Tag Archiv für Demenz

Salzburg 24h Pflege unterstützt das carecamp demenz 2018!

Ich darf den nächsten Sponsor vorstellen. Wir bedanken uns herzlich bei Salzburg 24h Pflege für die Unterstützung des diesjährigen carecamp demenz.

Was Salzburg 24h Pflege über sich selbst als Organisation sagt

Wir, von der Salzburg 24 h Pflege, sind bemüht Betreuerinnen und Betreuer fachgerecht auf das Krankheitsbild Demenz und auf häufig damit verbundene Verhaltensauffälligkeiten einzuschulen. Eine große Unterstützung ist dabei unsere Case Managerin und Krankenschwester Frau Elfriede Gahr welche als zertifizierte M.A.S. Demenztrainerin zu Verfügung steht.
Mit unserer Hilfe und Unterstützung wollen wir den Klienten eine bestmögliche Lebensqualität zuhause in ihrer gewohnter Umgebung ermöglichen!

Warum Salzburg 24h Pflege das carecamp demenz unterstützt

Die Krankheit ist Thema in der Medizin, in der Politik und in der Gesellschaft. Die Zahl der Betroffenen steigt stetig und viele wissen nichts von ihrer Erkrankung.
Auch viele Angehörige erkennen das oft sehr spät. Für alle Beteiligten sind dabei Unverständnis, Überforderung und Leiden sehr häufig die Begleiter.
Mit zielgerichteter Information über Demenz, und den Umgang damit, können die vielfältigen Anforderungen und Herausforderungen im Alltag, in der Betreuung und in der Pflege besser bewältigt werden.

Arbeiterkammer Salzburg unterstützt das carecamp demenz 2018

Wir freuen uns sehr darüber, dass die Arbeiterkammer Salzburg das carecamp demenz neuerlich unterstützt! DANKE!

AKSalzburgLogo

Die Arbeiterkammer über sich selbst:
Als Arbeiterkammer vertreten wir im Bundesland Salzburg die Interessen von über 200.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber Regierung und Wirtschaft. Alle unselbstständig Beschäftigten sind unsere Mitglieder und können daher kostenlos auf das riesige Angebot unserer Serviceleistungen zugreifen. Als gesetzliche Interessensvertretung sind wir für Beschäftigung, Weiterbildung, Qualifizierung und Wiedereingliederung unserer Mitglieder am Arbeitsmarkt zuständig. Daneben unterstützen wir als Arbeiterkammer die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei einer Vielzahl von Themen, darunter Arbeits- und Sozialrecht sowie Verbraucherschutz.
Wir bieten nicht nur Beratungs- und Rechtsschutzleistungen für unsere Mitglieder, wir sind auch Teil der österreichischen Sozialpartnerschaft. Gemeinsam mit dem ÖGB vertreten wir Salzburgs Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber Wirtschaft, Regierung und anderen Interessensvertretungen.
Im Zuge der Sozialpartnerschaft werden Kollektivverträge ausgehandelt, die die Arbeitsbedingungen und Gehälter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer festlegen. Außerdem ist die Sozialpartnerschaft ein wichtiger politischer Akteur beim Zustandekommen von Gesetzen in den Bereichen Arbeitsrecht, Sozialpolitik, Preispolitik und Konsumentenschutz.
Wir setzen uns für gute Lebens- und Arbeitsbedingungen und für eine gerechte Beteiligung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am gesellschaftlichen Wohlstand sowie für deren faire Entlohnung sowie soziale Sicherheit ein.

