Tag Archiv für Carecamp

Das war das carecamp demenz 2018

Spät aber doch kommt jetzt der kleine Nachbericht zu unserem carecamp demenz in diesem Jahr. In der großzügigen Location TriBühne Lehen in Salzburg fand am 01. und 02. Oktober 2018 das dritte carecamp demenz statt.
Rund 100 Teilnehmerinnen folgten der Einladung von Stadt Salzburg und ARGE Carecamp, um sich 1,5 Tage über die vielen Facetten von Demenz auszutauschen.

Was ist das carecamp demenz?

Eine open-space-artige Fachtagung von ARGE Carecamp (Sonja Schiff und Dorothee Glöckle) und der Stadt Salzburg, die im Rahmen des Projektes „Demenzfreundliche Stadt Salzburg“ (Ressort Soziales/ Bgm-Stv. Mag. Anja Hagenauer) stattfindet.

Ziel des carecamp demenz ist es interessierten Menschen Raum zu geben das Thema Demenz auf vielen verschiedenen Ebenen zu diskutieren und miteinander, sowie voneinander zu lernen. Neben Impulsreferaten sind am carecamp demenz daher auch die Teilnehmerinnen selbst aufgerufen sich mit Sessions einzubringen.

Wer war 2018 dabei?

Wie jedes Jahr kamen die TeilnehmerInnen aus unterschiedlichsten Professionen und Aufgabenfeldern, sowie mit unterschiedlichsten Zugängen zum Thema. Es carecampten Pflegepersonen, HeimleiterInnen, PflegedienstleiterInnen, wie auch Seniorenstudenten, Auszubildende der Krankenpflege, eine Gärtnerin, ein LKW-Fahrer, eine Bewohnervertreterin und ein Funktionär eines Pensionistenvereins, Außerdem PflegewissenschaftlerInnen, LehrerInnen für Gesundheits- und Krankenpflege, wie auch VertreterInnen der demenzfreundlichen Kommunen. Mit dabei waren auch pflegende Angehörige und, das freut uns ganz besonders, von Demenz betroffene Menschen. Die Gruppe PROMENZ ist mit seinen BotschafterInnen, alles Menschen mit Vergesslichkeit, angereist und hat das Carecamp sehr bereichert.

Die Impulsreferate

Mag. Robert Hartmann, Senior Consultant Digital Health bei Netural GmbH, stellte ein spannendes österreichisches Forschungsprojekt vor. Es ging um den Einsatz von Virtual Reality in der Betreuung von Menschen mit Demenz.

Peter Wißmann, Geschäftsführer von Demenz Support Stuttgart gGmbH, rüttelte uns auf mit seiner Forderung nach mehr Teilhabe für Menschen mit Demenz. Kein Mensch will nur behandelt, betreut und versorgt werden. Menschen wollen am Leben der Gesellschaft teilhaben und Dinge tun können, die ihnen wichtig sind.
Hier geht’s zur Zusammenfassung des Impulsreferates: Salzburg_Dabeisein. Wie Teilhabe gelingen kann

Mag.a Susanne Mitterhuber vom SOG Theater sorgte für einen theatralen und lustigen Abschluss der Veranstaltung, wo die TeilnehmerInnen noch einmal so richtig in Kontakt kamen.

Die Sessions

Die Sessions der Teilnehmerinnen stellen das Herzstück des carecamp demenz dar. Insgesamt wurden 12 Sessions durchgeführt. Hier die SessionleiterInnen und Ihre Sessions:

Peter Wißmann
KuKuK-TV: Ein Angebot der Selbstartikulation und der Teilhabe.
Unterlage zum Download: KuKuK-TV – Der Teilhabesender

Manfred Fischer
Kann ich mich vor Demenz schützen?
Unterlage zum Download: An eine demenzfreundliche Apotheke

Alexander Aschenbrenner
5 Jahre Demenzberatung Diakoniewerk Salzburg: Erfahrungen und Ausblick.
Unterlage zum Download: 5 Jahre Demenzberatung Diakoniewerk

Valerie Pichler, Margit Pöschl und Gerhard Schober
Vorstellung des Projekts „Malen mit Personen mit Demenz“
Unterlage zum Download: Was ist Lebensqualität im Alter

Petra Rösler
Ein Ratgeber für …. – Haben wir passende Informationen für Menschen rund um eine Demenzdiagnose?
Unterlage zum Download: Infoblatt Demenzstrategie 09 18 und Nach der Diagnose

Elisabeth Rappold
Soziale Teilhabe von Menschen mit Demenz

Monika Puck
Vorstellung des Projektes „Mach mit! – denk dich fit!“

Patrick Pfeifenberger
Alles Konfetti oder was? Demenzfreundliche Stadt – gut oder nur gut gemeint? Versuch einer Standortbestimmung!

