Archiv für Sessions 2018

Session von Patrick Pfeifenberger

Hier nun die letzte Sessionvorstellung.

Der Sessionleiter Mag. Patrick Pfeifenberger ist Sozialkoordinator beim Magistrat Salzburg und Verantwortlicher für die demenzfreundliche Stadt Salzburg.

Sessiontitel:
Alles Konfetti oder was? Demenzfreundliche Stadt – gut oder nur gut gemeint? Versuch einer Standortbestimmung!

2015 hat sich die Stadt Salzburg dazu entschlossen demenzfreundlich zu werden! Vieles ist in der Zwischenzeit geschehen. Aber hat sich in den letzten drei Jahren tatsächlich etwas verändert oder reichen die Bemühungen einfach nicht aus, um Bewegung in die Sache zu bringen?

Nach einem kurzen Überblick über das bisher Organisierte und aktuelle Planungen möchte ich mit den Teilnehmer*innen offen über folgende Fragen diskutieren:

Hat sich in den letzten drei Jahren etwas nachhaltig verändert?
Ist es gut, was wir hier machen oder nicht?
Was fehlt bzw was braucht es um eine nachhaltige Veränderung zu erreichen?

Kritik, Wünsche, Anregungen, einen Blick von Außen und eine angeregte Diskussion – das würde ich mir wünschen!

Session von Petra Schnettgen und Sylvia Waldschütz

Foto: Sylvia Waldschütz und Petra Schnettgen

Sylvia Waldschütz, MSc, und Petra Schnettgen, BSc, sind beide Pflegepädagoginnen an Gesundheits- und Krankenpflegeschulen in NÖ. Die Curriculumsentwicklung für Weiterbildungen zu Pflege bei Demenz, mit Schwerpunkt Akutpflege und Schwerpunkt Langzeitpflege, in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Praxis, zählte zu ihren spannendsten Aufgaben der letzten Jahre.

Infos zu den Krankenpflegeschulen:
GuKPS Mauer und GuKPS St. Pölten

Sessiontitel:
Akutstationäre Versorgung von Menschen mit Demenz in Österreich – vom Bedürfnis zum Bedarf

Die Aufnahme von Menschen mit der Haupt- oder Nebendiagnose Demenz im Krankenhaus, sowie der sich daran anschließende Krankenhausaufenthalt stellen für Betroffene wie auch für deren Angehörige eine große Herausforderung dar.
Das Heraustreten aus der „normalen“ Umgebungswelt der Betroffenen führt mitunter zu Verhaltensweisen, die wiederum Professionisten vor Herausforderungen stellen.

Wir würden in der Session gerne folgenden Fragen nachgehen:

Wie erleben Betroffene die Aufnahme/Versorgung/Entlassung in den Krankenhäusern und was würden sie sich wünschen?

Wie erleben Angehörige die Aufnahme/Versorgung/Entlassung in den Krankenhäusern und was würden sie sich wünschen?

Welche Herausforderungen ergeben sich für Professionisten und welche Lösungsansätze/Initiativen gibt es bereits?

Wir freuen uns auf die Diskussion!

Session von Monika Puck

Die nächste Sessionleiterin ist eine der treuesten Besucherinnen des carecamp Demenz und auch, dass sie spannende Sessions hält hat sie schon bewiesen.

Mag.a Monika Puck leitet seit 10 Jahren die GedächtnistrainingsAkademie in Salzburg, ist Obfrau des österreichischen Bundesverbands für Lern- Denk- und Gedächtnistraining und 1. Vorsitzende des Europäischen Dachverbands für Gedächtnistraining.

Sessiontitel:
Mach mit! – Denk dich fit! (Projektvorstellung)

Dieses Projekt entstand im Rahmen der Initiative der demenzfreundlichen Stadt Salzburg, in Zusammenarbeit mit der Stadt Salzburg (Abteilung Soziales), dem Gartenamt der Stadt Salzburg, der Gedächtnistrainingsakademie und dem ASKÖ Salzburg.

