Archiv für Sessions 2017

Session von David Röthler

Nachdem eine Sessionleiterin überraschend, aus privaten Gründen, ihre Teilnahme am carecamp demenz 2017 absagen musste, rückt jemand anderer mit einer Session nach. Ich freue mich daher einen weiteren Sessionleiter vorstellen zu dürfen.

Mag. David Röthler, ist Jurist und arbeitet als Berater für Social Media und EU-finanzierte Projekten. Er beschäftigt sich besonders mit Teilhabechancen durch neue Medien. Mehr Infos unter WerdeDigital.at und david.roethler.at

 

Sessiontitel:
Online-Meetings zur Information & Vernetzung pflegender Angehöriger

Angehörige zu pflegen ist mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Können ortsungebundene Webmeetings über einfach – auch mit Smartphone und Tablet – zu nutzende Videokonferenzsysteme pflegende Angehörige unterstützen? Welche Bedürfnisse könnten über diese Kommunikationsform erfüllt werden? Sind Online-Stammtische oder Webmeetings ein interessantes Format für diese Zielgruppe?

Im Anschluss an eine Präsentation der technischen Möglichkeiten sollen diese und andere Fragen mit den Teilnehmenden diskutiert werden.

Session von Maria Hoppe

Ich freue mich die nächste Sessionleiterin vorzustellen. Sie ist für mich eine große Pionierin in Sachen Validation in Österreich.

Maria Hoppe ist Ergotherapeutin, zertifizierte Validation Trainerin nach Naomi Feil (CVT) seit 1993 und Akademisch geprüfte Lehrerin für Gesundheitsberufe.

Trotz ihrer hochgradigen Sehbehinderung (Macula Degeneration) initiiert und realisiert sie als Projektleitung ENTWIRRT ALZHEIMER für das Österreichische Institut für Validation (ÖIV) diverse Projekte, Veranstaltungen, Vorträge und Workshops zur Förderung eines wertschätzenden Umgangs mit desorientierten alten Menschen auf Basis der Methode Validation nach Naomi Feil. Siehe www.oei-validation.at

Als Initiatorin, Projektleitung, Co-Regie und Fachberatung konnte sie in den Jahren 2003-2008 die noch immer gefragten Dokumentarfilme „ZURÜCK ZU EINEM UNBEKANNTEN ANFANG – Leben mit Alzheimerkranken“ realisieren. Siehe das 2-DVD-Set dieser Filme HIER

Derzeit: Umsetzung des ÖIV-Filmprojektes „DEMENZ: Begegnung in anderen Welten“.

Sessiontitel:
„Sich im Alltag helfen lernen mit Validation“

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – dieses weltberühmte Axiom von Paul Watzlawick gilt auch für die Arbeit mit Menschen mit Demenz – uneingeschränkt.
Wie Betreuende, ProfessionistInnen und das Umfeld von Menschen mit Demenz ihre Kommunikation, Interaktionen und Handlungsweisen MIT Menschen mit Demenz gestalten, ist lernbar. Ein personzentrierter, non-direktiver, wertschätzender Umgang auf Basis der Theorie und Prinzipien von Validation nach Naomi Feil ermöglicht De-Eskalierung, reduziert Stress und hilft, dass sich Betreute und Betreuende besser fühlen.

In der Session verknüpfe ich Beispiele aus der Praxis im Umgang mit Menschen mit Demenz und docke an den Inputs der TeilnehmerInnen an. Kurze Filmbeispiele machen anschaulich, wie es gelingen kann, sich im Alltag helfen zu lernen mit Validation.

Session von Monika Puck

Hier die nächste Sessionvorstellung. Es geht um das Thema, wie kann Demenz Kindern/ Jugendlichen näher gebracht werden.

Die Sessionleiterin ist Mag. Monika Puck. Sie ist Leiterin der GedächtnistrainingsAkademie in Salzburg und Wien.

