Tag Archiv für Demenz

Session von Manfred Fischer

Es freut mich, den nächsten Sessionleiter und sein Thema vorzustellen. Dipl. Ing. Manfred Fischer ist pflegender Angehöriger und Leiter der Selbsthilfegruppe Alzheimer Angehörige Salzburg.

Seit vielen Jahren pflegt und betreut Herr Fischer seine Frau. Am carecamp demenz hält er jedes Jahr eine, stets sehr gut besuchte, Session. So auch dieses Jahr. Danke dafür!

 

Sessiontitel:
Kann ich mich vor Demenz schützen?“

Wie Sokrates weiß ich, dass ich nichts weiß. Aber man kann sehr viel dagegen tun! Statistisch kann man Demenz zu 43 Prozent verhindern, wenn wir die Risikofaktoren umgehen. Der Glaube spielt dabei eine wichtige Rolle – er kann Berge versetzen!
Aber es gibt noch viele andere Möglichkeiten, die uns gesund altern lassen. Diskutieren wir darüber.

Session von Peter Wißmann

Los geht es mit den Vorstellungen der Sessions! Die Sessions der TeilnehmerInnen sind das Herzstück des carecamp demenz. Insgesamt wird es 12 Sessions geben. Nach und nach werden sie jetzt hier auf der Plattform vorgestellt.

Wir freuen uns sehr dieses Jahr auch unserem Impulsreferenten Peter Wißmann Raum geben zu können für eine vertiefende Session. In seinem Impulsreferat wird es gehen um die Teilhabe von Menschen mit Demenz und wie sie gelingen kann. In der Session stellt Peter Wißmann das Projekt KuKuK-TV vor.

KuKuK-TV: Ein Angebot der Selbstartikulation und der Teilhabe.

KuKuK-TV ist ein YouTube-Kanal, der sich der Teilhabe von Menschen mit kognitiven und anderen Beeinträchtigungen verschrieben hat. Es geht darum, Möglichkeiten der Selbstartikulation und der Thematisierung wichtiger Themen aus der Perspektive derjenigen, die normalerweise nicht im Rampenlicht stehen, zu eröffnen.

KuKuK-TV ist dabei, ein Partnernetzwerk im deutschsprachigen Raum zu schaffen. Partner können alle sein, die den Teilhabegedanken voranbringen wollen. In der Session
• stellen wir das Profil und die Arbeitsweise von KuKuK-TV anhand ausgewählter Beiträge vor
• erarbeiten wir uns Möglichkeiten der Nutzung von KuKuK-TV und der aktiven Mitwirkung

Am Ende der Session soll jede*r Teilnehmer*in eine Vorstellung davon haben, was KuKuK-TV leisten kann, ob der Kanal interessant für die eigene Praxis ist und wie man aktiv bei KuKuK-TV mitwirken kann.

Mehr dazu: www.kukuk-tv.de

Theatraler Abschluß mit Susanne Mitterhuber/ SOG Theater

Wir freuen uns darüber, für das carecamp demenz 2018 Mag.a Susanne Mitterhuber vom SOG Theater gefunden zu haben, die heuer für einen spannenden Abschluss der Veranstaltung sorgen wird.

Susanne Mitterhuber ist Theaterpädagogin, Clownin und Trainerin und seit 2009 für die Konzeption und Umsetzung von Theaterprojekten und theaterpädagogischen Seminaren beim SOG Theater verantwortlich. Inhaltliche Schwerpunkte: Erinnerungs- und Biografiearbeit, Museumstheater, Körpertheater, Gewaltprävention Zivilcourage und Diversität.