Rosmarie Fink
Wie können wir mit Menschen mit Demenz mit allen Sinnen IN-VERBINDUNG kommen?
Unterlage zum Download: GRUNDPRINZIPIEN_HaltungKommunikation_Demenz

Raphael Schönborn und die BotschafterInnen von PROMENZ
PROMENZ steckt an!
Unterlage zum Download: PROMENZ steckt an

Sandra Knaus
Kleider machen Leute – Menschen mit Demenz haben auch ein Recht darauf.

Sylvia Waldschütz und Petra Schnettgen
Akutstationäre Versorgung von Menschen mit Demenz in Österreich – vom Bedürfnis zum Bedarf

Nicht zu kurz kam auch der Austausch in den Pausen und das leibliche Wohl. Das Catering wurde übernommen vom Seniorenwohnhaus Itzling der Stadt Salzburg und es schmeckte famos! Ein Büchertisch der alteingesessenen Buchhandlung Sorger lud ein zum Schmökern.

Unsere Sponsoren

Großer Dank gilt den Sponsoren und Förderern ohne die das carecamp demenz in dieser niederschwelligen Form (nur 20 Euro Eintritt), nicht möglich wäre. Wir danken daher nachfolgenden Sponsoren für die großzügige Unterstützung des carecamp demenz 2018.

AIS 24 Stunden Betreuung unterstützt das carecamp demenz 2018

Wir dürfen einen weiteren Sponsor für das carecamp demenz 2018 vorstellen. Herzlichen Dank an AIS 24 Stunden Betreuung für die finanzielle Unterstützung.

Was AIS 24 Stunden Betreuung über sich selbst als Organisation sagt: 

Die AIS 24 Stunden Betreuung ist seit dem Jahr 2008 einer der führenden privaten Anbieter für die 24 Stunden Betreuung und betreut jährlich ca. 1.000 Klienten in ganz Österreich und arbeitet laufend mit einem Pool von ca. 1500 selbstständigen Personenbetreuern.
Lokale Ansprechpartner der AIS 24 Stunden Betreuung bieten kostenlose Beratungsgespräche, begleiten Klienten, Angehörige sowie die selbstständigen Personenbetreuer während der gesamten Betreuungszeit mit einem speziellen Betreuungs- und Besuchskonzept in ganz Österreich.
Durch ein spezielles und qualitatives Auswahlverfahren und das hauseigene Trainingscenter in Österreich werden die Betreuungskräfte nach den individuellen Bedürfnissen ausgesucht und vor Beginn der Betreuung optimal vorbereitet.
Die AIS 24 Stunden Betreuung garantiert 100%ige Rechtssicherheit und Transparenz. Sämtliche Behördenwege für die 24 Stunden Betreuung werden von AIS übernommen, alle selbstständigen Personenbetreuer verfügen über eine zusätzliche Berufshaftpflichtversicherung.
Weitere Informationen sowie Ihren lokalen Ansprechpartner finden Sie auf www.ais-24stundenbetreuung.com

Die Motivation von AIS Salzburg das carecamp demenz zu unterstützen:

Da wir in unserem Tätigkeitsbereich der 24 Stunden Betreuung laufend mit Demenz konfrontiert sind, ist die Teilnahme am carecamp demenz ein fixer Bestandteil unseres Terminkalenders! Durch den stetigen Anstieg der Demenzerkrankung steigen die Anforderungen an die Angehörigen und selbstständigen Personenbetreuer. Unsere Priorität liegt auf der Information der Angehörigen und der Schulung unserer selbstständigen Personenbetreuer im Umgang mit Demenz. Dazu finden in unserem zertifizierten Schulungscenter in Wolfsberg. Veranstaltungen/Trainings/Weiterbildungen über das Thema Demenz statt.
Es ist jedoch für uns von hohem Interesse, im carecamp demenz die neuesten Informationen aus erster Hand zu bekommen, um auch in Zukunft die Angehörigen und die Personenbetreuer über die Vielseitigkeit Demenz zu informieren. Dadurch ist es möglich den Umgang mit an Demenz erkrankten Personen erleichtern und den betroffenen Personen eine gute Betreuung zu ermöglichen.