Näheres unter www.ak-salzburg.at

Die Motivation der Arbeiterkammer das carecamp demenz 2018 zu unterstützen:
Aktuellen Schätzungen zufolge leben in Österreich 115.000 bis 130.000 Menschen mit irgendeiner Form der Demenz. Aufgrund des kontinuierlichen Altersanstiegs in der Bevölkerung wird sich diese Anzahl bis zum Jahr 2050 verdoppeln und der Betreuungs- und Pflegebedarf wird somit weiter steigen. In der Stadt Salzburg allein sind es derzeit um die 3000 Erkrankten. Vor allem für die Betroffenen und Angehörigen sind eine gute Information sowie eine starke Unterstützung sehr wichtig. Auch die Ausbildung und Qualifikation der Schlüsselkräfte aus den Gesundheitsberufen ist von großer Bedeutung, da diese maßgeblich zur Unterstützung und Pflege der Betroffenen beitragen. Wir lassen die Menschen nicht im Regen stehen. Daher begrüßen wir Initiativen wie das carecamp und unterstützen sie.

Herzlichen Dank an die Arbeiterkammer für die Unterstützung!

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SeneCura unterstützt das carecamp demenz 2018

Das Unternehmen SeneCura hat das Carecamp von Beginn an finanziell unterstützt und auch beim carecamp demenz 2018 ist es wieder mit an Bord. Herzlichen Dank für diese Treue und Unterstützung!

SeneCura über sich selbst:

Die SeneCura Gruppe betreibt 58 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und zählt damit zu Österreichs Markt- und Innovationsführern im Bereich Pflege im privaten Sektor. Mit insgesamt über 3.500 Mitarbeiter/innen gilt SeneCura als Vorreiter bei alternativen Pflegeangeboten und Wohnformen im Alter: Neben höchsten Pflegestandards in allen Häusern bietet SeneCura richtungsweisende Demenzstationen, Intensiv- und Wachkomapflege und integrierte Kindergärten. Außerdem rehabilitative Übergangspflege, Hauskrankenpflege, 24 Stunden Betreuung und Hospizbegleitung. Ergänzt wird das Spektrum mit Generationenhäusern und Apartments für Betreutes Wohnen.

Unter der Marke „OptimaMed“ bietet die SeneCura Gruppe außerdem Rehabilitationszentren für verschiedene Indikationen wie Neuro- und Psychiatrische Rehabilitation, Dialyse- und Kurzentren sowie Physikalische Institute mit optimaler medizinischer Betreuung und modernsten Therapieformen und -geräten.

Näheres zu SeneCura finden Sie hier: www.senecura.at

Warum SeneCura das carecamp demenz 2018 unterstützt?

Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen leiden an gerontopsychiatrisch Erkrankungen. Und in dieser Gruppe bildet die Betreuung und Pflege von Menschen mit einer Demenzerkrankung einen Schwerpunkt. Bei SeneCura wohnen Menschen mit Demenz in speziell konzipierten Wohngruppen und werden von einem in Validation ausgebildeten Team betreut. Das Pilotprojekt in Grafenwörth wurde von Naomi Feil und ihrem Validation Training Institute für sein hervorragendes Demenzbetreuungskonzept zertifiziert.
Besonders wichtig ist uns auch die Einbeziehung und Entlastung der Angehörigen. Um zum Erfahrungsaustausch beizutragen und soziale Kontakte zu fördern, veranstalten wir in einige SeneCura Häusern regelmäßig Demenz-Cafés für Betroffene und Angehörige. Und das carecamp demenz nutzen wir gerne als Plattform um Ideen auszutauschen und neue Entwicklungen zu diskutieren.

Session von Raphael Schönborn und PROMENZ

Regelmäßigen BesucherInnen des carecamp demenz ist unser nächster Sessionleiter bereits bekannt, er war 2017 Impulsreferent und hat bei uns immer wieder Sessions gehalten.

Raphael Schönborn arbeitet als freiberuflicher Gesundheits- und Krankenpfleger und hat das Thema Demenz zum Kern seiner Arbeit gemacht.

Die Session am carecamp demenz 2018 hält Raphael Schönborn gemeinsam mit den BotschafterInnen des neu gegründeten Vereins PROMENZ.