Vom Erinnern und Vergessen – So ein Theater mit der Demenz

Seit 2012 bietet das SOG Theater mit dem Programm „Wenn das Ich in der Handtasche steckt“ und „Fliegenfischen oder Herr Bert und der Fetzenfisch“ interaktive Theaterformate zum Thema Demenz an. Neben dem klassischen Theatererlebnis hat das Publikum die Möglichkeit eigene Erfahrungen mit Demenzerkrankungen oder Erinnerungen an früher zu erzählen und mit Playbacktheater auf der Bühne gespiegelt zu bekommen. Playbacktheater nach Jonathan Fox ist eine improvisierte Form von Theater, im Mittelpunkt stehen Geschichten aus dem Publikum. Menschen sind im Kern „narrative Wesen“: Aus Geschichten und Erzählungen weben wir uns unser Selbst, unsere Identität. Dies wird besonders bedeutsam, wenn das Gedächtnis schwindet und Erinnerungen davongleiten, Geschichten zerfließen oder nur noch in Fragmenten auftauchen. Erinnerungstheater verbindet in besonderer Weise die Erzählungen älterer Menschen mit der Gegenwart. Man trifft sich in Gemeinschaftsräumen, um persönlich erlebte Geschichten zu erzählen, zu hören und zu sehen. Kaum ist eine Erinnerung hervorgelockt – oft auch nur eine kleine Passage einer Geschichte – kann sich die Erzählerin oder der Erzähler bereits zurücklehnen und sofort erleben, was die SchauspielerInnen daraus improvisatorisch hervorzaubern. Die Darstellung auf der Bühne wird zu einer gemeinsamen Reise in die Vergangenheit und zu einer unterhaltsamen Form der Erinnerungsarbeit.

Inspiriert von dieser speziellen Form der Biografierarbeit lade ich Sie zum Abschluss des carecamp demenz ein, ihre persönlichen Eindrücke und Erkenntnisse aus den Sessions, Impulsreferaten, den Gesprächen und Begegnungen zwischendurch, in kleine theatrale Bilder zu verwandeln und sichtbar zu machen.

Mehr zum SOG Theater HIER.

Impulsreferat von Robert Hartmann

Der erste Impulsreferent für das carecamp demenz 2018 ist gefunden und wir freuen uns sehr, dass er Zeit und Lust hat, uns einen interessanten Impuls zu geben.

Mag. Robert Hartmann ist Senior Consultant Digital Health bei Netural GmbHund stellt am carecamp demenz ein spannendes österreichisches Forschungsprojekt vor.

Wider dem Vergessen – Virtual Reality in der Pflege

Das Forschungsteam bestehend aus Netural GmbH, Caritas für Betreuung und Pflege und Fachhochschule Oberösterreich geht mit dem Projekt „VR4Therapy“ seit Oktober 2017 der Frage nach, welche Rolle Virtual Reality-Anwendungen für die Betreuung von Menschen mit Demenz einnehmen können. Bislang nutzten Pflege- und Betreuungskräfte Familien-Fotoalben, alte Zeitungsausschnitte und von den Angehörigen beigestellte Erinnerungsstücke, um Menschen mit Demenz eine Brücke in ihre Vergangenheit zu bauen, mit Virtual Reality als Basistechnologie könnten sich nun noch weitere Möglichkeiten auftun.

In eine virtuelle Welt einzutauchen, gilt als besonders realitätsnah, weil viele Sinne angesprochen werden. Dieser Umstand sollte auch für die Betreuung von Menschen mit Demenz genutzt werden. Die eigene Lebensgeschichte eines Menschen liefert dabei ebenso Ausgangspunkte für Gespräche und Aktivitäten, wie sorgfältig ausgewählte alltags- und ereignisbezogene Bild- und Ton-Aufnahmen vergangener Zeiten.

Der erste Schritt des Projekts ist nun, Material für die Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen für die VR-Technologie aufzubereiten. Im nächsten Schritt wird überlegt, welche Geräte – z.B. Virtual Reality Brillen – eingesetzt und wie diese optimal in Therapien angewendet werden können. Getestet wird dies in den Caritas-Seniorenwohnhäusern Karl Borromäus und St. Anna in Linz sowie im Caritas-Seniorenwohnhaus Schloss Hall in Bad Hall.