Nachbericht carecamp demenz 2016

Anfang September fand das vierte carecamp statt, dieses Mal mit der Ausrichtung auf Demenz und in Kooperation mit der Stadt Salzburg. Schon Wochen vorher war die Veranstaltung mit 120 TeilnehmerInnen ausgebucht. Das neue Konzept (Vorträge in Kombination mit einem klassischen barcamp) und auch die Ausrichtung auf das Thema Demenz wurden sehr gut angenommen.

Noch ist der Saal leer...

Noch ist der Saal leer…

Der Wunsch ein carecamp zum Thema Demenz zu veranstalten wurde im Frühjahr 2016 von Mag. Anja Hagenauer, Vizebürgermeisterin und Initiatorin der „Demenzfreundlichen Stadt Salzburg“ an uns herangetragen, die bereits 2015 das Carecamp besucht hat. Gewünscht war eine bunte Veranstaltung ohne dem typischen Tagungscharakter. Aus Sicht Mag. Hagenauers kann das nur das Carecamp bieten. So wurde das carecamp demenz aus der Taufe gehoben.

carecamp3klein

Das ehemalige Barcamp zum Thema „care“, bestehend aus Sessionangebote der TeilnehmerInnen, wurde umrahmt von drei Impulsreferaten von Helga Rohra, Michael Schmieder und Erich Schützendorf, Dazwischen wurden insgesamt 12 Sessionbeiträge der TeilnehmerInnen durchgeführt, diese reichten von „Erotik im Alter und bei Demenz“ über die Frage „Wie können Menschen mit Demenz involviert werden?“ und „Wie umgehen mit herausforderndem Verhalten“ bis zu „Schulungen für Angehörige“ und „Demenzfreundliche Apotheke“. Geneauere Information über die Sessionangebote des carecamp demenz 2016 können Sie hier nachlesen.

Helga Rohra in Aktion

Helga Rohra in Aktion

Helga Rohra und Erich Schützendorf

Helga Rohra und Erich Schützendorf

Ausgebuchte Sessions der TeilnehmerInnen...

12 ausgebuchte Sessions der TeilnehmerInnen…

...in insgesamt 3 Räumen...

…in insgesamt 3 Räumen…

....in unterschiedlichen Größen...

….in unterschiedlichen Größen…

Das Catering und Mittagessen, es wurde von den TeilnehmerInnen hochgelobt, wurde gestellt vom nahegelegenen Seniorenwohnhaus Itzling, eine Einrichtung der Stadt Salzburg.

Die Stadt Salzburg als Mitveranstalterin hat nicht nur inhaltlich und finanziell, sondern auch organisatorisch tatkräftig mitgeholfen, dass das carecamp demenz einen so reibungslosen Ablauf und professionellen Charakter erhalten hat: Großer DANK für die Organisation der Tagungsunterlagen, die Besetzung des Tagungsbüros, die Unterstützung mit technischem Geräten sowie die fotographische und textliche Dokumentation an das Team rund um Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer. .

Neben der Stadt Salzburg wurde die Veranstaltung finanziell von Sponsoren getragen, ohne die wir den günstigen Teilnahmebeitrag von 20 Euro nicht realisieren hätten können. Als Hauptsponsor war die Sparkasse Salzburg dabei, Großsponsor war Attends, als weitere Sponsoren haben sich beteiligt die Paracelsus Medizinische Privatuniversität, die Herba Chemosan Apotheker-AG, die Arbeiterkammer Salzburg und die SeneCura. Die Verlage Mabuse-Verlag und der Hans-Huber Verlag haben uns Bücher zur Verfügung gestellt. Die Buchhandlung Sorger war mit einem sehr umfangreichen Bücherstand vor Ort.

Vernetzung in den Pausen...

Vernetzung in den Pausen…

mit der Möglichkeit durch Bücher zu schmökern..

mit der Möglichkeit durch Bücher zu schmökern..

Ausblick….
Nachdem die Stimmung am carecamp erneut großartig war und auch die Rückmeldungen voll Begeisterung waren, erhieleten wir noch am carecamp demenz selbst von Mag, Hagenauer den Auftrag auch 2017 ein carecamp demenz zu organisieren.

