

Pflegekräfte, Trainier und auch Hausärzte empfehlen im guten Glauben den Angehörigen einen Pflegegelderhöhungsantrag zu stellen.
Diese Empfehlungen basieren sehr oft auf dem Wunsch den Angehörigen/bzw. Betroffenen zu mehr finanziellen Mitteln zu verhelfen, um sich dann wiederum Unterstützung, Hilfsmittel leisten zu können. Es kommt dann nicht selten zu der Wunschvorstellung, wenn sogar der Hausarzt, die Pflegeperson eine Erhöhung empfohlen hat, dass diese wirksam wäre.

In vielen Fällen ist es das aber nicht. Zum einen, weil die Anträge nicht gut vorbereitet waren und die Begutachtung nicht sehr intensiv war und zum anderen, weil einfach – im Sinne des Bundespflegegeldgesetzes – kein höherer Bedarf festzustellen ist.

Deshalb würde ich gerne die kollegialen Netzwerke briefen, damit sie hier gut unterstützen können. Denn realistisch ist das Pflegegeld in 85 Prozent der Fälle der finanzielle Dreh und Angelpunkt sich empfehlenswerte Betreuung leisten zu können.

Ich freu mich auf die Session!

Peter Hess® unterstützt das carecamp demenz 2017

Wir freuen uns, dass auch das Peter Hess® Institut (PHI) und die Peter Hess® Akademie Wien – Österreichisches Institut für Klang-Massage-Therapie das carecamp demenz 2017 als Sponsoren unterstützen. Übrigens zum wiederholten mal. Danke dafür.

Was motiviert das Peter Hess® Institut (PHI) und die Peter Hess® Akademie Wien, das carecamp demenz 2017 zu sponsern:

Der Betreuungs- und Pflegebedarf gerade im Bereich der an Demenz erkrankten verlangt eine gute Aus- und Weiterbildung, um dieses Klientel in ihrem Leben zu unterstützen, sie fachgerecht zu begleiten, ihnen den Alltag zu erleichtern und ihnen Lebensfreude zu schenken. Um dies zu erreichen, sind Fortbildungen wie carecamp demenz so wichtig. Zudem haben wir mit der Gerontologietherapeutin und Peter Hess®-Klangpädagogin Rosemarie Bleil eine qualifizierte Fachkraft als Sessionsleiterin auf dem carecamp 2017, die ihr Wissen aus der Praxis „Klangschalen in der Pflege, Demenz und Palliativbegleitung“ gern vermittelt.

 

Wie beschreiben sich das Peter Hess® Institut und die Peter Hess® Akademie Wien selbst?

Der gerontologische Bereich mit dem Schwerpunkt Demenz, ist ein Ausbildungsgang am PHI, den erfahrene Praxis-Seminarleiterinnen vermitteln. Dieser ist zertifiziert durch das Steinbeis-Transfer-Institut Gesundheitskompetenz und Gesundheitsbildung der Steinbeis-Hochschule Berlin und ist auch eine Vertiefungsrichtung des Studiengangs Bachelor o.Sc. Komplementäre Methoden/Klang-Resonanz-Methode der Steinbeis-Hochschule Berlin. Die Seminare „Klangschalen in der Pflege, Demenz und Palliativbegleitung“ werden in Deutschland und zahlreichen Auslandsakademien angeboten. Wir bilden aus dem Pflegebereich Einzelpersonen aus, die in Institutionen den Klang in ihrer Arbeit integrieren, aber auch Angehörige für die häusliche Pflege. Mehrere Institute aus dem Pflegebereich sind Kooperationspartner des PHI, mit denen wir zusammen ein individuelles Ausbildungskonzept für ihre Stationen entwickelt haben, die die Peter Hess® Therapieklangschalen einsetzen, um den betroffenen Menschen etwas Gutes zu tun, sie am Leben aktiv zu beteiligen und ihnen Lebensfreude zu schenken. Die Elemente aus der Klangmassage und den Klangmethoden haben sich in der Praxis bewährt. Gerne können Sie die Broschüre Demenz bei uns anfordern unter:

info@peter-hess-institut.de oder auch downloaden unter: www.peter-hess-institut.de > Mediathek > Broschüren Flyer > Klangexperte Demenz.