Passend dazu dieses berührende Video.

Nachbericht zum carecamp demenz 2017

In der sonnigen und großzügigen Location TriBühne Lehen in Salzburg fand am 02. und 03. Oktober 2017 das nächste carecamp demenz statt.
Rund 100 Teilnehmerinnen –  Experten unterschiedlichster Richtungen, am Thema Demenz interessierte Menschen, betreuende/ pflegende Angehörige und  von Demenz Betroffene – folgten der Einladung von Stadt Salzburg und ARGE Carecamp.


Das carecamp demenz ist eine open-space-artige Fachtagung von ARGE Carecamp (Sonja Schiff und Dorothee Glöckle) und der Stadt Salzburg, die im Rahmen des Projektes „Demenzfreundliche Stadt Salzburg“ (Ressort Soziales/ Bgm-Stv. Mag. Anja Hagenauer) stattfindet.

Ziel des carecamp demenz ist es interessierten Menschen Raum zu geben das Thema Demenz auf vielen verschiedenen Ebenen zu diskutieren und miteinander, sowie voneinander zu lernen. Neben Impulsreferaten sind am carecamp demenz daher auch die Teilnehmerinnen selbst aufgerufen sich mit Session einzubringen.

Die Impulsreferate:

MMag. Simon Krutter und Roland Eßl-Maurer, MScN von der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität haben erste, noch unveröffentlichte, Ergebnisse der Studie „Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz in Salzburg (PAiS)“ vorgestellt. Herausgearbeitet wurde die Belastungssituation Pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz und deren Wahrnehmung durch die Betroffenen Angehörigen selbst, durch ambulanten Pflegepersonen und Hausärzten.

Raphael Schönborn, MA hat mit seinem Referat „“Was heißt hier demenzsensibel?“ ein Plädoyer gehalten für eine Involvierung und verbesserte Wahrnehmung der Betroffenen. Er brachte berührende Zitate aus seiner Masterthesis, die darstellten wie Menschen mit Demenz sich selbst und die Demenz beschreiben. Hier die Präsentation als Download: Was heißt hier demenzsensibel_2.10.17

Die Historikerin Mag.a Dr.in Sabine Veits-Falk und die Psychologin Mag.a Dr.in Kimbie Humer-Vogl, beide Mitarbeiterinnen der Stadt Salzburg, gingen der Kindheit in den 30er und 40er Jahren in Salzburg nach und der Frage, welche Bedeutung diese Kindheitserfahrungen für Menschen mit Demenz haben können. Dabei zeichnete Frau Veits-Falk eindrücklich die Kindheit dieser Generation nach, deren Prägungen, deren Alltagserfahrungen, deren Traumata und Frau Humer-Vogl stellte an berührenden Fallbeispielen aus ihrer Praxis als Psychologin in einem Seniorenheim dar, wie Traumatisierungen von damals heute im Seniorenheim und in der Demenz ihre Wirkung zeigen.

Als die Tagung abschließende Impulsreferentin entführte Mag.a Dr.in  Ulla Kriebernegg in die Welt der Literatur und des Films. Sie führte aus wie in Literatur und Film Alter, Pflegebedürftigkeit und Demenz dargestellt werden und wie diese Darstellungen auf das individuelle und gesellschaftliche Bild von Alter und Demenz wirken.

Die Sessions

Von den TeilnehmerInnen wurden insgesamt 12 Sessions durchgeführt. Wie schon bei den letzten carecamps erwiesen sich auch heuer wieder die Sessions der Teilnehmerinnen als das Herzstück des carecamp demenz.