Termin nächstes carecamp demenz: 2. und 3. Oktober 2017

Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Salzburg erneut als Mitveranstalterin Partnerin des carecamp sein wird.

Alle, die bei einem der carecamps teilgenommen haben (und uns die Emailadressen vorliegen) werden selbstverständlich über unsere weiteren Planungen auf dem Laufenden gehalten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehn!

Sonja Schiff und Dorothee Glöckle

Weitere Nachberichte zum carecamp demenz 2016:
Persönlicher Nachbericht von Mag. Anja Hagenauer
Nachbericht auf der Plattform Konfetti im Kopf.

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Das war das CARECAMP 2014!

40Am 28. und 29. März 2014 fand das zweite Mal das CARECAMP, das Barcamp zum Thema CARE in Salzburg statt.

Etwa 75 Teilnehmerinnen haben sich zusammen gefunden, um auf eine neue, innovative Art gemeinsam eine Tagung zu gestalten.

Auf dem CARECAMP gibt es keine klassischen Vorträge von (bezahlten) Referentinnen, sondern es sind die Teilnehmerinnen selbst, die Sessions (Workshops) anbieten, ihre Angebote demokratisch abstimmen lassen und dann erst ihre Workshops halten. Im Mittelpunkt der Sessions steht die Diskussion, der Austausch, das miteinander Lernen.

Wir als Organisationsteam stellen den Rahmen zur Verfügung, wir sorgen für SponsorInnen und für eine möglichst geringe finanzielle Belastung der  Teilnehmerinnen. Außerdem koordinieren wir die Kommunikation via Blog, Twitter & Facebook im Vorfeld, am CARECAMP selbst und danach. Und natürlich moderieren wir den Beginn und das Ende der Veranstaltung.

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Die Teilnehmerinnen des CARECAMP 2014

Gekommen sind etwa 75 Menschen aus dem Arbeitsfeld „Care“, davon war ein Drittel der CarecamperInnen bereits zum zweiten Mal dabei. Wie schon beim ersten CARECAMP im Jahr 2013, zeigte sich auch dieses Mal wie „bunt“ die Teilnehmerinnen des CARECAMPS sind, denn fürs CARECAMP interessieren sich alle Berufsgruppen der Pflege, von PflegehelferInnen über FachsozialbetreuerInnen und DGKP´s. Anzutreffen waren unternehmerisch tätige Pflegepersonen, Heimleitungen, Pflegeleitungen, Pflege-studentInnen, PflegewissenschaftlerInnen und Lehrende. Ebenso nahmen Menschen teil, die sich mit Ambient Assisting Living beschäftigen, eine Gebärdendolmetscherin, Pflegende Angehörige, eine Bewohnervertreterin und zwei Vertreterinnen von SeniorInnenorganisationen.

Wir als Organisatorinnen sind davon überzeugt, daß gerade diese „Buntheit“ das CARECAMP zu etwas Besonderem machen.

Wie haben die TeilnehmerInnen vom CARECAMP erfahren?

Unser wichtigstes Werbemittel sind Soziale Medien, allen voran Facebook und Twitter. Zwei Drittel aller Teilnehmerinnen erfuhren aus den Sozialen Medien vom CARECAMP. Das zweite Drittel wurde von Kolleginnen und Vorgesetzten informiert oder ist in unserem Mailverteiler und bekam eine Zusendung.

Das Anmeldeverfahren im Vorfeld

Die Anmeldung zum CARECAMP ist öffentlich in einem Wikisystem einsehbar und es war möglich seine Teilnahme selbst einzutragen. Wir haben allerdings angeboten sich via Mail anzumelden (der Eintrag ins WIKI wurde dann von uns vorgenommen), was von beinah allen Teilnehmerinnen angenommen wurde.

Hier ein Blick auf das Anmelde-WIKI – Sie sehen die angemeldeten TeilnehmerInnen, sowie die Sessionangebote.

Die Sessions- die Sessionanbieter – Unterlagen zu den Sessions

Alle SessionleiterInnen waren aufgerufen ihre, wenn vorhandene, Präsentation entweder online zu stellen oder dem Organisationsteam zu mailen, um sie allen TeilnehmerInnen und Interessierten öffentlich zugänglich zu machen.