„Mach mit! – Denk dich fit!“ unter diesem Motto entsteht in Salzburg eine Denk- und Bewegungsstrecke zur Aktivierung und Gesundheitsförderung. Denn regelmäßige Bewegung an der frischen Luft hält nicht nur den Körper, sondern auch den Geist in Schwung.

Die Forschung zeigt, dass Bewegung die Hirndurchblutung stärkt und so die Bildung von synaptischen Verbindungen unterstützt. Doch werden die neuen Verbindungen nicht genutzt, werden sie wieder abgebaut, dieser Prozess wird als Neuroplastizität bezeichnet. Während die Bewegungsstationen das Körpergefühl (Balance, Distanzen abschätzen, Sturzprophylaxe) ansprechen, werden bei den Denkstationen die verschiedenen Hirnleistungen trainiert. So wird die körperliche und geistige Selbstständigkeit im Alter unterstützt.

Die neue Denk- und Bewegungsstrecke soll allen Salzburgern – nicht nur Menschen mit Demenz – einen Anreiz geben, sich zu bewegen und die grauen Zellen anzustrengen. Daher wurden die Übungen so ausgewählt, dass sie für Alt und Jung geeignet sind und je nach Anforderung erschwert werden können. Dieses Projekt soll als niederschwelliges Angebot so viele Menschen wie möglich ansprechen – denn wer Hirn hat, trainiert es! Und hält sich fit! Die Denk- und Bewegungsstrecke tourt nach ihrer Eröffnung durch die verschiedensten Parks der Salzburger Stadtteile.

In der Session:
• werden die einzelnen Stationen vorgestellt und können getestet werden.
• weiter werden Möglichkeiten und Ausbaupotentiale diskutiert, welche Angebote Menschen mit Demenz und alle anderen gleichermaßen ansprechen und auf die Initiative Konfetti im Kopf der Stadt Salzburg aufmerksam machen. Dies soll mehr Verständnis und Toleranz untereinander erzeugen. (Geführte Angebote werden dies unterstützen).

Session von Raphael Schönborn und PROMENZ

Regelmäßigen BesucherInnen des carecamp demenz ist unser nächster Sessionleiter bereits bekannt, er war 2017 Impulsreferent und hat bei uns immer wieder Sessions gehalten.

Raphael Schönborn arbeitet als freiberuflicher Gesundheits- und Krankenpfleger und hat das Thema Demenz zum Kern seiner Arbeit gemacht.

Die Session am carecamp demenz 2018 hält Raphael Schönborn gemeinsam mit den BotschafterInnen des neu gegründeten Vereins PROMENZ.

Sessiontitel:
PROMENZ steckt an

Die PROMENZ Initiative von und für Menschen mit Vergesslichkeit breitet sich seit ihrem ersten Auftreten im Jahr 2015 immer weiter aus. Im Gegensatz zum Begriff Demenz, die in der unterstützten Selbsthilfebewegung als stigmatisierender Begriff auf Ablehnung stößt, wirkt PROMENZ durch ihre positive und lebensbejahende Ausrichtung regelrecht ansteckend.
In den unterstützten Selbsthilfegruppen sprechen die TeilnehmerInnen offen über ihr Leben mit der Vergesslichkeit, ermutigen sich gegenseitig im Umgang mit den Beeinträchtigungen und tauschen ihre Erfahrungen und Tipps zur Alltagsbewältigung aus. Durch die Selbsthilfegruppe „empowert“ erklären sich immer mehr Menschen mit Vergesslichkeit als BotschafterInnen zur unterstützten Selbstvertretung. Menschen mit Vergesslichkeit melden sich als „ExpertInnen in eigener Sache“ in Fernsehsendungen, Radiobeiträgen und Zeitungsartikel zu Wort und partizipieren an Entwicklungsgruppen zu Demenzstrategien, Tagungen, Pressekonferenzen und wissenschaftlichen Studien.
Die PROMENZ Initiative steckt immer mehr Personen und Regionen an und breitet sich weiter aus – so entsteht in Wien gerade eine zweite PROMENZ-Gruppe, und auch in Klosterneuburg (NÖ) besteht seit Anfang dieses Jahres eine weitere, von der Caritas unterstützte PROMENZ-Gruppe.
In der Session stellen BotschafterInnen die PROMENZ Initiative vor und berichten über ihr Leben mit der Vergesslichkeit. Anschließend soll besprochen werden, wie auch Du Dich von der PROMENZ Initiative anstecken lassen kannst, und wie wir Dich bei der Ausbreitung unterstützen können.