Der Leiter der Peter Hess® Akademie Wien, Alexander Beutel, veranstaltet den „Klangherbst 2017“ im österreichischen Reichenau mit einem vielfältigen Programm vom 06.-08. Oktober, auf dem auch Rosemarie Bleil mit ihrem Seminar „Klangschalen in der Pflege, Demenz und Palliativbegleitung“ vertreten ist.

Näheres zum Peter Hess® Institut und zur Peter Hess® Akademie Wien unter:

www.peter-hess-institut.de
www.klangmassage-therapie.at

Session von Manfred Fischer

Es freut mich sehr hier am Blog die nächste Session für das carecamp demenz 2017 vorstellen zu dürfen. Der Sessionleiter ist Dipl. Ing. Manfred Fischer.

Herr Fischer ist pflegender Angehöriger und Selbsthilfegruppe Alzheimer Angehörige Salzburg.

Seit 3100 Tagen pflegt Herr Fischer seine Frau und verfolgt dabei die wissenschaftliche Forschung.

Sessiontitel:
Gefühle werden nicht dement! – Pflege kann gelingen und auch mich stärken.  Neue Erkenntnisse aus der Demenzforschung.

Ich habe aus meinem Studieren der Forschungsergebnisse mehrere Therapien entwickelt, die die Pflege erleichtern, aber auch uns Hinweise geben, länger gesund zu leben.

Haben Sie schon einmal nachgedacht über den Sinn Ihres Lebens?
Cogito – ergo sum.
Wenn die Gedanken schwerfallen – bin ich dann Nichts?
Im Gegenteil, das Wesen besteht nicht nur aus Verhalten, Benehmen, Konventionen. Die Seele und Gefühle sind Pfeiler des Seins. Sehen wir daher nicht die Defizite, sondern den ganzen Menschen und vergessen wir das nicht in der Pflege.
Denn Gefühle werden nicht dement! Dann erkennt man auch – wie Martin Buber sagt – das Ich im Du.

Rufen wir gemeinsam Vergessenes in Erinnerung.
Ich freue mich auf die Session!

Attends unterstützt das carecamp demenz 2017

Wir freuen uns sehr darüber, dass die Firma Attends erneut das carecamp demenz finanziell unterstützt, dieses Mal sogar besonders großzügig mit dem größten Sponsorpaket. Da interessiert uns die Motivation für diese großzügige Unterstützung natürlich besonders. Wir haben nachgefragt:

Was motiviert Attends das carecamp demenz 2017 zu sponsern:
Altenpflegerinnen und Altenpfleger leisten seit jeher hervorragende Arbeit. Wir alle sind jetzt und auch zukünftig auf sie angewiesen und brauchen ihr Engagement und den Willen sich weiterzubilden und der schnellen Entwicklung der Medizin anzupassen. Um dies zu gewährleisten sind Fortbildungen wie Care Camp Demenz obligatorisch. Dies zu unterstützen sehen wir von Attends als unsere Pflicht.

Wie beschreibt Attends sich selbst?
Attends ist Spezialist für Blasenschwäche- und Inkontinenzprodukte mit hoher Produktleistung und kann auf über 35 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Hygieneprodukten zurückgreifen.

Unsere Kunden vertrauen seit vielen Jahren auf die hohe Qualität und Leistung unseres umfangreichen Produktspektrums. Die Auswahl von Inkontinenz Hilfsmitteln reicht von kleinen Produkten für die leichte Blasenschwäche bis hin zu Inkontinenzprodukten für die mittlere bis starke Harn- und Stuhl-Inkontinenz. Krankenunterlagen, Fixierhilfen und Hautpflegeprodukte, die sich speziell auch zur Reinigung des Intimbereichs eignen, runden unser Produktsortiment ab.

Unsere Produktionsverfahren garantieren europäische Spitzenqualität nach ISO. Unsere Produkte sind dermatologisch geprüft, Latex- und PVC frei und werden in Aneby/Schweden umweltverträglich hergestellt.

Attends Produkte überzeugen durch zuverlässige Trockenheit, hautverträgliche Materialien und diskreten Tragekomfort.

Näheres zu Attends unter: www.attends.at

Session von Daniela Leitner

Ich darf vorm Wochenende die nächste Session vorstellen.

Die Sessionleiterin ist Leitner Daniela.
Sie ist Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester in der geriatrischen Langzeitpflege (Rotes Kreuz), außerdem Validationsanwenderin und Demenztrainerin.