Hier das Programm des Carecamps 2014 als Übersicht: CARECAMP – Sessioneinteilung

Und hier nun die Sessions plus Sessionunterlagen (leider nicht von Allen zur Verfügung gestellt):

Birgit Meinhard Schiebel: „Wenn Unternehmen MitarbeiterInnen unterstützen, die pflegen“. Zur Session selbst gibt es keine Unterlagen. Es wurde über die Vereinbarkeit von Pflege und Arbeit diskutiert und was Unternehmen hierzu beitragen könnnen.

Wir wollen an dieser Stelle auf den aktuellen Film der IG Pflegende Angehörige hinweisen:

Rosemarie Bleil: „Soziale Projekte im Seniorenbereich mit Handwerk, Kunst, Kultur und Vereinen aus der Kommune“

In der Session wurden verschiedene Projekte vorgestellt, die man mit Menschen mit Demenz durchführen könnte, sie sollen anstecken kreativ zu sein. Hier stellvertretend 2 Trailer zu vorgestellten Projekten:


Rosemarie Bleil: „Klangschalen bei Demenz und in der Palliativbegleitung, Nonverbale Kommunikation wertschätzend und nach SMEI Konzept“ Broschüre_Klangschalen_Demenz

Raphael Schönborn: „Mensch(-licher) mit Demenz – Gegen die Biologisierung des Sozialen“. Menschlicher_mit_Demenz_PPP_Carecamp2014

Raphael Schönborn: „Man(n) pflegt! Das Problem der mangelnden Sichtbarkeit „männlicher Pflege“. Mann_pflegt_PPP_Carecamp2014

Lisa Ressi: „Risikofaktor Vitamin D-Mangel – von der Rachitisprophylaxe zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge“. Session_CareCamp Lisa Ressi

Doris Einödter: „Mobile Palliativ- und Hospizteams Caritasverband Salzburg: Strukturinformation:“Wie arbeiten diese Teams.“  Palliativteams Salzburg Prä-2014

Johannes Wallner: „Schmerzfreies Pflegeheim – Schmerzerkennung und Schmerzbehandlung als Qualitätsindikator“. Pain Nurse März 14 und secu_SchmerzfreiesPH_20130708_Präsentation_final02

Tobias Haas: ADVANCED NURSING #TWITTER ;-)
twitter_carecamp_haas

Sonja Schiff: „Missstände/ strukturelle Gewalt als MitarbeiterIn (öffentlich) aufzeigen und melden – HeldIn oder NestbeschmutzerIn??“ Session Sonja Schiff

Unser persönliches Resumee als Organisationsteam

Es war wieder großartig zu beobachten, wie die Idee des CARECAMPs „zündet“. Eigentlich schon von Beginn an war die Stimmung großartig. Wir haben viel Begeisterung erlebt und große Lust das Carecamp mitzugestalten. Wir haben Spaß erlebt und viel Neugierde. Spaß am diskutieren, daran Stellung zu beziehen, Neugierde auf andere Meinungen und Sichtweisen.

Wir wollen daher allen TeilnehmerInnen danken fürs Dabeisein und Mitgestalten- ob mit einer Session, mit Diskussionsbeiträgen oder organisatorischen Hilfestellungen. DANKE!

Gibs Fotos vom CARECAMP?

Dieses Mal gibt’s auch tolle Photos vom CARECAMP! Danke an Doris Fölsch für die großartige Fotodokumentation“

Hier geht’s zum Flickr-Fotostream

 

Und zu guter Letzt die Frage der Fragen: Wird es ein nächstes CARECAMP geben?

Jaaaaaaaaaaa, wird es! Am Besten den Termin schon heute vormerken!
Das Carecamp 2015 findet am 27.-28. März 2015 in Salzburg, im Heffterhof statt. Die Anmeldung wird Anfang November 2014 eröffnet, Teilnahmerzahl maximal 100.

Daher bleibt dran an uns via Facebook-Seite, Facebook-Gruppe oder Twitter.

 

Wir danken nachfolgenden SPONSOREN für die großzügige Unterstützung.

Premiumsponsor

 

SeneCura ist mit der Übernahme des „Premium-Sponsor-Paketes“ zum zweiten Mal der Hauptsponsor des CARECAMPS und trägt damit wesentlich dazu bei, das CARECAMP für die TeilnehmerInnen möglichst kostenfrei zu halten. Danke dafür! Wir wissen Ihre Unterstützung und ihre Treue als Sponsor sehr zu schätzen.

