Sessionangebot von Maria Gruber

DGKP Maria Gruber, MSc, ist Qualitäts- und Projektmanagerin für die Pflege- und Betreuungseinrichtungen im Roten Kreuz Salzburg. Sie bietet eine Session an, in der Fallbesprechungen und kritisches Denken in der Pflege als mögliche Hilfe bei herausforderndem Verhalten demenzkranker Menschen gemeinsam besprochen und diskutiert werden sollen.

Maria Gruber

„Gemeinsam besprechen- professionell handeln“ – Fallbesprechungen bei herausforderndem Verhalten von Menschen mit Demenz in der stationären Langzeitpflege“

Alle, die in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen tätig sind, kennen das: Sie sind mit Situationen im Pflegealltag konfrontiert, die nicht nur sie selbst und ihre Arbeitskolleginnen und -Kollegen herausfordern, sondern auch andere Bewohnerinnen und Bewohner überfordern.

Da ist beispielsweise ein demenzkranker Mensch, der ohne Vorwarnung andere Menschen plötzlich schlägt, dort jemand, der die Privatsphäre anderer nicht mehr beachten kann, ein Dritter, der ständig auf der Suche ist, auch wenn weder für ihn noch für andere klar ist, wonach und was er sucht. Das kann belasten, stören, überfordern und emotionale Reaktionen hervorrufen.
In der Session erkläre ich was kritisches Denken in der Pflege bedeutet und welche Fragen in einer Fallbesprechung im Team gemeinsam gestellt und diskutiert werden sollen und können.

Die Session wird durch Fallbeispiele aus der eigenen Praxis und (hoffentlich auch vielen) Ideen, Beispielen und Anregungen der Session-Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessant und lebendig sein.

Für Interessierte gibt es eine Übersicht, in der Sie Ihre eigene Fähigkeit zum Kritischen Denken einschätzen können (Maria Müller-Staub, 2012)

Sessionangebot Volkshilfe Steiermark

Ellmaier Daniela, Holzer Ingeborg und Königsberger Francesco, alle drei sind EinsatzleiterInnen des Mobilen Pflege- und Betreuungsdienstes der Volkshilfe Steiermark, bieten eine Session zum Thema Bezugspflege.

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Bezugspflege im Rahmen der Demenzpflege – ein essentielles Konzept

Die Bezugspflege ist ein wichtiger Bestandteil der Erbringung von Mobiler Pflege und Betreuung. In der Steiermark ist sie in den Verträgen des Landes mit den Trägerorganisationen fix verankert. Das Konzept „Primary Nursing“ diente als Grundlage und wurde entsprechend an die Anforderungen der häuslichen Pflege und Betreuung angepasst.

Die DGKS/P ist für eine bestimmte Anzahl von KundInnen zuständig. Die Zuteilung erfolgt einerseits nach ökonomischen Grundlagen, wie z.B. Wohnort der KundIn/DGKP und nach Kompetenzen der DGKP, wie z.B. Demenzbeauftragte. Als Bezugs-DGKP steuert sie/er den Pflegeprozess der KundInnen, für die sie/er verantwortlich ist. Sie/er leitet in dieser Funktion alle MitarbeiterInnen des Betreuungsteams (PflegehelferInnen/HeimhelferInnen) an. Die PflegehelferInnen/HeimhelferInnen wenden sich mit aktuellen Rückmeldungen zum Gesundheitszustand der betreuten KundIn direkt an die Bezugs-DGKP.

Falls erforderlich holt sie fachlichen Rat bei einer Spezialistin(Beauftragte) im DGKP-Team zu Dekubitus, Demenz, Wundversorgung oder Kontinenz ein.

Gerade an Demenz erkrankte Personen, brauchen Struktur und einen geplanten Ablauf. Hier geht es viel um Sicherheit und Geborgenheit für den Betroffenen. Wir entlasten in unserem täglichen Berufsalltag somit die Angehörigen und KundInnen/KlientInnen. Bezugspflege ermöglicht es uns die Bedürfnisse besser wahr zu nehmen und Gewohnheiten bereits zu kennen bevor der/die KundIn diese nicht mehr benennen kann. Durch die Kontinuität der Betreuung kann ein gezielter Tagesablauf gesteuert und implementiert werden. Dadurch finden sich KundIn und auch deren Angehörige besser zu recht. Es ermöglich ein längeres wohnen in den eigenen Wänden.
Eine Bezugspflegeperson übernimmt somit nicht nur eine wichtige Rolle als Ansprechperson, sondern erkennt Veränderungen des Allgemeinzustandes oder der kognitiven Leistung sofort und kann mit gezielten Maßnahmen sofort darauf reagieren.

