Tag Archiv für Carecamp

Sponsoren Peter Hess Institut und IKIP e.V.

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Schon zum zweiten Mal unterstützen das Peter Hess Institut und der Verein IKIP e. V. das CARECAMP. Auch hier haben wir nach der Motivation für das Sponsoring gefragt, sowie ersucht sich selbst kurz vorzustellen.

Warum wir das CARECAMP unterstützen?
Das Peter Hess Institut Deutschland und Österreich, sowie IKIP e.V. unterstützen das Carecamp sehr gerne, da es eine Bereicherung ist und ein Austausch der Fachlichkeit in und um die Pflege möglich ist.

Wer ist das Peter Hess Institut?
Die Peter Hess Institute Deutschland und Österreich bieten umfangreiche Aus- und Weiterbildungen mit Klangschalen im Gesundheitswesen, Wellness und Entspannung erfolgreich an. Mehr als über 2000 Klanganwender, ob vor der Geburt bis hin zum Sterbeprozess, im Schönheitsbereich und in der Entspannung  ist alles dabei. Begleitung bei Kindern, Erwachsenen und in der Pflege, ob Geronto- oder Intensivpflege sind im Vormarsch, wissenschaftliche Studien dazu werden durchgeführt und damit unser Erfolg bewiesen. Mit neuen Ideen, innovativ und kreativ zu arbeiten, messbare Erfolge und positive Wirkungen der Klangschalen, sowohl in der Pflege und bei Demenz, geben uns recht. Die vielen Praktiker mit Klangschalen in Deutschland und Österreich berichten über positive, wertschätzende Begleitung für Pflege, aber auch für Mitarbeiter und Angehörige.

Wer ist IKIP e.V.?
Rosemarie Bleil 1. Vorstand von IKIP e.V. unterstützt das Carecamp sehr gerne. Ich habe von vielen Kollegen  einiges gelernt und ich gebe mein Wissen gerne weiter, denn nur so wird unsere Pflege bunt und wir selber erleben später eine tolle kreative Pflege. Ich habe  2013 soviele tolle Menschen kennen gelernt am Carecamp und von diesen Menschen sehr viel in meine Praxis mit eingebracht und dadurch wurde das Angebot um einiges vielfältiger.

Sessionangebote Raphael Schönborn

portrait-raphaelGleich zwei Sessionangebote hat Raphael Schönborn für das CARECAMP 2014 eingereicht.

Sessiontitel 1: Mensch(-licher) mit Demenz. Gegen die Biologisierung des Sozialen.

Der Demenzdiskurs wird vom medizinwissenschaftlichen Modell dominiert, dessen Programmatik die Bekämpfung und Eindämmung der Erkrankung ist. Für Menschen mit Demenz entsteht durch die Defektzentrierung die Gefahr der gesellschaftlichen Stigmatisierung und Exklusion.
Dass die Demenz eine Beeinträchtigung darstellt, die unter den Schutzbereich des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (RMB-Ü) fallen, wird dabei kaum beachtet. Die daraus resultierenden menschenrechtliche Verpflichtungen gegenüber demenzkranken Menschen werden bislang systematisch vernachlässigt.

Diese Session kritisiert Fremdbestimmung bei Demenz und fordert sozial-integrative Ansätze als menschenrechtliche Verpflichtung.

Sessiontitel 2: Man(n) pflegt! Das Problem der mangelnden Sichtbarkeit „männlicher Pflege“.

Männer werden als vernachlässigbare Randgruppe in der Angehörigenpflege betrachtet. Die Kenntnisse zur Lebenslage von Männern in der Pflege sind dementsprechend gering und Unterstützungsangebote orientieren sich meist an den Bedürfnissen von Frauen. Ungefähr ein Viertel aller betreuenden und pflegenden Angehörigen in Österreich sind aber Männer, weshalb deren Leistung stark unterschätzt wird.
Diese Session setzt sich mit der Fürsorgetätigkeit von Männern in der Angehörigen-pflege auseinander und plädiert für geschlechtersensible Unterstützungsangebote bei männlichen Pflegearrangements.

Sponsor Janssen

Janssen_Cons_RGBWir begrüßen als neuen Sponsor des CARECAMP die Firma Janssen und bedanken uns herzlich für die Unterstützung.  Auch von Janssen wollten wir wissen, warum sie das CARECAMP unterstützen und sie ersuchen sich kurz vorzustellen.