Großsponsoren

 

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Wir begrüßen herzlich Wozabal Textilservice GmbH & Co KG als neuen Sponsor und bedanken uns für die großartige finanzielle Unterstützung.

Weitere SponsorInnen:

 

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Wir bedanken uns auch bei der Firma ATTENDS herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung. Auch Attends beweist mit dem neuerlichen Sponsoring seine Treue dem CARECAMP gegenüber. DANKE!

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Neu als Sponsor an Bord ist die Agentur AIS pbw GmbH – 24 Stundenbetreuung. Herzlichen Dank für die Unterstützung!

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Zum wiederholten Male unterstützen uns auch an das Peter Hess Institut und IKIP e.V.! Herzlichen Dank!

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Herzlichen Dank an die Firma Janssen für die finanzielle Unterstützung.

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Ebenfalls bereits das zweite Mal wird das CARECAMP vom ENPP – Europäisches Netzwerk für psychobiographische Pflegeforschung als Sponsor unterstützt. Herzlichen Dank dafür!

MedienpartnerInnen

 

Danke dem LAZARUS PflegeNetzWerk für die erneute Medienpartnerschaft und damit für die kostenfreie Bewerbung des CARECAMPS im Lazarus-Newsletter.

 

Unser Dank gilt auch Lebenswelt Heim für die neuerliche Unterstützung in der Bewerbung des CARECAMPS in all deren Medien.

 

Unser Dank für die neuerliche tatkräftige Bewerbung des CARECAMPS online via www.medtermine.at sowie via Twitter und Facebook richtet sich auch an Dr. Michaela Endemann.

 

Verlinkungen- Partnerlinks

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www.meinpflegegeld.at

Sessionplanung CARECAMP 2014

Hier nun für jene, die überlegen erst morgen aufs CARECAMP zu kommen, die gesamte Sessionplanung.

CARECAMP – Sessioneinteilung

Wir freuen uns auch noch über spontane Teilnahme!!!

Sessionangebot Anita Hofmann

Fast in letzter Minute ist noch ein Sessionangebot „hereingeflattert“. Und mit dem Angebot zeigt sich, dass das Thema Demenz heuer stark am CARECAMP vertreten ist.

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Mag. Anita Hofmann, Fachstelle für pflegende Angehörige, Projekt Respekt,
Caritas Salzburg  

Sessiontitel: Demenzfreundliche Lebensräume schaffen am Beispiel von 2 Projekten der Caritas Salzburg

Die Caritas Salzburg hat vor 6 Jahren die „Fachstelle für pflegende Angehörige“ geschaffen mit dem Ziel, privat pflegende Personen zu unterstützten, zu begleiten und zu entlasten.
Innerhalb der Fachstelle sind ausgehend von dieser Zielsetzung zwei durch die EU (Interreg) und dem Fonds Gesundes Österreich geförderten Projekte entstanden:
NaMaR (Netzwerk für alte Menschen im alpenländischen Raum) und Respekt für ältere Menschen und pflegende Angehörige
Im Projekt NaMaR wurden ehrenamtliche MiA-(mit-Angehörigen) BegleiterInnen ausgebildet, die pflegenden Angehörigen in erster Linie als GesprächspartnerInnen zur Verfügung stehen. Das Projekt Respekt will durch spezielle Schulungsangebote zum Thema Demenz für unterschiedliche Zielgruppen mit dazu beitragen, demenzfreundliche Lebensräume zu schaffen.
In der Session werden die Projektkonzepte und -erfolge vorgestellt. Ich möchte gerne mit Ihnen darüber diskutieren, welche Entlastungsangebote privat pflegende Angehörige am dringendsten brauchen, wie pflegende Angehörige, die jahrelang ohne professionelle Hilfe pflegen, erreicht werden können und welcher Beitrag zur Entlastung solche und ähnliche Projektansätze leisten können.

Sessionangebot Manuela Hofer

Wir freuen uns, dass auch unser Sponsor AIS pbw GmbH eine interessante Session anbietet und sich auf eine durchaus kritische Betrachtung und Diskussion der 24-Stundenbetreuung einlässt, ganz nach dem Ziel des CARECAMPS: Miteinander und voneinander lernen.