Sessiontitel:
PROMENZ steckt an

Die PROMENZ Initiative von und für Menschen mit Vergesslichkeit breitet sich seit ihrem ersten Auftreten im Jahr 2015 immer weiter aus. Im Gegensatz zum Begriff Demenz, die in der unterstützten Selbsthilfebewegung als stigmatisierender Begriff auf Ablehnung stößt, wirkt PROMENZ durch ihre positive und lebensbejahende Ausrichtung regelrecht ansteckend.
In den unterstützten Selbsthilfegruppen sprechen die TeilnehmerInnen offen über ihr Leben mit der Vergesslichkeit, ermutigen sich gegenseitig im Umgang mit den Beeinträchtigungen und tauschen ihre Erfahrungen und Tipps zur Alltagsbewältigung aus. Durch die Selbsthilfegruppe „empowert“ erklären sich immer mehr Menschen mit Vergesslichkeit als BotschafterInnen zur unterstützten Selbstvertretung. Menschen mit Vergesslichkeit melden sich als „ExpertInnen in eigener Sache“ in Fernsehsendungen, Radiobeiträgen und Zeitungsartikel zu Wort und partizipieren an Entwicklungsgruppen zu Demenzstrategien, Tagungen, Pressekonferenzen und wissenschaftlichen Studien.
Die PROMENZ Initiative steckt immer mehr Personen und Regionen an und breitet sich weiter aus – so entsteht in Wien gerade eine zweite PROMENZ-Gruppe, und auch in Klosterneuburg (NÖ) besteht seit Anfang dieses Jahres eine weitere, von der Caritas unterstützte PROMENZ-Gruppe.
In der Session stellen BotschafterInnen die PROMENZ Initiative vor und berichten über ihr Leben mit der Vergesslichkeit. Anschließend soll besprochen werden, wie auch Du Dich von der PROMENZ Initiative anstecken lassen kannst, und wie wir Dich bei der Ausbreitung unterstützen können.

Session von Petra Rösler

Hier die nächste Sessionvorstellung. Es geht um das Thema, ob es für Menschen mit Vergessen passende Informationen zu ihrer Erkrankung gibt und wie diese gestaltet sein könnten / sollten.

Die Sessionleiterin ist Mag. Petra Rösler. Sie ist Bildungsmanagerin am Kardinal König Haus in Wien und beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Fortbildungen zu Demenz und palliativer Geriatrie.

Außerdem koordiniert sie das Netzwerk „Gut leben im 13. inklusive Demenz“ in Wien Hietzing. Das Kardinal König Haus engagiert sich, um den Austausch und die Kooperation zwischen den verschiedenen demenzfreundlichen Kommunen in Österreich zu fördern.

Sessiontitel:
Ein Ratgeber für …. – Haben wir passende Informationen für Menschen rund um eine Demenzdiagnose?

Aus Forschung und Praxis wissen wir, dass die reichlich vorhandene Ratgeberliteratur zu Demenz sich primär an Angehörige wendet. Ausgehend von Erfahrungen und Prinzipien anderer Selbsthilfe- und –vertretungsbewegungen wollen wir überlegen, wie diese Lücke geschlossen werden kann und soll.

Dazu laden wir ganz besonders Menschen mit Vergessen ein, ihre Perspektive und ihre Bedürfnisse einzubringen – vorab über Vertreter/innen oder direkt in der Session.

Session von Rosmarie Fink

Rosmarie Fink ist VTI-zertifizierte Trainerin nach Naomi Feil, Validationsbeauftragte eines Seniorenheimes und als Referentin in der Aus- und Weiterbildung, sowie Beratung für An- und Zugehörige und Pflegepersonal tätig. Sie kommt das erste Mal zum carecamp demenz und wir freuen uns darüber, dass sie auch eine Session halten wird.

Session-Titel:
Wie können wir mit MmD mit allen Sinnen IN-VERBINDUNG kommen?

Immer mehr Menschen sind von Demenz betroffen, dennoch wissen die meisten nur wenig über Verhaltensweisen von MmD, die MmD und ihr Umfeld vor große Herausforderungen stellt.