Session von Sandra Knaus

Die nächste Session beschäftigt sich mit Kleidung und Demenz. Die Sessionleiterin Sandra Knaus ist diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, arbeitet seit 10 Jahren im Seniorenhaus Kaprun, unterrichtet an der SOB-Schule Saalfelden und hat 2017 die Ausbildung zur Demenz-Nurse abgeschlossen.

Sessiontitel:
Kleider machen Leute! – Menschen mit Demenz haben auch ein Recht darauf

Kleidung ist die unmittelbarste nonverbale Kommunikation, die uns zur Verfügung steht. Mit Kleidung drücken wir uns selbst aus, unsere Stimmung aus und Kleidung wirkt auf unser Gefühlsleben.

Tom Kitwood, mit seinem personzentrierten Ansatz in der Pflege von Menschen mit Demenz, fordert uns auf den Blick von der Pathologie auf die Persönlichkeit des Menschen zu lenken. Mode ist ein Ausdruck unserer Persönlichkeit!
Dr. Maria Riedl spricht in ihren integrativen Pflegekonzept davon dass wir den Menschen „Positive Momente trotz Krankheit schenken sollen“. Positive Gefühle stärken und stabilisieren, das brauchen „Gesunde“ wie „Kranke“.
In der Biographie-Arbeit ist das Thema „sich kleiden bzw. Kleidung“ ein großes und wichtiges Thema.

In meiner Session möchte ich mit Ihnen darüber sprechen, wie wir mit Kleidung, mit Achtsamkeit zum Thema Kleiden, Menschen mit Demenz stärken können in ihrem Gefühlsleben und Ihrer Persönlichkeit.

Session von Petra Rösler

Hier die nächste Sessionvorstellung. Es geht um das Thema, ob es für Menschen mit Vergessen passende Informationen zu ihrer Erkrankung gibt und wie diese gestaltet sein könnten / sollten.

Die Sessionleiterin ist Mag. Petra Rösler. Sie ist Bildungsmanagerin am Kardinal König Haus in Wien und beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Fortbildungen zu Demenz und palliativer Geriatrie.

Außerdem koordiniert sie das Netzwerk „Gut leben im 13. inklusive Demenz“ in Wien Hietzing. Das Kardinal König Haus engagiert sich, um den Austausch und die Kooperation zwischen den verschiedenen demenzfreundlichen Kommunen in Österreich zu fördern.

Sessiontitel:
Ein Ratgeber für …. – Haben wir passende Informationen für Menschen rund um eine Demenzdiagnose?

Aus Forschung und Praxis wissen wir, dass die reichlich vorhandene Ratgeberliteratur zu Demenz sich primär an Angehörige wendet. Ausgehend von Erfahrungen und Prinzipien anderer Selbsthilfe- und –vertretungsbewegungen wollen wir überlegen, wie diese Lücke geschlossen werden kann und soll.

Dazu laden wir ganz besonders Menschen mit Vergessen ein, ihre Perspektive und ihre Bedürfnisse einzubringen – vorab über Vertreter/innen oder direkt in der Session.

Session von Rosmarie Fink

Rosmarie Fink ist VTI-zertifizierte Trainerin nach Naomi Feil, Validationsbeauftragte eines Seniorenheimes und als Referentin in der Aus- und Weiterbildung, sowie Beratung für An- und Zugehörige und Pflegepersonal tätig. Sie kommt das erste Mal zum carecamp demenz und wir freuen uns darüber, dass sie auch eine Session halten wird.

Session-Titel:
Wie können wir mit MmD mit allen Sinnen IN-VERBINDUNG kommen?