Manuela HoferManuela Hofer, Vertriebsleitung AIS 24-Stundenbetreuung

Sessiontitel: 7 Jahre nach der Legalisierung – die Personenbetreuung

Seit nunmehr über 7 Jahren gibt es in Österreich das Gewerbe der Personenbetreuung. Umgangssprachlich nach wie vor „24-Stunden-Pflege“ genannt, entwickelte sich dieses Gewerbe zu einer in Österreich sehr großen und bedeutsamen Berufsgruppe. Im Jahr 2007 wurde das freie Gewerbe der Personenbetreuung erstmals als selbstständige Tätigkeit geregelt. Neben der immer höher werdenden Lebenserwartung steigt auch die Anzahl der Singlehaushalte rapide an, Familienstrukturen mit generationsübergreifenden Mehrpersonenhaushalten werden immer mehr zur Seltenheit. Aktuell betreuen in Österreich bereits über 60.000 selbstständige Personenbetreuer hilfsbedürftige Menschen in den eigenen 4 Wänden. Neben den selbstständigen Personenbetreuern stieg auch die Anzahl der Vermittlungsagenturen in und um Österreich rapide an. Klare Regelungen und einheitliche Strukturen für Agenturen ist mit Sicherheit eine der Hauptaufgaben, die in naher Zukunft Maßnahmen und Änderungen erfordern, um 7 Jahre nach der Legalisierung der Personenbetreuung die Qualität, Professionalität und Seriösität weiter zu gewährleisten und zu steigern.

Einen regen Erfahrungsaustausch, Vor- und Nachteile der Personenbetreuung sowie Verbesserungsvorschläge und Möglichkeiten der Vernetzung von österreichischen Pflegepersonal mit ausländischen Personenbetreuern möchten wir mit Ihnen diskutieren. Welche Strukturen sollten Ihrer Meinung nach 7 Jahre nach der Legalisierung der Personenbetreuung reformiert werden?

 

Sessionangebote D. Fölsch und D. Einödter

Bald ist es so weit, noch 3 Tage bis zum CARECAMP 2014!
Hier noch zwei interessante Sessionangebote.

fölschMag. Doris Fölsch, DGKS, Philosophin und Ethikberaterin im Gesundheitswesen.

Sessiontitel: Ethik in Medizin und Pflege – Verantwortung und Möglichkeiten von Organisationen und Politik.

Bei ethischen Überlegungen mit Pflegekräften stoßen wir, in der gemeinsamen Reflexion, immer wieder auf das Thema Strukturen und Organisation. Wir machen uns darüber Gedanken wie wir selber handeln und Herausforderungen in einzelnen Fällen begegnen können aber: Wie können Organisationen Rahmenbedingungen bzw. eine Kultur schaffen, in denen ethisch angemessene Entscheidungen getroffen werden und ethisches Handeln gewährleistet wird? Wie können uns Organisationen bei ethischen Entscheidungen und Handeln Unterstützung bieten? Welchen Beitrag könnte die Politik – als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger – hilfreich leisten?
In der Session möchte ich Möglichkeiten innerhalb Organisationen aufzeigen, wie aber auch gemeinsam mit den Teilnehmenden Ideen entwickeln. Was wäre in Ihren Organisationen möglich/hilfreich? Was gibt es schon an Strukturen? Wäre ein Ethikrat in Salzburg hilfreich – und wenn ja wie könnte man diesen gestalten?

Einödter Doris, DGKS, MSc (Pall.Care), Teamleitung Mobiles Palliativteam bei Caritas Salzburg

Sessiontitel: Mobile Palliativ- und Hospizteams Caritasverband Salzburg: Strukturinformation: Wie arbeiten diese Teams.

Die Session soll einen Überblick über die Struktur, das Angebot und die Arbeitsweise der mobilen Palliativ- und Hospizteams der Caritas im Land Salzburg geben. Anschließend soll viel Zeit zum Stellen von Fragen und für Meinungsaustausch bleiben.

 

 

Sessionangebote M. Hagedorn und H. Schloffer

Und hier die nächsten beiden Sessionangebote.

Hagedorn_Portrait2Michael Hagedorn, Fotograf mit Schwerpunkt Pflege, Initiator der Demenzkampagne KONFETTI IM KOPF

Sessiontitel: KONFETTI IM KOPF. Ein neues Bild von Demenz – KONFETTI IM KOPF. Wie es gelingen kann, das angstbesetzte Thema Demenz in die breite Öffentlichkeit zu tragen und zu einem Perspektivwechsel einzuladen.