Die praktische Erfahrung zeigt, dass Veränderungen der Stimmung und auch Aggressivität welche im Zuge des Krankheitsbildes entsteht verbessert werden können. Schrittweise ist es möglich notwendige Pflegehandlungen durchzuführen mit aktiver Unterstützung des/der betroffenen Person.

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Sessionangebot von Jörg Fuhrmann

Ein weiteres spannendes Sessionangebot kommt von Jörg Fuhrmann. Er ist MSc (palliative-care), Diplom. Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflege-Clown und Trauerbegleiter.

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RHYTHMUS TRÄGT LEBEN – Menschen mit Demenz im Einklang begegnen

Dein Rhythmus – Mein Rhythmus. Jeder Mensch lebt in seinem eigenen Rhythmus, welchen er großteils selber bestimmen kann. Wir atmen, bewegen, reden und essen in unserem eigenen Tempo und Rhythmus und können somit ganz bei uns selber sein.
Menschen mit Demenz leben auch in ihrem eigenen Tempo und Rhythmus, ihrer Welt. Leider ist es jedoch für die Menschen mit Demenz nicht immer möglich in ihrem Rhythmus zu sein, da sie von Pflege- und Betreuungspersonal, Angehörigen und zahlreichen Umwelteinflüssen oft in andere, ihnen fremde Rhythmen gedrängt werden. Diese daraus entstehende Disharmonie lässt Menschen mit Demenz noch mehr aus Ihrem Leben entgleisen und führt zu herausforderndem Verhaltensmustern.
Pflegende und Betreuende haben viel Empathie und Fachwissen über das Krankheitsbild Demenz sowie mögliche Verhaltensweisen. Aber wie stehen wir zu uns selber, bzw. sind wir im Einklang mit uns selber wenn wir Menschen mit Demenz begleiten. Wir gestalten die Welt der Menschen mit Demenz zu einem nicht geringen Anteil mit. Oft liegt es am Einklang mit mir selber ob eine Begegnung möglich ist.

Diese Session will versuchen bewusst zu machen was es für einen Menschen mit Demenz bedeutet nicht in seinem Rhythmus zu sein und welchen Einfluss unser eigener Rhythmus auf uns und somit auf den Menschen mit Demenz hat. Nur wer sich selber gut spürt kann auch Menschen mit Demenz spüren und verstehen.

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Sessionangebot Sabine Wolfmayr

Heute darf ich das Sessionangebot von Sabine Wolfmayr vorstellen, einer psychiatrischen Gesundheits- und Krankenschwester, die auf  einer neurologisch-psychiatrischen Gerontologie-Abteilung in einem Akutkrankenhaus arbeitet.

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Was tun wenn die schwarze Luft kommt und die Schaffenskraft kein Ende nimmt? – oder – Verhaltensstörung von Menschen mit Demenz – eine große Herausforderung!

Ich lade Sie herzlich ein, auf eine Entdeckungsreise in meinen Mikrokosmos als psychiatrische Krankenschwester an einer Neurologisch Psychiatrischen Gerontologie Abteilung in einem Akutkrankenhaus. Wir begegnen auf diesem Wege Menschenbildern und treffen auf die Wirkung der Spiegelneuronen. An praktischen Beispielen versuche ich Ihnen ein facettenreiches Bild unserer gelebten Bezugspflege (Primary Nursing) zu zeichnen.

Jedes Verhalten hat Mitteilungscharakter, so Paul Watzlawick.
Meine Praxis zeigt, dass das Verhalten von Menschen mit Demenz häufig nicht verstanden wird, es kommt zu Übersetzungsschwierigkeiten und am Ende des Gespräches oder der Begegnung stehen oft Hilfslosigkeit, Angst und Überforderung auf beiden Seiten.
Wenn die Schaffenskraft von Menschen mit Demenz kein Ende nehmen will und die Verständigung zwischenmenschlich nicht gelingt, werden mehr oder weniger schmerzlich Grenzen spürbar, oftmals auch sichtbar.
Was aber geschieht, wenn diese Grenzen überschritten werden?
Wo beginnt die Freiheit des Einzelnen, wo hört sie auf?
Für Pflegende ein Balanceakt zwischen Beobachten, Wahrnehmen und Einfühlen um in Sekundenschnelle das passende Konzept zur Hand zu haben um sanft zu begleiten und lenken.