Hier die Sessionleiter und Ihre Sessions:

Monika Puck: Das Projekt „TrotzDEM gemeinsam“- Demenz für Kinder verstehbar machen.
Manfred Fischer: Gefühle werden nicht dement! – Pflege kann gelingen und auch mich stärken. Neue Erkenntnisse aus der Demenzforschung.
Rosemarie Bleil: Klangschalen in der Pflege- Demenz- und Palliativbegleitung.
Michaela Poschacher & Team: AlltagsbegleiterInnen: HeldInnen des Alltags
Werner Bernreiter: Das Grafenwörther Modell – ein Rollator für Menschen mit Demenz
Maria Hoppe: Sich im Alltag helfen lernen mit Validation.
Elisabeth Hahn: Mehr Pflegegeld für Menschen mit Demenz!
David Röthler: Online-Meetings zur Information und Vernetzung pflegender Angehöriger
Tamara Duquene & Leslie Gauran: Professionelle Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz-Bewohnerorientierung als elementare Grundhaltung
Daniela Leitner: Herausforderndes Verhalten als Ausdruck unbefriedigter Bedürfnisse.
Ernst Karosser: Koffer zur Alltagshilfe u.a. Demenz, Sehen und fühlen geht nicht über Google.
Anja Hagenauer: Projekt Demenzfreundliche Stadt Salzburg – Wo stehen wir? Wie geht es weiter?

Insgesamt wurden 4 Sessionrunden a 3 Session angeboten, jede Session dauerte dabei 60 Minuten. Auf diese Weise war in den Workshops ausreichend Zeit für Diskussionen und Austausch unter den TeilnehmerInnen.

Nicht zu kurz kam auch das leibliche Wohl. Das Catering wurde übernommen vom Seniorenwohnhaus Itzling der Stadt Salzburg und es schmeckte famos! Ein Büchertisch der alteingesessenen Buchhandlung Sorger lud ein zum Schmöckern.

Stimmen der TeilnehmerInnen – Rückmeldungen

Schon während des carecamp demenz bekamen wir viele direkte Rückmeldungen von den TeilnehmerInnen, sie reichten von „einfach super“ und „tolle Organisation“ über „hat sich wieder voll ausgezahlt zu kommen“ bis „wir freuen uns auf ein nächstes Mal“.

Auch per Mail bekamen wir Rückmeldungen per Mail, hier stellvertretend drei Stimmen:

„Uns hat das carecamp demenz super gefallen. Leider konnten wir nur am ersten Tag dabei sein, jedoch haben sich allein schon die Vorträge am Montag bezahlt gemacht. Nächstes Jahr werden wir auf alle Fälle wieder – dann gesund und fit – dabei sein und sind schon sehr auf die Vorträge und dann auch Sessions gespannt!
Herzliche Grüße, Susanne Pichler und Stella Vlad von Salzburg 24h Pflege OG“

„Liebe Veranstalter, für mich war das carecamp demenz 17 eine wunderbare Gelegenheit mich auszutauschen, bzw. die verschiedenen Herangehensweisen, Möglichkeiten und auch Grenzen bzgl. des Themas zu diskutieren. Eine wirklich gelungene Veranstaltung in freundschaftlicher und „gleichberechtigter“  Atmosphäre, die es möglich macht, auch unterschiedliche Standpunkte anzusprechen und zu reflektieren! Besser geht´s fast nicht. Ein riesiges DANKESCHÖN an Euch von Michaela Hajszan“

„Liebes Orga-Team, vielen Dank, es war (wieder einmal) toll und lehrreich! Ich finde immer wieder die unterschiedlichen Perspektiven durch die bunt durch-mischten TeilnehmerInnen super. Auch die Angehörigen-Perspektive dazu, das rundet es toll ab! Freue mich schon auf nächstes Jahr.“ Karin Eder, BSc MSc Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege“

An dieser Stelle unser Dank auch an Karin Eder für ihren netten carecamp-Nachbericht auf der Plattform Pflege Professionell. Wir haben uns sehr gefreut!

Unsere Sponsoren

Großer Dank gilt den Sponsoren und Förderern ohne die das carecamp demenz in dieser niederschwelligen Form (nur 20 Euro Eintritt), nicht möglich wäre.

Wir danken daher nachfolgenden Sponsoren für die großzügige Unterstützung des carecamp demenz 2017.