Sessiontitel
Herausforderndes Verhalten als Ausdruck unbefriedigter Bedürfnisse

80 – 100% aller Personen mit einer Alzheimer Demenz erleben im Laufe ihrer Erkrankung eine bis mehrere Episoden herausfordernder Verhaltensweisen (MAS-Alzheimerhilfe 2014).

Wodurch werden diese Verhaltensweisen ausgelöst?!
Ist es lediglich ein Symptom der kognitiven Einschränkungen oder sind es nicht vielmehr unbefriedigte Bedürfnisse, die diese Verhaltensweisen auslösen?!

Nach einer kurzen Einführung in die spezielle Bedürfniswelt von Menschen mit Demenz, möchte ich sie einladen, mit Hilfe von Fallbeispielen, die möglichen Bedürfnisse hinter herausfordernden Verhaltensweisen zu erkunden und zu verstehen.

Impulsreferat vom Magistrat der Stadt Salzburg

Beim diesjährigen carecamp Demenz gibt es auch einen Impulsvortrag durch Mitarbeiterinnen des Magistrat Salzburgs. Die Historikerin Sabine Veits-Falk, tätig im Stadtarchiv Salzburg und die Psychologin Kimbie Humer-Vogl, im Serniorenwohnhaus Hellbrunn beschäftigt, gehen der Frage nach:

Kindheit in den 30er und 40er Jahren in Salzburg. Welche Bedeutung können diese Kindheitserfahrungen für Demenzkranke haben?

Erinnerungen an schöne, aber auch traumatische Erlebnisse in Kindheit und Jugend spielen für demente Menschen eine wichtige Rolle. Die meisten Menschen, die heute von Demenz betroffen sind, wurden in den von Wirtschaftskrise und politischer Radikalisierung geprägten 1930 Jahren geboren und erlebten das NS-Regime und den Zweiten Weltkrieg als Kinder bzw. junge Erwachsene.

Im ersten Teil des Vortrags gibt die Historikerin Sabine Veits-Falk einen kurzen Überblick über die verschiedenen Facetten des Kinder-Alltags zu dieser Zeit in Salzburg.
Die Psychologin Kimbie Humer-Vogl zeigt im zweiten Teil des Vortrags auf, wie diese Erfahrungen das Erleben von Menschen mit Demenz heute noch beeinflussen.

Die beiden Referentinnen:


Mag.a Dr.in Sabine Veits-Falk
Historikerin am Stadtarchiv Salzburg und Lehrbeauftragte an der Universität Salzburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Stadtgeschichte, Migrations- und Sozialgeschichte sowie Frauen- und Geschlechtergeschichte. Sie ist Mitglied des Leitungsteams des Projekts „Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus“.


Mag.a Dr.in Kimbie Humer-Vogl
Klinische und Gesundheitspsychologin, Notfallspsychologin, Gerontopsychologin, Validationsanwenderin, Palliativausbildung. Seit 20 Jahren als Psychologin im Seniorenwohnhaus Hellbrunn tätig.

Session von Susanne Kadletz

Vorm Wochenende noch eine spannende Sessionvorstellung!

Die Sessionleiterin ist Mag. Susanne Kadletz

Sie ist Theaterpädagogin, Clownin und Trainerin, arbeitet beim SOG Theater Wiener Neustadtt und entwickelt dort theaterpädagogische Programme und Inszenierungen. Das SOG Theater bietet Forumtheater zur Gewaltprävention in Betreuungseinrichtungen sowie interaktive Theaterformate an, die Fachinformation zu Validation und Demenz mit der Möglichkeit verbinden eigene Erfahrungen mit Demenzerkrankungen zu erzählen und mit Playbacktheater auf der Bühne gespiegelt zu bekommen.

Sessiontitel:
Haut an Haut – aktive Berührungspflege als Ansatz der Gewaltprävention

Nicht berührt zu werden führt zum Gefühl der Einsamkeit und Einsamkeit macht krank. Gerade alte Menschen, die ihre engsten Lebensmenschen schon verloren haben leiden am Mangel an Berührung. Körperkontakt zu schenken und zu empfangen ist aber kein uneingeschränkt unproblematischer Vorgang. Im Gegenteil, was Quelle von Vertrauen, Geborgenheit und Nähe sein kann ist gleichzeitig oft ein Ort von Ekel, Grenzverletzungen und Gewalt. Als angenehm erlebte Berührung führt zur Aktivierung des Parasympathikus und damit zur Entspannung und zu Reduktion von Stress. Berührung stellt Kontakt her, auch wenn zwei Menschen keine verbale Sprache mehr verbindet. Mit Methoden aus der Schauspielpädagogik, Körperarbeit und Clownerie möchte ich mich mit Ihnen gemeinsam dem Thema Berührungen auf kreative und sinnliche Art und Weise annähern und diskutieren inwiefern aktive Berührungspflege ein Ansatz der Gewaltprävention in der Arbeit mit Menschen mit Demenzerkrankungen sein könnte.