Warum unterstützt Janssen das Carecamp 2014?
„Wir freuen uns, das CARECAMP als innovative Veranstaltung unterstützen zu können und so einen Beitrag zur patientenorientierten Versorgung leisten zu können.“

Und wie beschreibt die Firma Janssen sich selbst?
„Janssen sieht seine Hauptverantwortung als Unternehmen darin, für die Patienten neue und innovative Medikamente von höchster Qualität zur Verfügung zu stellen und alle medizinischen Ansprechpartner bestmöglich über den richtigen Einsatz und die Eigenschaften dieser Medikamente zu informieren.“

Sessionangebote P. Mörwald und D. Hofer

Und hier die nächsten beiden Sessionangebote, dieses Mal von zwei Männern.

David Hofer, Geschäftsführer Lifetool

Profilbild David HoferSessiontitel: Kommunikationshilfen für Menschen ohne Lautsprache. Entlastung oder Belastung für die Pflege ?

Kommunikation ist ein elementares Grundbedürfnis. Menschen erleben auf Grund eines Schlaganfalls, einer Schädel-Hirn-Verletzung oder durch fortschreitende Erkrankungen eine vorübergehende oder dauerhafte Beeinträchtigung ihrer lautsprachlichen Fähigkeiten.
Ohne jedes Entgegenkommen durch pflegende Personen kann dies eine zum Teil massive Einschränkung in ihrer Autonomie, ihrer Selbstbestimmtheit und in ihrer Würde bedeuten. Das Konzept der „Unterstützten Kommunikation“ bietet individuelle Maßnahmen  für eine bessere zwischenmenschliche Kommunikation, indem körpereigene Formen wie Gestik, Mimik und Gebärden, nichtelektronische Hilfsmittel wie Kommunikationstafeln und Bildkarten sowie elektronische Hilfsmittel, insbesondere Sprachausgabegeräte (z.B. Tablet-PC mit einer Sprachausgabe APP), aber auch Hilfsmittel zur Steuerung des Umfeldes eingesetzt werden.
Ich möchte gerne diskutieren, ob das Konzept der Unterstützten Kommunikation in der Pflege überhaupt wahrgenommen wird und ob Assistierende Technologien (z.B. iPad mit Sprach-App)  zu einer verbesserten Kommunikation beitragen können.

Paul Mörwald, Pflegepädagoge, Trainer, Komunariko

Paul_Moerwald_komunariko_2012Sessiontitel: Zufrieden pflegen oder ausbrennen?

Pflegende, die ihren Beruf jahrzehntelang mit Freude ausüben gibt es wirklich – nicht nur in Groschenromanen. Aber: was unterscheidet sie von jenen, die schon nach wenigen Berufsjahren ausbrennen, fertig sind, aussteigen weil sie nicht mehr können?
Wir gehen der Frage nach, was Pflegende brauchen um gesund und zufrieden arbeiten zu können. Da gibt es eine ganze Menge. Auch das Belastende, das Schwierige, das Stressende am Arbeitsplatz Pflege soll thematisiert werden. Und jene Fragen und Erwartungen, die die junge Generation in der Pflege mit der Zukunft unseres Berufes verbindet. Wie soll die Pflege der Zukunft aussehen?
Dazu werden neue, ressourcenorientierte Techniken aus der aktuellen Motivationspsychologie und Hirnforschung vorgestellt, die es uns ermöglichen, in schwierigen Situationen in Balance zu bleiben.

Sessionangebote Rosemarie Bleil

Und weiter geht’s mit den nächsten beiden Angeboten für Sessions.

Rosemarie Bleil – Sozialmanagement, ex. AP, Gerontotherapeutin, Klangpädagogin in Pflege, Demenz und Palliativbegleitung

rosi neuSessiontitel 1: Klangschalen bei Demenz und in der Palliativbegleitung. Nonverbale Kommunikation wertschätzend und nach SMEI Konzept“.

Das SMEI Konzept ( Sensomotorische erlebniszentrierte Interaktion ) von Dr. Udo Baer „Stiftung Würde“ und „Institut für Gerontopsychiatrie aus Neukirchen Vlyn“ beschreibt treffend, was bei Demenz und Pflege anspricht und der Titel „Das Herz wird nicht dement“ bestätigt die Arbeit der Sinne.