Sie als Expertinnen und Experten Ihrer eigenen Lebenswelt, vielleicht auch aus Ihrem beruflichen Kontext heraus, haben dazu Ideen, Wünsche oder Vorstellungen.
Helfen Sie mir bei der Übersetzung der Fremdsprache „Herausforderndes Verhalten“!
Ich freue mich auf eine spannende Session im Rahmen des carecamp demenz und hoffe auf eine rege Diskussion.
Mein Koffer ist gepackt mit Fallbeispielen, fachlicher Expertise, Humor und Begeisterung und es ist darin noch jede Menge Platz für Ihre kreativen Ideen.

SeneCura unterstützt das carecamp demenz!

Das Unternehmen SeneCura hat das Carecamp von Beginn an finanziell unterstützt. Auch beim carecamp demenz ist es wieder mit an Bord. Herzlichen Dank dafür!

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SeneCura über sich selbst:

Die SeneCura Gruppe betreibt 58 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und zählt damit zu Österreichs Markt- und Innovationsführern im Bereich Pflege im privaten Sektor. Mit insgesamt über 3.500 Mitarbeiter/innen gilt SeneCura als Vorreiter bei alternativen Pflegeangeboten und Wohnformen im Alter: Neben höchsten Pflegestandards in allen Häusern bietet SeneCura richtungsweisende Demenzstationen, Intensiv- und Wachkomapflege und integrierte Kindergärten. Außerdem rehabilitative Übergangspflege, Hauskrankenpflege, 24 Stunden Betreuung und Hospizbegleitung. Ergänzt wird das Spektrum mit Generationenhäusern und Apartments für Betreutes Wohnen.

Unter der Marke „OptimaMed“ bietet die SeneCura Gruppe außerdem Rehabilitationszentren für verschiedene Indikationen wie Neuro- und Psychiatrische Rehabilitation, Dialyse- und Kurzentren sowie Physikalische Institute mit optimaler medizinischer Betreuung und modernsten Therapieformen und -geräten.

Näheres zu SeneCura finden Sie hier: www.senecura.at

Warum SeneCura das carecamp demenz unterstützt:

Dementielle Krankheitsbilder, von denen immer mehr Menschen betroffen sind, stellen eine große Herausforderung an unsere Gesellschaft dar. Wir möchten unser Know-how in der Betreuung von Menschen mit Demenz einbringen und andere innovative Ansätze kennenlernen. SeneCura bietet an mehreren Standorten Wohngruppen für solche Bewohner/innen an, das Pilotprojekt in Grafenwörth wurde vom Validation Training Institute für sein hervorragendes Demenzbetreuungskonzept zertifiziert. Unser Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Menschen und die Entlastung der Betreuenden. Gerne unterstützen wir die innovative Plattform des carecamp demenz, die zum Austausch beiträgt und wertvolle Impulse liefern kann.

Wir bedanken uns für die neuerliche Unterstützung!

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Sessionangebot Waltraud Pommer

Waltraud Pommer, Validationsteacher®, Trainerin für Biografiearbeit, Animation und Tagesstrukturierung bietet eine Session an, bei der es um die Gefühlswelt von Menschen mit Demenz geht.

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Herz über Kopf – Die gute Seite der Demenz

Wenn der Verstand dem Gefühl Platz macht, wird das Wesentliche sichtbar.

In einem Rollenspiel werde ich Situationen zeigen, auf wie vielfältige Art und Weise Menschen mit Demenz Gefühle zeigen und dadurch am Ende ihres Lebens noch einmal die Möglichkeit nutzen, offene Fäden zu verknüpfen, Lebensthemen aufzuarbeiten und Bedürfnisse auszudrücken. Ohne den Druck sozialer Normen.

Mit diesen Gefühlen anerkannt und gehört zu werden ermöglicht Beziehung. Wie wir dafür mehr Platz im Alltag schaffen, stelle ich zur Diskussion.

Mabuse-Verlag sponsert carecamp demenz

Wir freuen uns den nächsten Sponsor vorstellen zu dürfen. Herzlichen Dank an den Mabuse-Verlag für die Unterstützung des carecamp demenz.

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Der Mabuse-Verlag über sich selbst:

Die Bücher des Mabuse-Verlages und unsere Zeitschrift Dr. med. Mabuse sind einer sozialen und humanen Medizin und Pflege verpflichtet und wenden sich nicht nur an Fachkräfte im Gesundheitswesen, sondern wollen allen Interessierten Zugang zum Thema ermöglichen. Der schwierige, aber notwendige Dialog zwischen den Berufsgruppen liegt uns hierbei besonders am Herzen. Wir veröffentlichen u. a. Fach- und Sachbücher, Ratgeber sowie wissenschaftliche Publikationen zu folgenden Themen: Alter, Menschen mit Behinderung, Cartoon, Demenz, Gesundheit und Politik, Medizin- und Pflegegeschichte, Pflege, Psychiatrie und Psychologie sowie Schwangerschaft und Geburt. Außerdem erklären unsere Bücher für starke Kinder schwierige Sachverhalte altersgerecht.