Session von Rosemarie Bleil

Die nächste Sessionvorstellung kommt von einer Frau, die dem Carecamp schon seit Jahren verbunden ist und die das carecamp demenz auch als Sponsorin unterstützt.

Sessionleiterin ist die Sozialmanagerin, Gerontotherapeutin und Klangpädagogin Rosemarie Bleil aus Bayern.

Sessiontitel:
Klangschalen in Pflege, Demenz und Palliativbegleitung

Klangschalen sind mehr als eine anerkannte Entspannungsmethode. Immer mehr Altenheime, Tagespflegen und ambulante Dienste setzen diese wertvolle Methode bei den Senioren ein. Ob in der Prophylaxe, für die Körperwahrnehmung und Sinnesförderung, ob als Gruppenangebote oder in der Einzelbegleitung bei Demenz, bis hin zu vielen Ritualen. Auch Angehörige können in diese Arbeit eingebunden werden beziehungsweise können Angebote für Angehörige (etwa zur Entspannung) entwickelt werden.

Fachzeitschriften berichten über diese Methode, die mittlerweile ein Studiengang geworden ist. Ich freue mich beim carecamp demenz meine Arbeit mit den Klangschalen vorstellen und diskutieren zu dürfen.

 

 

Session von Ernst Karosser

Ich freue mich die nächste Session ankündigen zu dürfen.

Sessionleiter ist  Ernst Karosser.
Er ist Gründungsmitglied und Projektkoordinator in der Gemeinsam eG – Sozialgenossenschaft im Landkreis Regensburg/ Bayern.

Sessiontitel:
„Alltagshilfen testen geht einfach nicht über G**gle” – ist aber eine unabdingbare Notwendigkeit in der Beratung. Demo-Koffer zu technischen Alltagshilfen machen dies möglich.

Über einen kurzen Abriss zur Entstehungsnotwendigkeit und den bisherigen Erfahrungen in der Beratungsarbeit werden die Inhalte der Demo-Koffer vorgestellt und mit den Teilnehmenden ausprobiert.

Der Einsatz von technischen Hilfsmitteln, die Akzeptanz und welche weiteren Notwendigkeiten bei den persönlichen Beratungen zu Hilfsmitteln nötig wären, möchte ich gerne in der offenen Runde gemeinsam bearbeiten.

Rosemarie Bleil unterstützt das carecamp demenz 2017

Wir freuen uns sehr, dass die Sozialmanagerin, Gerontotherapeutin und Klangpädagogin Rosemarie Bleil persönlich und mit dem Verein IKIP e.V. (Institut für kreative und innovative Pflege) erneut das carecamp demenz mit einem finanziellen Beitrag unterstützen wird.

Rosemarie Bleil gehört zu den treuesten UnterstützerInnen des Carecamps. Daher: Herzlichen Dank Rosemarie!

Warum Rosemarie Bleil das carecamp demenz 2017 unterstützt:


Ich war jetzt schon mehrere Male beim Carecamp und es ist einfach eine super Sache. Ich schätze das Lernen voneinander und den Austausch mit Menschen, die am gleichen Thema arbeiten.

Rosemarie Bleil über sich selbst:

Ich setze mit Begeisterung therapeutisch Klangschalen in meiner Arbeit ein, bei Menschen mit Demenz, in der Altenpflege und in der Palliativbegleitung. Ich halte sie für eine sehr wertvolle Methode und erlebe große Erfolge in Seniorenheimen, die damit arbeiten und in denen ich Personal ausgebildet habe. Kennzahlen aus der Praxis beweisen, dass der Einsatz von Klangschalen nichts mit Esoterik zu tun hat. Mittlerweile gibt’s es auch einen Studiengang an der Steinbeis Universität zum Bachelor of Science der Klangresonanzmethode.

Roesemarie Bleil wird am carecamp demenz auch mit einer Session vertreten sein!