Interaktion mit Klangschalen, spüren der sanften Schwingung und dadurch sich wieder Wahrnehmen, basale Stimulation und ein qualitativ hochwertiges Zusatzangebot in Pflege und Betreuung mit Klangschalen, am Körper, um den Körper, Einzel- und Gruppenangebot lassen den Pflegealttag für Bewohner und Mitarbeiter eine Zeit der Ruhe und Wertschätzung Kommunikation ohne viel Worte. Die Praxis beweist, dass mit dieser wertvollen Arbeit sogar Medikamente reduziert werden können.

Sessiontitel 2: Sozialprojekte in der Pflege und bei Demenz mit Handwerk, KUnst, Kultur und Vereinen.

An Hand der Vereinsliste einer Gemeinde, Kommune können sehr schnell kreative und innovative soziale Projekte durchgeführt werden. Es kostet einige Anrufe, ein Kennenlernen und kreative Ideen. Einige Beispiele aus der Praxis werden gezeigt.
So können z.B. alte Feuerwehrmänner im Ruhestand die Feuerwehrler mit Demenz abholen und an die Hand nehmen. In der Zeit der Gemeinsamkeit entsteht für die dementen Menschen ein Stück Würde, ein Stück Wirksamkeit und sie sind im sozialem Umfeld wieder eingebracht, das bildet neue Synapsen im Gehirn und ist eine Zeit der Freude, laut Biografie.
Der Workshop lädt ein in Gruppen kreative Ideen mit Vereinen, Handwerk, Kunst und Kultur aus Salzburg auszuarbeiten.

Sessionangebote B. Meinhard-Schiebel und L. Ressi

Voila! Hier die beiden nächsten Sessionangebote!
Für Alle, die neu mitlesen: Ein Sessionangebot ist jener Workshopbeitrag, den Teilnehmerinnen des CARECAMPS im Vorfeld anbieten. Am CARECAMP selbst werden die Sessions abgestimmt, die Teilnehmerinnen wählen also was sie hören wollen und sie interessiert. Und so entsteht das Programm des CARECAMP 2014 am 28. und 29. März 2014.

Hier nun die nächsten beiden Sessionangebote:

Birgit Meinhard – Schiebel, Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger

Foto: Christian Anderl

Foto: Christian Anderl

Sessiontitel: „…..Wie bitte soll das denn gehen?“ – Wenn Unternehmen MitarbeiterInnen unterstützen, die pflegen.

Job hin oder her, jetzt brennt der Hut. Wenn Menschen ihre Angehörigen oder Zugehörigen pflegen, steht die private Welt Kopf. Selbst Menschen, die ihren Alltag gut managen, stehen plötzlich vor Fragen über Fragen. Und was, wenn dann noch neben der Familie oder allen Zugehörigen der Job, der Arbeitsplatz, das Geschäft seinen Tribut verlangt? Wie können Pflege und Beruf auf die Reihe gebracht werden? Ist das, was möglich ist, das, was hilft? Die heißen Fragen zu einem heißen Thema und die Suche nach den Antworten.

Lisa Ressi, MSc., freiberufliche DGKS, Expertin für Mikronährstoffe, Praxis für Orthomolekulare Pflege.

ressiSessiontitel: Risikofaktor Vitamin D-Mangel – von der Rachitisprophylaxe zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge

Die Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten und des Lebensstils in den letzten Jahrzehnten führten zu einem deutlichen Anstieg der chronisch degenerativen Erkrankungen. Die unzureichende Versorgung mit Mikronährstoffen spielt dabei eine wesentliche Rolle.
So zeigt sich im österreichischem Ernährungsbericht 2012 bei rund 60% der Bevölkerung ein Vitamin D-Mangel.
Da Vitamin D nicht nur für den Knochenhaushalt notwendig ist, sondern bei fast allen Stoffwechselprozessen in unserm Körper beteiligt ist, hat es eine besondere Bedeutung in der Prävention
Welche Rolle spielt dabei die Pflege?
Welche Möglichkeiten gibt es, Mikronährstoffe in der Gesundheitsförderung ein zusetzten?