Immer mehr Menschen sind von Demenz betroffen, dennoch wissen die meisten nur wenig über Verhaltensweisen von MmD, die MmD und ihr Umfeld vor große Herausforderungen stellt.

Menschen mit Demenz haben teilweise ihre eigene Sprache und leben in ihrer eigenen Welt. WIR müssen sie dort abholen und können nicht erwarten, dass sie sich uns mit unseren Bedingungen anpassen. Nein! WIR müssen ihre Sprache lernen, WIR müssen uns auf diese Menschen einlassen. WIR müssen lernen, diese Menschen zu verstehen. Das gesprochene Wort verliert mit an Bedeutung, das GEFÜHL, das mit Worten transportiert wird, NICHT ihr Inhalt, steht im Vordergrund.

Somit ist es notwendig, demenzielle Verhaltensweisen zu kennen und diese ernst zu nehmen, sowie verbale- und nonverbale Kommunikation und Interaktion mit allen Sinnen anzuwenden. Verständnis für die Gefühlswelt der Betroffenen können wir uns mit einer Grundhaltung mit Achtsamkeit, Empathie und Humor aneignen. Validation eröffnet uns Wege, betroffene Hochbetagte samt ihren vielfältigen Verhaltensweisen ernst zu nehmen, sie und ihre Welt für GÜLTIG zu erklären.

In meiner Session verfolgen wir die Ziele: unsere Aufmerksamkeit zu schärfen, wertfrei zu reagieren und Empathie zu entwickeln. Miteinander machen wir Übungen & Rollenspiele, in denen wir nonverbale sowie verbale Methoden trainieren, die notwendig sind, um mit MmD leichter in-Verbindung-zu-kommen. Auch Fallbeispiele der TeilnehmerInnen können hier gerne integriert werden.

Mehr zu Rosmarie Fink unter www.demenz-begleiten.com

Session von Alexander Aschenbrenner

Mag. Dr. Alexander Aschenbrenner arbeitet beim Diakoniewerk Salzburg beim Gerontopsychologischen Fachdienst und verantwortet dort die Koordination der Demenzberatung.

Diese Demenzberatung feiert nunmehr ihren 5. Geburtstag. Alexander Aschenbrenner blickt in seiner Session zurück und nach vorne.

Sessiontitel:
5 Jahre Demenzberatung Diakoniewerk Salzburg: Erfahrungen und Ausblick.

Die Demenzberatung Diakoniewerk Salzburg besteht nun seit 5 Jahren. In einem kurzen Überblick werden die wichtigsten Angebote und Erkenntnisse aus den ersten 5 Jahren gebracht.

Was kann die Demenzberatung leisten? Welche Herausforderungen gibt es? Was fehlt noch?

An diese Fragen möchte ich mich gerne mit ihnen gemeinsam in der Session annähern. Ich freue mich auf die gemeinsame Diskussion!

Session von Elisabeth Rappold

Wir freuen uns sehr, dass Maga. Maga. Drin. Elisabeth Rappold, Mitarbeiterin an der Gesundheit Österreich GmbH, heuer das carecamp demenz besuchen und auch eine Session halten wird. Drin Rappold ist DGKP und Pflegewissenschafterin. An der GÖG sind ihre Arbeitsschwerpunkte die Gesundheitsberufe, deren Bedarf und Entwicklung, sowie die Demenzstrategie.

Ihre Session stellt Frau Drin. Rappold wie folgt vor.

Sessiontitel:
Soziale Teilhabe von Menschen mit Demenz

Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen sind mehreren Benachteiligungen ausgesetzt. Sowohl die Betroffenen selbst, als auch deren Zu- und Angehörige sind häufig vom sozialen Leben ausgeschlossen und leiden in der Folge oftmals unter sozialer Isolation. Das grundlegende menschliche Bedürfnis, Achtung und Respekt zu erfahren, endet nicht im Alter und auch nicht durch Beeinträchtigungen und ist zentraler Bestandteil von Lebensqualität. Nicht immer stimmen die Vorstellung von Lebensqualität und die Bedürfnisse von An- und Zugehörigen mit den Bedürfnissen von Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen überein. Eine weitere Herausforderung liegt darin, größtmögliche Selbstbestimmung von Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen gegen mögliche Selbstgefährdung abzuschätzen. Die demenzsensible Gestaltung des Lebensumfeldes ist somit wichtige Voraussetzung für weitgehende Selbstbestimmung.

