Tag Archiv für Salzburg

Session von Elisabeth Hahn

Zum Wochenbeginn eine neue Sessionvorstellung.

Die Sessionleiterin ist Elisabeth Hahn. Sie ist akademische Gesundheits- und Pflegeberaterin, DGKP und absolviert gerade das Masterstudium ANP an der Donau Uni Krems. Elisabeth Hahn arbeitet als selbstständige Pflegeberaterin und unterstützt und begleitet pflegende Angehörige im häuslichen Bereich. Darüber hinaus hält sie Vorträge, Seminare und Workshops und arbeitet in Projekten mit. Näheres unter: meinpflegegeld.at

Sessiontitel:
Mehr Pflegegeld für Menschen mit Demenz

Pflegekräfte, Trainier und auch Hausärzte empfehlen im guten Glauben den Angehörigen einen Pflegegelderhöhungsantrag zu stellen.
Diese Empfehlungen basieren sehr oft auf dem Wunsch den Angehörigen/bzw. Betroffenen zu mehr finanziellen Mitteln zu verhelfen, um sich dann wiederum Unterstützung, Hilfsmittel leisten zu können. Es kommt dann nicht selten zu der Wunschvorstellung, wenn sogar der Hausarzt, die Pflegeperson eine Erhöhung empfohlen hat, dass diese wirksam wäre.

In vielen Fällen ist es das aber nicht. Zum einen, weil die Anträge nicht gut vorbereitet waren und die Begutachtung nicht sehr intensiv war und zum anderen, weil einfach – im Sinne des Bundespflegegeldgesetzes – kein höherer Bedarf festzustellen ist.

Deshalb würde ich gerne die kollegialen Netzwerke briefen, damit sie hier gut unterstützen können. Denn realistisch ist das Pflegegeld in 85 Prozent der Fälle der finanzielle Dreh und Angelpunkt sich empfehlenswerte Betreuung leisten zu können.

Ich freu mich auf die Session!

Impulsreferat von Ulla Kriebernegg

Wir freuen uns sehr für das letzte Impulsreferat des Carecamp Demenz, als Gedanken zum Nachhause gehen, Frau Mag. Dr. Ulla Kriebernegg gewonnen zu haben.

Ulla Kriebernegg ist Assoz. Professorin am Zentrum für Inter-Amerikanische Studien an der Universität Graz. Der Schwerpunkt ihrer Forschung und Lehre liegt auf interamerikanischen literarischen und kulturellen Studien, jüdisch-amerikanischer Literatur und dem Thema Alter/ Älterwerden. 2017 erschienen ist, in Zusammenarbeit mit Sally Chivers, ein Sammlung von Essays mit dem Titel „Care Home Stories“. Im Jahr 2016 erhielt sie den Graz Excellence Award für die Lehre.

Der Titel ihres Impulsreferates lautet:

Vergessen und vergessen werden? Demenz in Film und Literatur.

Wenn wir den vor allem in Westeuropa und Nordamerika vorherrschenden Diskursen über Demenz Glauben schenken wollen, dann stellt das „Schreckgespenst Demenz“ als Kehrseite des langen Lebens die neue Katastrophe schlechthin dar. In den letzten 30 Jahren hat sich das Genre der „Demenz-Erzählungen“ in Film und Literatur fest etabliert, um sich auf vielfältige Weise mit existentiellen Fragen des Mensch-Seins und der Endlichkeit auseinander zu setzen.

Wie gehen nun aber Romane und Filme mit dem Thema Demenz um? Welche Perspektiven werden dabei eingenommen? Gibt es kulturelle Unterschiede im Umgang mit dem Phänomen? Und wie lässt sich das absolute Vergessen eigentlich erzählen?

Anhand ausgewählter Beispiele aus der europäischen und amerikanischen Literatur geht dieser Beitrag der Frage nach, welche Rolle solche Darstellungen für unser Verständnis von Demenz spielen können.

SeneCura unterstützt erneut das carecamp demenz

Das Unternehmen SeneCura hat das Carecamp von Beginn an finanziell unterstützt und auch beim carecamp demenz 2017 ist es wieder mit an Bord. Herzlichen Dank für diese Treue und Unterstützung!

SeneCura über sich selbst:

Die SeneCura Gruppe betreibt 58 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und zählt damit zu Österreichs Markt- und Innovationsführern im Bereich Pflege im privaten Sektor. Mit insgesamt über 3.500 Mitarbeiter/innen gilt SeneCura als Vorreiter bei alternativen Pflegeangeboten und Wohnformen im Alter: Neben höchsten Pflegestandards in allen Häusern bietet SeneCura richtungsweisende Demenzstationen, Intensiv- und Wachkomapflege und integrierte Kindergärten. Außerdem rehabilitative Übergangspflege, Hauskrankenpflege, 24 Stunden Betreuung und Hospizbegleitung. Ergänzt wird das Spektrum mit Generationenhäusern und Apartments für Betreutes Wohnen.