Sessionangebote Ph. Bammer und S. Schiff

Das CARECAMP kommt näher und näher. Mittlerweile sind 83 Teilnehmerinnen angemeldet. Wir als Organisatorinnen gehen jetzt in den Endspurt! Letzte Sponsoren werden gesucht, technische Fragen geklärt, am Ablauf wird getüftelt und im Blog werden in den nächsten Wochen nach und nach alle Sessionangebote vorgestellt. Damit Ihr euch ein wenig einstellen könnt auf das was kommt :-)

Hier die ersten beiden Sessionangebote und die Menschen dahinter:

Marc Philipp Bammer, MHPE, DGKP – Lehrer für Gesundheits- und Krankenpflege, Landeskrankenpflegeschule Salzburg

bammer Sessiontitel: „Rebellion der Pflegekräfte“ (BRD: Aktion „Pflege liegt am Boden“/ FL: Tausende Pflegerinnen drohen mit Kündigung)- Was will die Pflege, was kann sie erreichen?

Rückblickend betrachtet gab es immer wieder Phasen des sogenannten Pflegenotstandes,- früher wurden diese Phasen ebenfalls oft durch „kämpferische“ Maßnahmen behoben. Menschen, welche sich zusammengetan haben um Verbesserungen für den Berufsstand zu erzielen. Heute spitzt sich die Lage ebenfalls zu, indem die demografische Entwicklung immer mehr zum tragen kommt und Regierungen sparen müssen wo sie nur können. Besonders schlimm erscheint die Lage in Deutschland in der der soziale Sektor weitgehend privatisiert wurde und es keinen gesetzlichen Personalschlüssel gibt. Das sich entsprechender Widerstand formiert ist demnach verständlich,- doch wodurch zeigt sich dieser und welcher Widerstand ist wirklich für den Pflegeberuf hilfreich?

Sonja Schiff, Gerontologin, Altenpflegeexpertin, Careconsulting, Carecamp

Sonja Schiff

Sonja Schiff

Sessiontitel: Missstände/ strukturelle Gewalt als MitarbeiterIn (öffentlich) aufzeigen und melden – HeldIn oder NestbeschmutzerIn??

Strukturen und Regelungen sind für Pflegeeinrichtungen unabdingbar. Sie sichern Qualität, organisieren reibungslose Abläufe und ermöglichen Kontrolle. Doch unreflektierte Regelungen, rigide Strukturen gepaart mit mangelhafter Führungskultur, fehlenden Weiterbildungen, aber auch unmotivierten Mitarbeiterinnen oder Personalnot, können zu struktureller Gewalt führen und in Folge beispielsweise zu unmenschlichem Verhalten, Entmündigung, mangelhafter Pflege.
In meiner Session möchte ich darüber diskutieren und einen Austausch führen darüber, wie man intern als MitarbeiterIn damit umgehen kann, wenn man strukturelle Gewalt erkennt. Und was man tun kann, wenn man intern, etwa von Führungskräften, nicht gehört wird. Darf man nach außen gehen, etwa an die Heimaufsicht oder Öffentlichkeit? Ist man dann HeldIn oder „NestbeschmutzerIn“??

Sponsor AIS pbw GmbH – 24 Stundenbetreuung

LogoPflege 24 h Betreuung schwarzWir begrüßen als neuen Sponsor des  CARECAMP die Agentur AIS pbw GmbH – 24 Stundenbetreuung und bedanken uns herzlich für die Unterstützung.

Auch von AIS wollten wir wissen, warum sie das CARECAMP unterstützen und sie ersuchen sich kurz vorzustellen.

Warum unterstützt AIS pbw GmbH – 24 Stundenbetreuung das Carecamp 2014?
„Wir unterstützen Projekte, die mit dem Thema Pflege/Betreuung sehr offen umgehen. Mit unserer Unterstützung und Teilnahme am Carecamp 2014 möchten wir den unterschiedlichsten Carecampern einen kleinen Einblick in die Welt der 24 Stundenbetreuung in den eigenen vier Wänden geben, die neben vielen tollen Möglichkeiten der Pflege/Betreuung eine wichtige Lücke in der Alten- & Krankenversorgung in Österreich schließt. Wir freuen uns auf das Carecamp 2014 und auf spannende Themen und Diskussionen!“

Und wie beschreibt die Firma AIS pbw GmbH – 24 Stundenbetreuung sich selbst?