Als Klinische und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, zertifizierte Gedächtnistrainerin und Referentin hält sie Vorträge, Workshops und Ausbildungen zum Thema Gedächtnistraining für jung und alt. Zudem ist sie die Obfrau des Österreichische Bundesverbandes für Lern-, Denk- u. Gedächtnistraining und Vorsitzende des Europäischen Dachverbandes für Gedächtnistraining.

 

Sessiontitel:
TrotzDEM gemeinsam – Ein Projekt das Generationen verbindet

Wie wird eine Stadt demenzfreundlich? Diese Frage beschäftigt seit dem Start der Initiative viele Menschen in Salzburg. Uns erschien die Sensibilisierung der Bevölkerung – insbesondere der Kinder und Jugendliche – als ein wichtiger Schritt, um das Zusammenleben zu verbessern und Unsicherheiten zu nehmen.

Aus dieser Überlegung heraus entstand das Projekt „TrotzDEM gemeinsam“. Es wurde als Schulworkshop mit den Schwerpunkten WISSEN – ERLEBEN – ZEIGEN konzipiert, um auf spielerische Weise die Gefühlswelt Betroffener zu verstehen. Die Sessionteilnehmer bekommen einen Einblick in den Workshop und sind eingeladen mit uns die Projektidee zu reflektieren und weitere Anwendungsfelder zu diskutieren.

 

Session von Werner Bernreiter

Wochenanfang und ich darf die nächste Session des carecamp demenz vorstellen.

Der Sessionleiter ist Werner Bernreiter, MA (Gerontologie).

Er arbeitet als Regionaldirektor bei SeneCura und hat die Einrichtung SeneCura Grafenwörth mitentwickelt. Herr Berneiter war davor viele Jahre beim Land Niederösterreich im Bereich Sozial- und Pflegemanagement tätig, er hatte zwei Jahre die Leitung des SeneCura Sozialzentrums Purkersdorf inne und war von 2006 -2016 Leiter des SeneCura Sozialzentrums Grafenwörth. Außerdem ist er Mitglied der AAL-Austria, Vorstandsmitglied der ARGE NÖ Heime und Leiter des Arbeitskreises Zukunftsvisionen der ARGE NÖ Heime.

Sessiontitel:
Das Grafenwörther Modell – ein Rollator für Menschen mit Demenz?

In der Session geht Herr Bernreiter den Fragen nach: Welche Stützen/Unterstützungssysteme (sinnbildlich „Rollator“) kann ich aus der Umwelt zur Verfügung stellen, wenn die Person nicht mehr ganz handlungs- und entscheidungsfähig ist? Wie kann man Reize reduzieren, damit sich Menschen mit Demenz nicht überfordert fühlen?

Session von Michaela Poschacher & Team

Wir freuen uns das nächste Sessionangebot vorstellen zu dürfen. Es kommt nicht von einer Einzelperson, sondern von einem Team.

Sessionleiterinnen:
Michaela Poschacher ist Bereichsleiterin der AlltagsbegleiterInnen im Seniorenwohnhaus Hellbrunn der Stadt Salzburg. Angela Baumann und Birgitt Klappacher arbeiten in gleichen Haus in Hausgemeinschaften.

Sessiontitel:
Neue Berufsgruppe Alltagsbegleiter oder „HELDIN DES ALLTAGS“

Das Seniorenwohnhaus Hellbrunn ist seit Anfang 2015 Pilothaus für Hausgemeinschaften in der Stadt Salzburg. In den Hausgemeinschaften braucht es die neue Berufsgruppe Alltagsbegleiter.
Die Voraussetzungen um als Alltagsbegleiterin arbeiten zu können sind die Heimhilfeausbildung und das Absolvieren einer Modulreihe für Alltagsmanagement (BFI Salzburg). Weitere Herausforderungen sind: PC Kenntnisse, Deutsch in Wort und Schrift, aktives Leben der Menschenrechte, ein gesunder Hausverstand und Liebe zu unseren betagten Mitmenschen.