Rosemarie Bleil

Abschließend freuen wir uns bekannt geben zu dürfen, dass es auch 2018 ein carecamp demenz geben wird. Bitte den Termin gleich vormerken, es ist der 01. und 02. Oktober 2018, wieder in Salzburg.

Session von David Röthler

Nachdem eine Sessionleiterin überraschend, aus privaten Gründen, ihre Teilnahme am carecamp demenz 2017 absagen musste, rückt jemand anderer mit einer Session nach. Ich freue mich daher einen weiteren Sessionleiter vorstellen zu dürfen.

Mag. David Röthler, ist Jurist und arbeitet als Berater für Social Media und EU-finanzierte Projekten. Er beschäftigt sich besonders mit Teilhabechancen durch neue Medien. Mehr Infos unter WerdeDigital.at und david.roethler.at

 

Sessiontitel:
Online-Meetings zur Information & Vernetzung pflegender Angehöriger

Angehörige zu pflegen ist mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Können ortsungebundene Webmeetings über einfach – auch mit Smartphone und Tablet – zu nutzende Videokonferenzsysteme pflegende Angehörige unterstützen? Welche Bedürfnisse könnten über diese Kommunikationsform erfüllt werden? Sind Online-Stammtische oder Webmeetings ein interessantes Format für diese Zielgruppe?

Im Anschluss an eine Präsentation der technischen Möglichkeiten sollen diese und andere Fragen mit den Teilnehmenden diskutiert werden.

Session von Maria Hoppe

Ich freue mich die nächste Sessionleiterin vorzustellen. Sie ist für mich eine große Pionierin in Sachen Validation in Österreich.

Maria Hoppe ist Ergotherapeutin, zertifizierte Validation Trainerin nach Naomi Feil (CVT) seit 1993 und Akademisch geprüfte Lehrerin für Gesundheitsberufe.

Trotz ihrer hochgradigen Sehbehinderung (Macula Degeneration) initiiert und realisiert sie als Projektleitung ENTWIRRT ALZHEIMER für das Österreichische Institut für Validation (ÖIV) diverse Projekte, Veranstaltungen, Vorträge und Workshops zur Förderung eines wertschätzenden Umgangs mit desorientierten alten Menschen auf Basis der Methode Validation nach Naomi Feil. Siehe www.oei-validation.at

Als Initiatorin, Projektleitung, Co-Regie und Fachberatung konnte sie in den Jahren 2003-2008 die noch immer gefragten Dokumentarfilme „ZURÜCK ZU EINEM UNBEKANNTEN ANFANG – Leben mit Alzheimerkranken“ realisieren. Siehe das 2-DVD-Set dieser Filme HIER

Derzeit: Umsetzung des ÖIV-Filmprojektes „DEMENZ: Begegnung in anderen Welten“.

Sessiontitel:
„Sich im Alltag helfen lernen mit Validation“

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – dieses weltberühmte Axiom von Paul Watzlawick gilt auch für die Arbeit mit Menschen mit Demenz – uneingeschränkt.
Wie Betreuende, ProfessionistInnen und das Umfeld von Menschen mit Demenz ihre Kommunikation, Interaktionen und Handlungsweisen MIT Menschen mit Demenz gestalten, ist lernbar. Ein personzentrierter, non-direktiver, wertschätzender Umgang auf Basis der Theorie und Prinzipien von Validation nach Naomi Feil ermöglicht De-Eskalierung, reduziert Stress und hilft, dass sich Betreute und Betreuende besser fühlen.

In der Session verknüpfe ich Beispiele aus der Praxis im Umgang mit Menschen mit Demenz und docke an den Inputs der TeilnehmerInnen an. Kurze Filmbeispiele machen anschaulich, wie es gelingen kann, sich im Alltag helfen zu lernen mit Validation.

Session von Monika Puck

Hier die nächste Sessionvorstellung. Es geht um das Thema, wie kann Demenz Kindern/ Jugendlichen näher gebracht werden.