Die Firma AIS pbw GmbH wurde 2007 gegründet und spezialisierte sich kurz darauf auf die 24 Stundenbetreuung in den eigenen vier Wänden. Aktuell werden von der Firma AIS pbw GmbH flächendeckend in Österreich über 250 Familien mit ca. 480 selbstständigen Personenbetreuern in den eigenen vier Wänden betreut. Über 30 Angestellte kümmern sich um Klienten und deren selbstständigen Personenbetreuer, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. Selbstständige Personenbetreuer werden bei AIS nicht nur vermittelt, lokale Gebietsbetreuer begleiten Klienten auch während der Beteuung zu Hause. Sämtliche bürokratischen Angelegenheiten werden von der Agentur übernommen, kostenlose Beratungsgespräche sowie laufende Qualitätskontrollen der Betreuungsleistungen sind Standard. Qualität – Professionalität – Seriösität sind Schlagworte des Leitbildes der AIS, das sich in der Pilotphase befindliche Ausbildungszentrum für Personenbetreuer sowie die erlangte Zertifizierung des VOSPB runden das Angebot der AIS – 24 Stundenbetreuung ab.

Sponsor Attends

Attends Logo - DE (Blue RGB - 300ppi)Wer sind die Organisationen und Menschen, die das geplante CARECAMP finanziell unterstützen? Und was motiviert sie die Idee des CARECAMPS zu fördern?
Hier die Antworten unseres Sponsors ATTENDS, der uns auch bereits das zweite Mal unterstützt. DANKE!

Warum unterstützt Attends das CARECAMP?

Wir unterstützen das Carecamp, weil wir sehr neugierig sind, welche Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus dieser innovativen Gesprächsplattform entstehen werden. Wir erhoffen uns spannende Impulse für unsere Kooperationskonzepte mit Pflegefachkräften in allen Tätigkeitsbereichen.

Und wie beschreibt sich Attends selbst?

Die Attends Healthcare Group als Teil von Domtar Personal Care ist einer der führenden Hersteller von Inkontinenz-Pflegeprodukten in Europa.
Die Herstellung unserer hochwertigen Produkte erfolgt in Aneby, Schweden. Fast alle Attends-Produkte tragen das Pro-Derm-Gütesiegel. Diese Auszeichnung bestätigt die hervorragende Hautverträglichkeit unserer Produkte.
In Österreich beliefern und betreuen wir Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Bandagisten, Apotheken, aber auch Krankenkassen und haben fast im gesamten Bundesgebiet erfolgreiche und langfristige Kundenbeziehungen.

Attends versteht sich als „Systempartner“ für eine professionelle Inkontinenzpflege.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über eine hohe Beratungskompetenz. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir unsere Service – und Produktangebote permanent weiter, um den hohen Ansprüchen der Produktanwender bestmöglich zu entsprechen. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass unsere Konzepte stets auch an die sich ändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden.

Nachbericht CARECAMP 2013

Am 8. und 9. März 2013 war es so weit. Das erste deutschsprachige Barcamp zum Thema „Care“, das CARECAMP feierte Premiere.

Was ist ein CARECAMP?

Das CARECAMP ist eine neue, innovative Tagungsform genannt Barcamp zum Thema „Care“. Ein Carecamp ist eine offene Tagung (Unkonferenz) und hat Ähnlichkeiten mit der Open Space-Methode, ist aber freier. Auf einem Carecamp finden keine Vorträge statt, sondern Sessions (Kurzvorträge mit Diskussion). Der Ablaufplan für das Barcamp wird zu Beginn, gemeinsam mit den TeilnehmerInnen, erstellt und festgelegt.

Auf einem Carecamp gibt es nicht, wie auf normalen Tagungen üblich, auf der einen Seite ZuhörerInnen und auf der anderen ReferentInnen, sondern ausschließlich TeilnehmerInnen. Jede TeilnehmerIn ist auch Expertin und kann Sessions anbieten.

Barcamps, und so auch das Carecamp, sind entstanden aus dem Bedürfnis heraus sich in einer offenen Umgebung austauschen und voneinander zu lernen. Das Carecamp ist eine sehr intensive Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen und Interaktion der TeilnehmerInnen untereinander.

Tradition auf einem Barcamp ist außerdem, daß den TeilnehmerInnen möglichst geringe Kosten entstehen. Dieser niederschwellige Zugang war uns auch für das Carecamp wichtig. Die Finanzierung erfolgte daher zum größten Teil über Sponsoren.

Die TeilnehmerInnen/ die Carecamper

Gekommen sind 74 Menschen aus dem Arbeitsfeld „Care und dieses Publikum war „bunt“ – vom Unternehmensberater, Geschäftsführer, Demenzexperten über PflegewissenschaftlerInnen, Pflegefachkräfte, Pflegelehrende bis Menschen, die sich mit Ambient assisting living auseinander setzen, Pflegende Angehörige, BewohnervertreterInnen, ErgotherapeutInnen und und und…..