Gut leben mit Demenz bedeutet vor allem soziale Teilhabe und Wertschätzung für die Betroffenen. Es bedeutet, sowohl Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen als auch An- und Zugehörige zu befähigen, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu artikulieren und sichtbar zu machen. Die Schaffung von Lebensbedingungen, die die Fähigkeiten Einzelner und von Gemeinschaften darin stärken, so zu leben, dass ihre Gesundheit optimiert und erhalten werden kann, ist das zentrale Prinzip der Gesundheitsförderung. Soziokulturell beeinflusste Lebensweisen sind dabei genauso wichtig wie individuelle Verhaltensweisen. Es sind sowohl die Verhältnisse, in denen Menschen leben, als auch ihr Verhalten in Bezug auf ihre Lebensweise und ihren Lebensstil, die Gesundheitsförderungs-Fachleute berücksichtigen, wenn es darum geht, Individuen und Gemeinschaften darin zu stärken, mehr Kontrolle über die bestimmenden Faktoren ihrer Gesundheit zu gewinnen.

Die Unterstützung von Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen, die Anerkennung ihrer Ressourcen und Fähigkeiten sowie ihre Teilhabe am öffentlichen Leben sind wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Die Lebensbedingungen für Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen können vor allem durch zivilgesellschaftlichen Dialog verbessert und der Stigmatisierung entgegengewirkt werden.

Dies bedeutet aber auch, gesellschaftliche Rahmenbedingungen derart auszugestalten, dass ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht wird. Dies kann durch Realisierung von „Demenzfreundlichen Kommunen/Gemeinden“ erreicht werden: Darunter ist ein Gemeinwesen zu verstehen, in dem es sich für und mit Betroffene/n und ihre/n Familien gut leben lässt und in dem Teilhabe gelebte Wirklichkeit ist. Eine wirkliche Verbesserung kann nur dann gelingen, wenn Formen einer gemeinsamen Verantwortungsübernahme entwickelt und gelebt werden.

Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen eines World Cafes zentrale Fragen diskutiert werden:
• Wie kann unsere Gesellschaft befähigt werden, Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen in ihren Ressourcen und Stärken zu erkennen und nicht nur auf die Defizite zu fokussieren?
• Was bedeutet Gesundheit und Gesundheitsförderung für Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen in unserer Gesellschaft?
• Was kann seitens der Expert/-innen beigetragen werden kann, um selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen?

Session von Team Schober/ Pichler/ Pöschl

Valerie Pichler, Margit Pöschl und Gerhard Schober werden am carecamp demenz 2018 ein Projekt vorstellen, welches sie im Rahmen der UNI 55 plus und im Auftrag der Stadt Salzburg gemeinsam entwickelt haben und auch schon in die Durchführung gebracht haben.

Sessiontitel:
Malen mit Menschen mit Demenz

Das Projekt „Malen mit Menschen mit Demenz“ wurde in den Seniorenwohnhäusern Hellbrunn und Hallwang mit großem Erfolg durchgeführt und damit praktisch erprobt.

Nun möchten wir unser Projekt bekannter machen und auch andere Menschen (MitarbeiterInnen in Seniorenwohnhäusern, Angehörige), ohne kunsttherapeutischer Ausbildung, dafür gewinnen, sich vom Malen mit Menschen mit Demenz begeistern zu lassen und es selbst anzubieten.

Wir wünschen uns, dass unser Projekt viele NachahmerInnen findet und dass die Forschung auf dem Gebiet der Kunsttherapie mit Menschen mit Demenz generell vorangetrieben wird.

Auf der Session wollen wir unsere Erfahrungen mit dem Projekt vorstellen und mit Ihnen diskutieren.