Menschen mit Demenz haben teilweise ihre eigene Sprache und leben in ihrer eigenen Welt. WIR müssen sie dort abholen und können nicht erwarten, dass sie sich uns mit unseren Bedingungen anpassen. Nein! WIR müssen ihre Sprache lernen, WIR müssen uns auf diese Menschen einlassen. WIR müssen lernen, diese Menschen zu verstehen. Das gesprochene Wort verliert mit an Bedeutung, das GEFÜHL, das mit Worten transportiert wird, NICHT ihr Inhalt, steht im Vordergrund.

Somit ist es notwendig, demenzielle Verhaltensweisen zu kennen und diese ernst zu nehmen, sowie verbale- und nonverbale Kommunikation und Interaktion mit allen Sinnen anzuwenden. Verständnis für die Gefühlswelt der Betroffenen können wir uns mit einer Grundhaltung mit Achtsamkeit, Empathie und Humor aneignen. Validation eröffnet uns Wege, betroffene Hochbetagte samt ihren vielfältigen Verhaltensweisen ernst zu nehmen, sie und ihre Welt für GÜLTIG zu erklären.

In meiner Session verfolgen wir die Ziele: unsere Aufmerksamkeit zu schärfen, wertfrei zu reagieren und Empathie zu entwickeln. Miteinander machen wir Übungen & Rollenspiele, in denen wir nonverbale sowie verbale Methoden trainieren, die notwendig sind, um mit MmD leichter in-Verbindung-zu-kommen. Auch Fallbeispiele der TeilnehmerInnen können hier gerne integriert werden.

Mehr zu Rosmarie Fink unter www.demenz-begleiten.com

Session von Alexander Aschenbrenner

Mag. Dr. Alexander Aschenbrenner arbeitet beim Diakoniewerk Salzburg beim Gerontopsychologischen Fachdienst und verantwortet dort die Koordination der Demenzberatung.

Diese Demenzberatung feiert nunmehr ihren 5. Geburtstag. Alexander Aschenbrenner blickt in seiner Session zurück und nach vorne.

Sessiontitel:
5 Jahre Demenzberatung Diakoniewerk Salzburg: Erfahrungen und Ausblick.

Die Demenzberatung Diakoniewerk Salzburg besteht nun seit 5 Jahren. In einem kurzen Überblick werden die wichtigsten Angebote und Erkenntnisse aus den ersten 5 Jahren gebracht.

Was kann die Demenzberatung leisten? Welche Herausforderungen gibt es? Was fehlt noch?

An diese Fragen möchte ich mich gerne mit ihnen gemeinsam in der Session annähern. Ich freue mich auf die gemeinsame Diskussion!

Session von Manfred Fischer

Es freut mich, den nächsten Sessionleiter und sein Thema vorzustellen. Dipl. Ing. Manfred Fischer ist pflegender Angehöriger und Leiter der Selbsthilfegruppe Alzheimer Angehörige Salzburg.

Seit vielen Jahren pflegt und betreut Herr Fischer seine Frau. Am carecamp demenz hält er jedes Jahr eine, stets sehr gut besuchte, Session. So auch dieses Jahr. Danke dafür!

 

Sessiontitel:
Kann ich mich vor Demenz schützen?“

Wie Sokrates weiß ich, dass ich nichts weiß. Aber man kann sehr viel dagegen tun! Statistisch kann man Demenz zu 43 Prozent verhindern, wenn wir die Risikofaktoren umgehen. Der Glaube spielt dabei eine wichtige Rolle – er kann Berge versetzen!
Aber es gibt noch viele andere Möglichkeiten, die uns gesund altern lassen. Diskutieren wir darüber.

Session von Peter Wißmann

Los geht es mit den Vorstellungen der Sessions! Die Sessions der TeilnehmerInnen sind das Herzstück des carecamp demenz. Insgesamt wird es 12 Sessions geben. Nach und nach werden sie jetzt hier auf der Plattform vorgestellt.

Wir freuen uns sehr dieses Jahr auch unserem Impulsreferenten Peter Wißmann Raum geben zu können für eine vertiefende Session. In seinem Impulsreferat wird es gehen um die Teilhabe von Menschen mit Demenz und wie sie gelingen kann. In der Session stellt Peter Wißmann das Projekt KuKuK-TV vor.