www.mabuse-verlag.de

Warum der Mabuse-Verlag das carecamp demenz unterstützt:

Demenz ist einer unserer wichtigsten Themenschwerpunkte. Wir wollen mit unseren Büchern Betroffene, pflegende Angehörige, professionelle Pflegekräfte, Entscheidungsträger in Einrichtungen und sozialpolitisch Verantwortliche erreichen, indem wir sowohl Menschen mit dementieller Erkrankung als auch Experten eine Stimme geben. Unsere Titel sollen Mut machen, sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen, sie verschaffen Überblick und setzen sich für eine wirkliche Teilhabe von Menschen mit Demenz ein. Diese Anliegen sehen wir auch im carecamp demenz vertreten, das man nur unterstützen kann. Wir wünschen dem camp gute und anregende Sessions und sind gespannt auf die Ergebnisse.

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Sessionangebot Claudia Knopper

Eines der größten Probleme für pflegende Familien ist es kurzfristig Hilfe zu bekommen, etwa weil spontan ein Arztbesuch ansteht oder ein anderer Termin. Die Teilnehmerin Claudia Knopper stellt diesbezüglich ein interessantes Angebot am carecamp demenz vor.

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Individuelle stundenweise Betreuung von Anfang an – wichtige Auszeiten für Angehörige. Vorstellung der Plattform stundenweisebetreut.at.

Die Homepage hilft Angehörigen schnell und einfach stundenweise Betreuung für an Demenz/Alzheimer erkrankte Menschen zu finden.

Demenzerkrankungen wie beispielsweise Alzheimer sind eine der größten Herausforderung im 21. Jahrhundert, sagen Experten. Die Erkrankung stellt eine der größten sozial- und gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit dar.
Angehörige brauchen, um den Alltag mit einem demenzkranken Menschen bewerkstelligen zu können, Unterstützung von Anfang an. Die Betreuung ist psychisch, physisch und auch finanziell sehr belastend. Eine regelmäßige, planbare und auch finanzierbare Entlastung der betreuenden Angehörigen ist notwendig.

Ein einfaches und daher wirkungsvolles Konzept

Auf stundenweisebetreut.at können Angehörige gezielt nach Personen suchen, die stundenweise Betreuung für an Demenz erkrankte Personen anbieten, egal ob professionelle Pflege, Spazierengehen, Kartenspielen, Vorlesen oder einfach nur da sein.

Menschen die stundenweise Betreuung auf selbstständiger Basis anbieten, tragen ihr Profil mit Bild und Text, sowie ihren Qualifikationen auf der Plattform ein.
Angehörige können somit nach Ihren Bedürfnissen BetreuerInnen in der Umgebung suchen und direkt kontaktieren. Alles Weitere wird dann zwischen Angehörigen und BetreuerIn vereinbart. Die Suche und Kontaktaufnahme ist für Angehörige völlig kostenlos.

Findet der Angehörige keine passende Betreuung hat er die Möglichkeit eine Anzeige auf der Homepage zu schalten.

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Die Salzburger Sparkasse unterstützt das carecamp demenz

Es ist uns eine große Freude bekannt zu geben, dass die Salzburger Sparkasse das carecamp demenz 2016 sehr großzügig unterstützen wird.

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Die Salzburger Sparkasse über sich selbst:

Die Salzburger Sparkasse Bank AG wurde 1855 gegründet und ist seit 1996 Teil des Erste Bank-Konzerns. Sie versteht sich als Teil der Gemeinschaft in Salzburg, im angrenzenden Innviertel und im Mondseeland – der Menschen, der Wirtschaft und der Institutionen in dieser Region. Der Kunde, seine Wünsche und seine Ziele stehen im Mittelpunkt des Handelns. Die Zufriedenheit der Kunden hat oberste Priorität, ganz im Sinne des Slogans: „Was zählt, sind die Menschen.“ Mit 60 Filialen, 5 SB-Standorten sowie zehn regionalen Beratungszentren für Firmenkunden ist die Salzburger Sparkasse Bank AG nahezu flächendeckend in ihrem Einzugsgebiet vertreten. Mehr als 620 Mitarbeiter bemühen sich mit qualitativ hochstehendem Service, das Vertrauen von mehr als 200.000 Kunden aus allen Bevölkerungsschichten zu rechtfertigen. Auch bei der Förderung verschiedener Aktivitäten im und für das Land Salzburg – sowohl im sozialen als auch im kulturellen und sportlichen Bereich – bleibt das Institut seinem Slogan „Was zählt, sind die Menschen.“ treu.