Wie haben die TeilnehmerInnen vom CARECAMP erfahren?

Beim Check-in haben wir die TeilnehmerInnen gefragt, wie sie zum Carecamp gekommen sind, wie sie vom Carecamp erfahren haben. Etwa 30 Personen haben das Carecamp über das Internet gefunden (vor allem Facebook). Der größte Teil der Carecamper hat aber via Mail und auf persönlichem Weg vom CARECAMP erfahren, von der Freundin, von der Kollegin, vom Vorgesetzten. Die „Buschtrommel“ Mundpropaganda scheint also am besten gewirkt zu haben.

Das Anmeldeverfahren im Vorfeld

Die Anmeldung zum CARECAMP, uns war wichtig dass sie öffentlich einsehbar ist, haben wir (wie bei Barcamps üblich) über ein Wiki-System abgewickelt. Interessierte konnten sich direkt im Wiki eintragen oder sich auch via Mail anmelden und die Organisatorin Sonja Schiff übernahm den Eintrag ins Wiki. Interessant für uns als Organisatorinnen: 90% der Carecamper kamen mit dem Wiki-System NICHT zurecht und meldeten sich via Mail an! Über das Anmeldeverfahren müssen wir als Organisatorinnen also nachdenken.

Neben der Teilnahme konnte man am Wiki auch gleich eine Session anmelden.

Hier ein Blick auf das Anmeldewiki – Sie sehen die angemeldeten TeilnehmerInnen, sowie die Sessionangebote.

Der Ablauf des CARECAMP

Nach einer kleines Einführung zum Beginn des CARECAMPS- es ging darum das neue Tagungsformat Barcamp und wie es funktioniert vorzustellen, machten sich die TeilnehmerInnnen mit einer Vorstellungsrunde mit „3 Tags“ bekannt. Danach stellten die SessionanbieterInnen ihre Sessionangebote kurz vor und es wurden die Sessions von den TeilnehmerInnen mit Klebepunkten abgestimmt. Danach wurde von uns Organisatorinnen das Programm des CARECAMPS erstellt und vorgestellt. Und dann ging es auch schon los!

Es fanden am CARECAMP 6 Sessionrunden a 3 Sessions statt, insgesamt also 18 Sessions. Hier das Programm des ersten Tages und hier das Programm des zweiten Tages.

Die Sessions- die Sessionanbieter – Unterlagen zu den Sessions 

Alle Sessionleiter waren aufgerufen ihre, wenn vorhanden, Präsentationen entweder online zu stellen oder dem Organisationsteam zu mailen, um sie allen TeilnehmerInnen und Interessierten öffentlich zugänglich zu machen.

Hier nun jene Session, für die Unterlagen zur Veröffentlichung bereit gestellt wurden.

Birgit Meinhard Schiebel: „damit hab ich nicht gerechnet – wenn beziehungsmenschen pflegen.“ IG Pflege 2012 Präsentation

Werner Thomas:  Wieviel Markt verträgt die Pflege?
Input: http://de.slideshare.net/adservio/pflege-und-markt
Literaturliste:https://delicious.com/#adservio/carecamp2013

Michi Endemann: Social Media Networks und Pflege – was tut sich in Österreich?
Flip: http://de.slideshare.net/wissit/healthcare-social-media-in-der-pflege

Diana Brodda: Akademisierung in der Pflege. Erste Erfahrungen mit dem Online-Studium. diana brodda_onlinestudium pmu

Joahnnes Wallner: Arbeitsmodelle für MitarbeiterInnen 50+
Johannes Wallner-arbeitsmodelle 50plus

Rosemarie Bleil: Klangschalen, Heimat- und Natursnoezelen in der Pflege bei Demenz. Soziale Vernetzung mit Kommune, Beispiel Traktor Restauration.
Heimat- und Natursnoezelen Rosemarie Bleil
Film des Bayrischen Fernsehens über das Bulldog-Projekt

Karin Eder/ Melanie Zinner: Theoriefundierte Beratung in der Pflege – professionelles Arbeiten als Profession. Beratung in der Pflege_Eder_Zinner_Fische_neu

Nicole Stulier: Wie kann es in Einrichtungen der stationären Altenhilfe (unter den gegebenen Rahmenbedingungen) gelingen, das Leben und Wohnen stärker in den Vordergrund zu stellen? LeWo CAZ