Die Sessionleiterin ist Mag. Monika Puck. Sie ist Leiterin der GedächtnistrainingsAkademie in Salzburg und Wien.

Als Klinische und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, zertifizierte Gedächtnistrainerin und Referentin hält sie Vorträge, Workshops und Ausbildungen zum Thema Gedächtnistraining für jung und alt. Zudem ist sie die Obfrau des Österreichische Bundesverbandes für Lern-, Denk- u. Gedächtnistraining und Vorsitzende des Europäischen Dachverbandes für Gedächtnistraining.

 

Sessiontitel:
TrotzDEM gemeinsam – Ein Projekt das Generationen verbindet

Wie wird eine Stadt demenzfreundlich? Diese Frage beschäftigt seit dem Start der Initiative viele Menschen in Salzburg. Uns erschien die Sensibilisierung der Bevölkerung – insbesondere der Kinder und Jugendliche – als ein wichtiger Schritt, um das Zusammenleben zu verbessern und Unsicherheiten zu nehmen.

Aus dieser Überlegung heraus entstand das Projekt „TrotzDEM gemeinsam“. Es wurde als Schulworkshop mit den Schwerpunkten WISSEN – ERLEBEN – ZEIGEN konzipiert, um auf spielerische Weise die Gefühlswelt Betroffener zu verstehen. Die Sessionteilnehmer bekommen einen Einblick in den Workshop und sind eingeladen mit uns die Projektidee zu reflektieren und weitere Anwendungsfelder zu diskutieren.

 

Session von Werner Bernreiter

Wochenanfang und ich darf die nächste Session des carecamp demenz vorstellen.

Der Sessionleiter ist Werner Bernreiter, MA (Gerontologie).

Er arbeitet als Regionaldirektor bei SeneCura und hat die Einrichtung SeneCura Grafenwörth mitentwickelt. Herr Berneiter war davor viele Jahre beim Land Niederösterreich im Bereich Sozial- und Pflegemanagement tätig, er hatte zwei Jahre die Leitung des SeneCura Sozialzentrums Purkersdorf inne und war von 2006 -2016 Leiter des SeneCura Sozialzentrums Grafenwörth. Außerdem ist er Mitglied der AAL-Austria, Vorstandsmitglied der ARGE NÖ Heime und Leiter des Arbeitskreises Zukunftsvisionen der ARGE NÖ Heime.

Sessiontitel:
Das Grafenwörther Modell – ein Rollator für Menschen mit Demenz?

In der Session geht Herr Bernreiter den Fragen nach: Welche Stützen/Unterstützungssysteme (sinnbildlich „Rollator“) kann ich aus der Umwelt zur Verfügung stellen, wenn die Person nicht mehr ganz handlungs- und entscheidungsfähig ist? Wie kann man Reize reduzieren, damit sich Menschen mit Demenz nicht überfordert fühlen?

Session von Tamara Duquéne und Leslie Gauran

Zum Wochenenbeginn eine neue Sessionvorstellung!

Sessionleiterinnen:
Tamara Duquéne, DGKS und Leslie Gauran, Pflegeassistentin arbeiten in Seniorenwohnhaus Hellbrunn der Stadt Salzburg.

Sessiontitel:
Demenz für Fortgeschrittene – Modulreihe „Professionelle Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz

Die Modulreihe „Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz“ wird in Zusammenarbeit von BFI und dem Magistrat Stadt Salzburg angeboten. Angeboten werden verschiedenste Themenschwerpunkte in Zusammenhang mit Demenz. Wenn alle Module besucht wurden kann eine Abschlussprüfung beim BFI erfolgen und ein Weiterbildungszeugnis laut §64 GuKG erworben werden. Frau Gauran und ich besuchen seit letzten Jahr schon die verschiedensten Modulreihen und möchten Interessierten einen Überblick und die Umsetzung in den Pflegealltag näher bringen.