Wir möchten in unserer Session über unsere wertvolle, herausfordernde aber auch erfüllende Arbeit erzählen. Es würde uns freuen Ihnen einen Einblick zu verschaffen und die/den Eine oder Anderen dafür zu begeistern.

Session von Tamara Duquéne und Leslie Gauran

Zum Wochenenbeginn eine neue Sessionvorstellung!

Sessionleiterinnen:
Tamara Duquéne, DGKS und Leslie Gauran, Pflegeassistentin arbeiten in Seniorenwohnhaus Hellbrunn der Stadt Salzburg.

Sessiontitel:
Demenz für Fortgeschrittene – Modulreihe „Professionelle Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz

Die Modulreihe „Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz“ wird in Zusammenarbeit von BFI und dem Magistrat Stadt Salzburg angeboten. Angeboten werden verschiedenste Themenschwerpunkte in Zusammenhang mit Demenz. Wenn alle Module besucht wurden kann eine Abschlussprüfung beim BFI erfolgen und ein Weiterbildungszeugnis laut §64 GuKG erworben werden. Frau Gauran und ich besuchen seit letzten Jahr schon die verschiedensten Modulreihen und möchten Interessierten einen Überblick und die Umsetzung in den Pflegealltag näher bringen.

Session von Elisabeth Hahn

Zum Wochenbeginn eine neue Sessionvorstellung.

Die Sessionleiterin ist Elisabeth Hahn. Sie ist akademische Gesundheits- und Pflegeberaterin, DGKP und absolviert gerade das Masterstudium ANP an der Donau Uni Krems. Elisabeth Hahn arbeitet als selbstständige Pflegeberaterin und unterstützt und begleitet pflegende Angehörige im häuslichen Bereich. Darüber hinaus hält sie Vorträge, Seminare und Workshops und arbeitet in Projekten mit. Näheres unter: meinpflegegeld.at

Sessiontitel:
Mehr Pflegegeld für Menschen mit Demenz

Pflegekräfte, Trainier und auch Hausärzte empfehlen im guten Glauben den Angehörigen einen Pflegegelderhöhungsantrag zu stellen.
Diese Empfehlungen basieren sehr oft auf dem Wunsch den Angehörigen/bzw. Betroffenen zu mehr finanziellen Mitteln zu verhelfen, um sich dann wiederum Unterstützung, Hilfsmittel leisten zu können. Es kommt dann nicht selten zu der Wunschvorstellung, wenn sogar der Hausarzt, die Pflegeperson eine Erhöhung empfohlen hat, dass diese wirksam wäre.

In vielen Fällen ist es das aber nicht. Zum einen, weil die Anträge nicht gut vorbereitet waren und die Begutachtung nicht sehr intensiv war und zum anderen, weil einfach – im Sinne des Bundespflegegeldgesetzes – kein höherer Bedarf festzustellen ist.

Deshalb würde ich gerne die kollegialen Netzwerke briefen, damit sie hier gut unterstützen können. Denn realistisch ist das Pflegegeld in 85 Prozent der Fälle der finanzielle Dreh und Angelpunkt sich empfehlenswerte Betreuung leisten zu können.

Ich freu mich auf die Session!

Session von Manfred Fischer

Es freut mich sehr hier am Blog die nächste Session für das carecamp demenz 2017 vorstellen zu dürfen. Der Sessionleiter ist Dipl. Ing. Manfred Fischer.

Herr Fischer ist pflegender Angehöriger und Selbsthilfegruppe Alzheimer Angehörige Salzburg.

Seit 3100 Tagen pflegt Herr Fischer seine Frau und verfolgt dabei die wissenschaftliche Forschung.

Sessiontitel:
Gefühle werden nicht dement! – Pflege kann gelingen und auch mich stärken.  Neue Erkenntnisse aus der Demenzforschung.

Ich habe aus meinem Studieren der Forschungsergebnisse mehrere Therapien entwickelt, die die Pflege erleichtern, aber auch uns Hinweise geben, länger gesund zu leben.