Erich Hofer: Aufführung Juchli – Biografie-Film „Leiden schafft Pflege, ein Leben für die Würde des Menschen“. Schweiz 2013, Regie: Marianne Pletscher. Video, Farbe, 30 min. (mit zusätzlichem reichen Bonus-Material, ideal auch für Unterrichtszwecke). Trailer und direkte Bestellmöglichkeit per Mail: www.LAZARUS.at

Neu war die Art der Tagung für alle Carecamper. Sessionleiter mussten ebenso umdenken wie Sessionteilnehmer. Gefragt war in den Sessions kein Vortrag, sondern ein Input von ca. 15/20 Minuten und danach eine Diskussion zu moderieren. Die TeilnehmerInnen wiederum mussten lernen sich nicht wie auf üblichen Kongressen und Tagungen zu verhalten. Man durfte den Raum verlassen, man war aufgerufen zu lange Vorträge zu stoppen und Diskussion einzufordern. Nach ein wenig Zögern und Angepasstheit zu Beginn des Carecamps, wurden die „neuen Regeln“ des Tagens aber rasch umgesetzt.

Aus unserer Sicht als Organisationsteam ist an den 1,5 Tagen CARECAMP, auch durch das angenehme Ambiente im Heffterhof, eine fast intime Stimmung zwischen den TeilnehmerInnen entstanden und sehr viel Begeisterung für Diskussion und Mitgestaltung.

Wir haben- via großer Pinnwand- die Carecamper gebeten uns Rückmeldungen und auch Verbesserungsvorschläge zum CARECAMP zu geben.

Was fanden die Carecamper gut am CARECAMP 2013?

Sehr gut organisiert, interessante Themen, tolle Diskussionen, kann einiges direkt umsetzen, Input für persönliche Weiterbildung bekommen.
Alles super. Und super wäre noch eine emailliste aller Teilnehmerer.
Alles- die Idee, das Organisationsteam, den mUt, die Begegnungen und der Austausch
Selten so viele motivierte und professionelle Leute auf einem Haufen getroffen. Super!
Dass es Sponsoren gab!
Tolle Stimmung, tolle Leute, tolle Idee, tolles Organisationsteam.
Super Stimmung, interessante Leute.
Die Diskussionen!
Die Vielfalt- gut organisiert, innovativ, breites Angebot, Gratulation an das Organisationsteam.
Carecamp-Idee ist einmalig, top organisiert.
Innovation
Connections knüpfen
Beziehungen aufbauen, bunte Mischung, super organisiert.
Absolut gute Idee, gute Vorbereitung
So viele interessante Menschen
Unbedingt wieder!
Nächstes Jahr eine Fortsetzung bitte!
Viele interessante Denkansätze- nicht nur für Beruf, sondern auch für persönliche Weiterentwicklung
Themen zur Auswahl- anregend – verschiedene Meinungen- Sichtweisen- ermutigend- Diskussion

Was sollte/ könnte beim nächsten CARECAMP besser sein?

Noch mehr Input, mehr Leute!
Mir fehlte das Diskutieren am Abend
Ev. Sessionabstimmung vorher im Internet
Input kürzen, Austausch stärken!
Sessions verlängern/ längere Sessions
Mir fehlte die Zukunftsvision Pflege
Veranstaltungsort Wien
Einbindung ins Internet während Carecamp
Teilweise war es schwer sich einzubringen
Super Sache, gute Idee, gut umgesetzt, ev. im Vorfeld noch besser ankündigen.
Wo sind die Leute von der Pflegebasis?  – ich bin da. Ich auch, hier bin ich!
Mehr Mut zum switchen, liebe Leute!
Carecamper Zeiten einhalten – Pünktlichkeit, Eigenverantwortung übernehmen.
Themen ev. deutlicher machen, zum Teil erwartet man sich etwas ganz anderes.

Unser persönliches Resumee als Organisationsteam

Es war großartig zu beobachten, wie die Idee des CARECAMPs „zündet“.  Eigentlich schon von Beginn an war die Stimmung großartig.  Wir haben viel Begeisterung erlebt und große Lust das Carecamp mitzugestalten.  Wir haben Spaß erlebt und viel Neugierde. Spaß am diskutieren, daran Stellung zu beziehen, Neugierde auf andere Meinungen und Sichtweisen.