Unter der Marke „OptimaMed“ bietet die SeneCura Gruppe außerdem Rehabilitationszentren für verschiedene Indikationen wie Neuro- und Psychiatrische Rehabilitation, Dialyse- und Kurzentren sowie Physikalische Institute mit optimaler medizinischer Betreuung und modernsten Therapieformen und -geräten.

Näheres zu SeneCura finden Sie hier: www.senecura.at

Warum SeneCura das carecamp demenz 2017 unterstützt?

„Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen leiden an gerontopsychiatrisch Erkrankungen. Und in dieser Gruppe bildet die Betreuung und Pflege von Menschen mit einer Demenzerkrankung einen Schwerpunkt. Bei SeneCura wohnen Menschen mit Demenz in speziell konzipierten Wohngruppen und werden von einem in Validation ausgebildeten Team betreut. Das Pilotprojekt in Grafenwörth wurde von Naomi Feil und ihrem Validation Training Institute für sein hervorragendes Demenzbetreuungskonzept zertifiziert.
Besonders wichtig ist uns auch die Einbeziehung und Entlastung der Angehörigen. Um zum Erfahrungsaustausch beizutragen und soziale Kontakte zu fördern, veranstalten wir in einige SeneCura Häusern regelmäßig Demenz-Cafés für Betroffene und Angehörige. Und das carecamp demenz nutzen wir gerne als Plattform um Ideen auszutauschen und neue Entwicklungen zu diskutieren.“

Sessionangebot Michael Hagedorn

Michael Hagedorn, Initiator von KONFETTI IM KOPF, kommt bereits zum zweiten Mal zum Carecamp. Sein zweiter Besuch hat einen aktuellen Anlass, davon wird er berichten.

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KONFETTI IM KOPF in Salzburg – neue Wege hin zu einer demenzfreundlichen Stadt.

KONFETTI IM KOPF ist eine Aktivierungskampagne zum Thema Demenz. Mit Veranstaltungen, Projekten und Aktionen im öffentlichen Raum soll Demenz auf positive Weise in die Öffentlichkeit kommuniziert werden und die Gesellschaft sensibilisiert werden. Teil der Kampagne ist es aber auch mit Projekten Inklusion zu fördern sowie die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.

2016 wurde die Stadt Salzburg „KONFETTI IM KOPF- Stadt“. Nun gilt es das Netzwerk zu knüpfen und eine bunte Kampagne zu entwickeln.

Ich freue mich auf eine spannende Session.

Sessionangebot Kracher/ Krahbichler

Alois Krahbichler/ Bernhard Kracher – Magistrat Salzburg, Seniorenwohnhäuser

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Sessiontitel:
Hausgemeinschaft und Normalitätsprinzip
Unsere Arbeitsstätte ist das Seniorenwohnhaus Hellbrunn- Haus Freisaal des Magistrat Salzburg. Der Magistrat Salzburg hat in den letzten Jahren einige neue Konzepte eingeführt, unter anderem das Konzept der Hausgemeinschaft.
Wir wollen daher von den Hausgemeinschaften berichten und das Prinzip der Normalität mit Euch diskutieren.
Freuen uns!

Sessionangebot Dorith Altenburg

Dorith Altenburg – dorithaltenburg.de

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Sessiontitel:
Was brauchen Männer/ Frauen, die Angehörige privat pflegen, von ihrem Arbeitgeber?

Da ich derzeit an einem Konzept arbeite, Unternehmen dabei zu unterstützen, individuelle Maßnahmen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Beruf und Pflege zu entwickeln, würde ich mich sehr freuen, mit Euch diese Frage zu diskutieren.

Denn die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist eine schwierige, bisher ungelöste Herausforderung, die individuelle, auf die jeweilige Person, aber auch das jeweilige Unternehmen abgestimmte Lösungen braucht. Dabei müssen Mitarbeiter, die Angehörige pflegen, die Kollegen und Vorgesetzten und das Unternehmen selbst ein hohes Maß an Flexibilität und Einfühlungsvermögen mitbringen, um sich sensibel auf sich verändernde Bedürfnisse und Gegebenheiten einzustellen. Damit dies gelingt, ist eine wichtige Voraussetzung, dass alle Beteiligten verantwortungsvoll, einfühlsam, respektvoll und wohlwollend miteinander umgehen. Es reicht nicht, geeignete Maßnahmen einzuführen, gegebenenfalls sogar von oben zu verordnen und dann das Thema Vereinbarkeit für abgeschlossen zu erklären. Vielmehr braucht es flankierende Workshops, um die Akzeptanz für die entsprechenden Lösungen zu stärken und die Kollegen in die Situation zu versetzen zu erkennen, dass ihre pflegenden Kollegen in einer einzigartigen Situation sind, die sie auf ihre ganz individuelle Weise zu lösen versuchen und dabei jede erdenklich mögliche Unterstützung verdient haben. Aber auch diejenigen, die privat pflegen sollten anerkennen, wenn ihre Kollegen zum Teil große Opfer bringen, um ihnen den Rücken frei zu halten. Gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz ist die Voraussetzung für eine gelingende Vereinbarkeit.