Haben Sie schon einmal nachgedacht über den Sinn Ihres Lebens?
Cogito – ergo sum.
Wenn die Gedanken schwerfallen – bin ich dann Nichts?
Im Gegenteil, das Wesen besteht nicht nur aus Verhalten, Benehmen, Konventionen. Die Seele und Gefühle sind Pfeiler des Seins. Sehen wir daher nicht die Defizite, sondern den ganzen Menschen und vergessen wir das nicht in der Pflege.
Denn Gefühle werden nicht dement! Dann erkennt man auch – wie Martin Buber sagt – das Ich im Du.

Rufen wir gemeinsam Vergessenes in Erinnerung.
Ich freue mich auf die Session!

Session von Daniela Leitner

Ich darf vorm Wochenende die nächste Session vorstellen.

Die Sessionleiterin ist Leitner Daniela.
Sie ist Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester in der geriatrischen Langzeitpflege (Rotes Kreuz), außerdem Validationsanwenderin und Demenztrainerin.

Sessiontitel
Herausforderndes Verhalten als Ausdruck unbefriedigter Bedürfnisse

80 – 100% aller Personen mit einer Alzheimer Demenz erleben im Laufe ihrer Erkrankung eine bis mehrere Episoden herausfordernder Verhaltensweisen (MAS-Alzheimerhilfe 2014).

Wodurch werden diese Verhaltensweisen ausgelöst?!
Ist es lediglich ein Symptom der kognitiven Einschränkungen oder sind es nicht vielmehr unbefriedigte Bedürfnisse, die diese Verhaltensweisen auslösen?!

Nach einer kurzen Einführung in die spezielle Bedürfniswelt von Menschen mit Demenz, möchte ich sie einladen, mit Hilfe von Fallbeispielen, die möglichen Bedürfnisse hinter herausfordernden Verhaltensweisen zu erkunden und zu verstehen.

Session von Susanne Kadletz

Vorm Wochenende noch eine spannende Sessionvorstellung!

Die Sessionleiterin ist Mag. Susanne Kadletz

Sie ist Theaterpädagogin, Clownin und Trainerin, arbeitet beim SOG Theater Wiener Neustadtt und entwickelt dort theaterpädagogische Programme und Inszenierungen. Das SOG Theater bietet Forumtheater zur Gewaltprävention in Betreuungseinrichtungen sowie interaktive Theaterformate an, die Fachinformation zu Validation und Demenz mit der Möglichkeit verbinden eigene Erfahrungen mit Demenzerkrankungen zu erzählen und mit Playbacktheater auf der Bühne gespiegelt zu bekommen.

Sessiontitel:
Haut an Haut – aktive Berührungspflege als Ansatz der Gewaltprävention

Nicht berührt zu werden führt zum Gefühl der Einsamkeit und Einsamkeit macht krank. Gerade alte Menschen, die ihre engsten Lebensmenschen schon verloren haben leiden am Mangel an Berührung. Körperkontakt zu schenken und zu empfangen ist aber kein uneingeschränkt unproblematischer Vorgang. Im Gegenteil, was Quelle von Vertrauen, Geborgenheit und Nähe sein kann ist gleichzeitig oft ein Ort von Ekel, Grenzverletzungen und Gewalt. Als angenehm erlebte Berührung führt zur Aktivierung des Parasympathikus und damit zur Entspannung und zu Reduktion von Stress. Berührung stellt Kontakt her, auch wenn zwei Menschen keine verbale Sprache mehr verbindet. Mit Methoden aus der Schauspielpädagogik, Körperarbeit und Clownerie möchte ich mich mit Ihnen gemeinsam dem Thema Berührungen auf kreative und sinnliche Art und Weise annähern und diskutieren inwiefern aktive Berührungspflege ein Ansatz der Gewaltprävention in der Arbeit mit Menschen mit Demenzerkrankungen sein könnte.