Wir wollen daher noch einmal allen TeilnehmerInnen danken fürs Dabeisein und Mitgestalten- ob mit einer Session, mit Diskussionsbeiträgen oder organisatorischen Hilfestellungen. DANKE!

Außerdem wollen wir auch an dieser Stelle auch noch einmal unseren Sponsorinnen Danke sagen für die großzügige Unterstützung.

Viele Carecamper haben am Ende des Carecamps berichtet, wie unglaublich motivierend und inspirierend die Veranstaltung für sie gewesen wäre. Aus unserer Sicht besteht ein großer Bedarf an „Miteinander reden und Voneinander lernen“ und damit an neuen Tagungsformen. Wir freuen uns mit dem CARECAMP hierzu ein Stück beizutragen.

Gibs Fotos vom CARECAMP?

Leider nur wenige. Als Organisationsteam haben wir zwar versucht ein wenig das Carecamp zu dokumentieren, aber so richtig geklappt hat das nicht. Und vor allem: So eine Handykamera macht nicht wirklich gute Fotos.

Auch wir, Dorothee und Sonja, sind auf keinem Foto zu sehen. Als hätte es uns am Carecamp gar nicht gegeben :-( Also, wer ein Foto von uns gemacht hat, nur her damit!!

Hier gehts zum Flickr Foto Stream

DAS ist also ein Punkt den wir beim nächsten Mal sicher ändern wollen. Und es gibt einen Carecamper, er ist ausgebildeter Fotograf, der sich schon bereit erklärt hat für gute Fotos zu sorgen.

Und zu guter Letzt die Frage der Fragen: Wir es ein nächstes CARECAMP geben?

Jaaaaaaaaaaa, wird es! Am Besten den Termin schon heute vormerken!
Das Carecamp 2014 findet am 28.-29. März 2014 in Salzburg, im Heffterhof statt. Die Anmeldung wird Anfang November eröffnet, Teilnahmerzahl maximal 130.

Daher bleibt dran an uns via Facebook-SeiteFacebook-Gruppe oder Twitter.

 

Wir danken nachfolgenden SPONSOREN für die großzügige Unterstützung
Premium-Sponsor


Senecura ist mit der Übernahme des „Premium-Sponsor-Paketes“ der Hauptsponsor des CARECAMPS. Darüber hinaus unterstützt Senecura mit einer zusätzlichen Geldleistung unser Anliegen, das CARECAMP für die TeilnehmerInnen möglichst kostenfrei zu halten. Danke dafür! Wir wissen Ihre Unterstützung sehr zu schätzen.

Weitere SponsorInnen

Wir bedanken uns herzlich bei der Firma ATTENDS für die finanzielle Unterstützung.

 

Herzlichen Dank an das Institut für Pflegewissenschaft und –praxis der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität für die finanzielle Unterstützung, sowie die breite Bewerbung des CARECAMPS unter den Studierenden.

Herzlichen Dank an das Peter Hess Institut für die finanzielle Unterstützung!

 

Vielen Dank an die Firma Arjohuntleigh für die Unterstützung des Carecamps.

Herzlichen Dank an die Firma Serobac.

Wir freuen uns über die Unterstützung als Sponsor bei Schoeller Medical AG.

 

Wir freuen uns, daß auch die Altenpflegemesse 2013/ Nürnberg Messe das Carecamp unterstützt!

Wir freuen uns sehr auch einen Sponsor aus der Schweiz begrüßen zu dürfen. Der Demenzladen BASEL unterstützt das CARECAMP.

Sach-Sponsoren


Der Verlag Hans Huber stellt uns Bücher aus seinem Programm zur Verfügung, die wir am CARECAMP verkaufen können. Herzlichen Dank dafür!


Einen herzlichen Dank auch an den MABUSE Verlag für die großzügige Sachspende. Wir freuen uns die gespendete Literatur beim CARECAMP verkaufen zu können.

 

MedienpartnerInnen

Danke dem LAZARUS PflegeNetzWerk für die Medienpartnerschaft und damit für die kostenfreie Bewerbung des CARECAMPS im Lazarus-Newsletter.

 

Unser Dank gilt auch Lebenswelt Heim für die Unterstützung in der Bewerbung des CARECAMPS in all deren Medien.

Unser Dank für die tatkräftige Bewerbung des CARECAMPS online via www.medtermine.at sowie via Twitter und Facebook richtet sich auch an Dr. Michaela Endemann.