Die in Hamburg ansässige gemeinnützige Organisation KONFETTI IM KOPF initiiert in Zusammenarbeit mit einem großen Netzwerk aus der Demenzpflege aufmerksamkeitsstarke Stadt-Events. Im Mittelpunkt dieser außergewöhnlichen Kampagne steht eine lebensbejahende Open-Air-Ausstellung im öffentlichen Raum. Sie wird begleitet von einem facettenreichen und informativen Rahmenprogramm aus Workshops, Konzerten, Lesungen, Vorträgen, außergewöhnlichen Stadtaktionen und einer professionellen Werbe- und PR-Kampagne.
KONFETTI IM KOPF spricht eine breite Öffentlichkeit, aber auch Betroffene, Angehörige und Fachpublikum an. Alle Aktionen beziehen auch Menschen mit Demenz als aktive Teilnehmer mit ein. Neben der großen Öffentlichkeitskampagne bilden nachhaltige Projekte die zweite Säule der Philosophie von KONFETTI IM KOPF. So werden ab Frühjahr 2014 an zunächst zwei Standorten in Hamburg die ersten KONFETTI-Cafés ihre Türen für alle Menschen im Quartier, ob mit oder ohne Demenz, öffnen.
KONFETTI IM KOPF steht unter der Schirmherrschaft des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog und wurde ausgezeichnet mit dem EFID-Award 2014, dem Hertie-Preis 2011, sowie dem PR-Report-Award 2011.

helgaDr. phil. Helga Schloffer, stellv. Obfrau der Österreichischen Gesellschaft für Aktivierung und Gedächtnistraining e.V..

Sessiontitel: Aktivierende und psychosoziale Interventionen im Seniorenbereich- NICE OR NEED TO HAVE?

Aktivierung, Gedächtnistraining, psychosoziale Begleitung und Stimulierung sind wichtige Stützpfeiler der Lebensqualität in Institutionen der Seniorenbildung, -betreuung und – pflege. Für Menschen mit Demenz haben sie den gleichen Stellenwert wie die medikamentöse Behandlung. Die Wertschätzung gegenüber diesen Interventionen lässt zu wünschen übrig – noch immer steht der pflegerisch-medizinische Aspekt im Mittelpunkt, oft läuft das ganze unter Beschäftigung, Animation oder sonstigen Unworten, die einen möglichst schnellen Zeitvertreib ohne dahinterstehendes Förderkonzept bezeichnen. Es gibt keine Vorschrift, dass die handelnden Personen adäquat ausgebildet sein müssen, in Pädagogik, Didaktik, Gruppenführung bzw. sodass sie wenigstens eine Grundausstattung an Handwerkszeug zur Verfügung haben. Es gibt auf dem Markt eine Menge Seminare, aber sie müssen nicht besucht werden und bieten sehr unterschiedliche Qualität.

Wir haben die Österreichische Gesellschaft für Aktivierung und Gedächtnistraining gegründet, um das Berufsbild der Aktivierungsfachfrau, des Aktivierungsfachmanns bekannter zu machen, Menschen auszubilden und ihnen eine Plattform zur Vernetzung zu bieten.

In der Session stellen wir uns vor, zeigen Übungen und Material und freuen uns über den Austausch zu diesem Thema.

Sponsor ENPP

image001 (2)Ebenfalls bereits das zweite Mal wird das CARECAMP vom ENPP – Europäisches Netzwerk für psychobiographische Pflegeforschung als Sponsor unterstützt. Herzlichen Dank dafür!

Aber warum unterstützt das ENPP das CARECAMP? Wir haben nachgefragt:
„ENPP unterstützt das CARECAMP bereits zum zweiten Mal. Die Idee einer offenen und so innovativen Veranstaltungsform hat uns gleich begeistert. Wir wünschen dem CARECAMP 2104 einen guten Verlauf und viele anregende Begegnungen und Gespräche.“

Und wer ist das ENPP? Was tut das ENPP?
Das Europäische Netzwerk für psychobiographische Pflegeforschung ist ein europaweit aktives fachliches Netzwerk. Sein Ziel ist die Absicherung der fachlichen und wissenschaftlichen Zukunft des psychobiographischen Pflegemodells nach Prof. Erwin Böhm.