KuKuK-TV: Ein Angebot der Selbstartikulation und der Teilhabe.

KuKuK-TV ist ein YouTube-Kanal, der sich der Teilhabe von Menschen mit kognitiven und anderen Beeinträchtigungen verschrieben hat. Es geht darum, Möglichkeiten der Selbstartikulation und der Thematisierung wichtiger Themen aus der Perspektive derjenigen, die normalerweise nicht im Rampenlicht stehen, zu eröffnen.

KuKuK-TV ist dabei, ein Partnernetzwerk im deutschsprachigen Raum zu schaffen. Partner können alle sein, die den Teilhabegedanken voranbringen wollen. In der Session
• stellen wir das Profil und die Arbeitsweise von KuKuK-TV anhand ausgewählter Beiträge vor
• erarbeiten wir uns Möglichkeiten der Nutzung von KuKuK-TV und der aktiven Mitwirkung

Am Ende der Session soll jede*r Teilnehmer*in eine Vorstellung davon haben, was KuKuK-TV leisten kann, ob der Kanal interessant für die eigene Praxis ist und wie man aktiv bei KuKuK-TV mitwirken kann.

Mehr dazu: www.kukuk-tv.de

Theatraler Abschluß mit Susanne Mitterhuber/ SOG Theater

Wir freuen uns darüber, für das carecamp demenz 2018 Mag.a Susanne Mitterhuber vom SOG Theater gefunden zu haben, die heuer für einen spannenden Abschluss der Veranstaltung sorgen wird.

Susanne Mitterhuber ist Theaterpädagogin, Clownin und Trainerin und seit 2009 für die Konzeption und Umsetzung von Theaterprojekten und theaterpädagogischen Seminaren beim SOG Theater verantwortlich. Inhaltliche Schwerpunkte: Erinnerungs- und Biografiearbeit, Museumstheater, Körpertheater, Gewaltprävention Zivilcourage und Diversität.

Vom Erinnern und Vergessen – So ein Theater mit der Demenz

Seit 2012 bietet das SOG Theater mit dem Programm „Wenn das Ich in der Handtasche steckt“ und „Fliegenfischen oder Herr Bert und der Fetzenfisch“ interaktive Theaterformate zum Thema Demenz an. Neben dem klassischen Theatererlebnis hat das Publikum die Möglichkeit eigene Erfahrungen mit Demenzerkrankungen oder Erinnerungen an früher zu erzählen und mit Playbacktheater auf der Bühne gespiegelt zu bekommen. Playbacktheater nach Jonathan Fox ist eine improvisierte Form von Theater, im Mittelpunkt stehen Geschichten aus dem Publikum. Menschen sind im Kern „narrative Wesen“: Aus Geschichten und Erzählungen weben wir uns unser Selbst, unsere Identität. Dies wird besonders bedeutsam, wenn das Gedächtnis schwindet und Erinnerungen davongleiten, Geschichten zerfließen oder nur noch in Fragmenten auftauchen. Erinnerungstheater verbindet in besonderer Weise die Erzählungen älterer Menschen mit der Gegenwart. Man trifft sich in Gemeinschaftsräumen, um persönlich erlebte Geschichten zu erzählen, zu hören und zu sehen. Kaum ist eine Erinnerung hervorgelockt – oft auch nur eine kleine Passage einer Geschichte – kann sich die Erzählerin oder der Erzähler bereits zurücklehnen und sofort erleben, was die SchauspielerInnen daraus improvisatorisch hervorzaubern. Die Darstellung auf der Bühne wird zu einer gemeinsamen Reise in die Vergangenheit und zu einer unterhaltsamen Form der Erinnerungsarbeit.

Inspiriert von dieser speziellen Form der Biografierarbeit lade ich Sie zum Abschluss des carecamp demenz ein, ihre persönlichen Eindrücke und Erkenntnisse aus den Sessions, Impulsreferaten, den Gesprächen und Begegnungen zwischendurch, in kleine theatrale Bilder zu verwandeln und sichtbar zu machen.

Mehr zum SOG Theater HIER.