Näheres zur Salzburger Sparkasse hier:www.sparkasse.at

Die Motivation der Salzburger Sparkasse das carecamp demenz 2016 zu unterstützen:

Die Digitalisierung und zahlreiche Innovationen haben das Bankgeschäft in den letzten Jahren stark verändert. Wir als Sparkasse müssen diesen Trend mitgehen und bieten moderne innovative Bankdienstleistungen all unseren Kunden an. Gleichzeitig haben wir aber auch einen großen Kundenstamm, der altersbedingt und aufgrund von Gewohnheiten oder Gebrechen dieser Entwicklung nicht standhält. Als regional verankertes Unternehmen, das auf Beziehungsqualität höchsten Wert legt, ist es unser Anspruch, auch dieser Kundenschicht beste Betreuungsqualität zu bieten. Dabei ist es wichtig, die Bedürfnisse und mögliche Handlungsweisen unserer Kunden zu kennen bzw. zu erkennen. Wir wollen daher auch das Thema Demenz aufgreifen und unsere Mitarbeiter auf dieses Thema sensibilisieren. Dabei ist uns die Zusammenarbeit mit den VeranstalterInnen des carecamps demenz und die Förderung deren Initiativen ein großes Anliegen.

Wir bedanken uns herzlich für die großzügige Unterstützung!

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Sessionangebot Apothekerkammer Salzburg

Wir freuen uns beim carecamp demenz die VertreterInnen der Apothekerkammer Salzburg begrüßen zu dürfen, die auch eine sehr interessante Session anbieten. .

Präsidentin Mag.pharm. Kornelia Seiwald  Vizepräsidentin Mag.pharm. Diemut Strasser (im Bild rechts)  Österreichische Apothekerkammer  Landesgeschäftsstelle Salzburg

Präsidentin Mag.pharm. Kornelia Seiwald
Vizepräsidentin Mag.pharm. Diemut Strasser (im Bild rechts)

Die Stadt Salzburg wird demenzfreundlich – und wir Apotheker sind voll motiviert dabei!

Demenz kann jeden treffen. Wir Apotheker sind oft die ersten, die es merken, wenn die Krankheit beginnt, weil viele ältere Kunden zu unseren treuesten Stammkunden gehören. Nahezu täglich kommen sie in eine unserer 31 Apotheken in der Stadt Salzburg. Manchmal nur, um ein wenig zu plaudern oder einen sozialen Kontakt zu haben. Natürlich meist, um ihre lebenswichtigen Medikamente abzuholen. Wir sind daher oft mit beginnender Demenz durch die Betroffenen selbst konfrontiert.

Andererseits wenden sich sehr oft Angehörige von demenzkranken Menschen mit unterschiedlichsten Anliegen an ihren Apotheker. Die öffentliche Apotheke möchte vor allem auch in der Zukunft ihre Aufgabe als Drehscheibe wahrnehmen, um über Angebote, Hilfestellungen und die verschiedenen Institutionen zu informieren. Daher nimmt gerade ein Großteil der Apotheken in der Stadt Salzburg an speziellen Schulungen zum Thema Demenz teil.

Außerdem liegt es in der ureigensten Kompetenz des Apothekers, vielerlei Hilfestellung und Information anzubieten: Was kann ich mir Gutes tun, um möglichst lange einen gesunden Geist zu erhalten? Schlaf, Bewegung, Sonnenlicht, Freundschaften pflegen, das Gehirn trainieren und natürlich vernünftig essen. Zucker in Maßen, dafür mehr und die richtigen Vitamine oder pflanzliche Hilfsmittel – wir Apotheker wissen immer Rat.

Gibt es Wundermittel? Welche medikamentösen Möglichkeiten gibt es? Können Medikamente einen positiven oder sogar einen negativen Einfluss auf meine Demenzerkrankung haben? Welche Wirkungen, unerwünschte Wirkungen und Wechselwirkungen haben die verordneten Medikamente? Wie reagiert der Körper, wenn verordnete Medikamente mit rezeptfreien Medikamenten bzw. Nahrungsergänzungsmitteln und pflanzlichen Mitteln kombiniert werden?

Das sind die Fragen, die wir in der öffentlichen Apotheke einfach und verständlich beantworten können, damit Hilfe wirklich ankommt. Wir freuen uns, wenn Sie unser Angebot nützen und sich aus erster Hand von einem Apotheker Ihres Vertrauens informieren lassen.

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