Ich freue mich auf eine spannende Diskussion!

Sessionangebot Maria Hoppe

Maria Hoppe -Österreichisches Institut für Validation

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Sessiontitel:
Kommunikation im Pflege- und Betreuungsalltag mit Validation nach Naomi Feil

In meiner Session gehen wir der Frage nach, wie Wohlfühlen und Entlastung im Umgang mit Menschen mit Demenz gelingen und gefördert werden kann. Wir werden über mögliche Strategien und Methoden diskutieren und diese im Rollenspiel zu Beispielen aus der Praxis und dem persönlichen Erfahrungsschatz der Teilnehmerinnen ausprobieren.

Ich freue mich!

Sessionangebot Elsbeth Rütten

Elsbeth Rütten – Ambulante Versorgungsbrücken e. V./ Bremen

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Sessiontitel:
Wohlfühlanrufe – Damit Zuhause Zukunft hat

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ lässt der Fuchs den kleinen Prinzen an seiner Lebenserfahrung teilhaben.  Ist das berühmte Zitat aus der „Kleine Prinz“ in das Angebot der Wohlfühlanrufe zu übertragen?

Ich stelle drei unterschiedliche Beispiele aus der Praxis der Wohlfühltelefonie vor. Der Verein Ambulante Versorgungsbrücken e. V. aus Bremen bietet seit mehr als drei Jahren telefonische Brücken der Begegnung an. Welche Rahmenbedingungen und Begegnungsformen braucht es, um sich ohne Face to Face – Begegnung verbindlich einlassen zu können? Wie grenzen sich „Hausbesuche per Telefon“ vom herkömmlichen Krisen- und Beratungstelefon ab?

Können die Anrufe etwas bewirken?
Wenn ja, welche Effekte erzielt sie?
Was steht im Mittelpunkt?
Welche Ziele gibt es?

Ich freue mich über eine spannende Diskussion zum Für und Wider sozialer Kommunikation und den Einsatz von modernen Medien.

Sessionangebot Gabriele Huber und Michaela Wallmann

Mag. Gabriele Huber und Michaela Wallmann – Diakoniewerk Salzburg

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Sessiontitel:
Die Freiwilligen-Netzwerke Salzburg – ein neuer Akteur in der Begleitung von SeniorInnen

Neben den professionellen Betreuungsangeboten für SeniorInnen entstehen zunehmend alternative Formen von Begleitung im Alltag. Die Freiwilligen-Netzwerke Salzburg nehmen hier seit nunmehr 5 Jahren eine Vorreiterrolle ein. Über 60 Freiwillige besuchen in der Stadt Salzburg regelmäßig SeniorInnen zu Hause.
Wir möchten Ihnen in der Session die Freiwilligen-Netzwerke näher vorstellen und auf die Rolle des Netzwerkes im Spannungsfeld zwischen Haupt- und Ehrenamt eingehen.

Sessionanagebot Elisabeth Koch

Elisabeth Koch – DGKS, im hämatoonkologischen Bereich tätig, leidenschaftliche Mundharmonikaspielerin

elisabeth koch

Sessiontitel:
Projekt “Musizieren im Krankenhaus” 

Meine Überzeugung: „Freude, ist wie die Liebe, sie VERDOPPELT sich wenn sie GETEILT wird“. Freude aktiviert unsere Selbstheilungskräfte. Freude macht Menschen glücklich, hoffnungsvoll und selbstbewusster.
Mundharmonikaspielen, alleine oder in der Gruppe, macht Freude. Ein Lied zu einen bestimmten Anlass, oder einfach so, einem lieben Menschen vorzutragen macht Freude und macht glücklich.
Im Krankenhaus der Elisabethinen Linz gab es im Dezember 2014 ein außergewöhnliches Adventkonzert mit 50 Mundharmonikaspieler/Innen der onkologischen Abteilung. Dieses Konzert war Teil des Projektes „Musizieren im Krankenhaus“. Zielgruppe des Projektes sind onkologische Patienten/Innen , deren Angehörige, Mitarbeiter/Innen der Hämatoonkologie und Ordensfrauen. Es bedurfte KEINER musikalischen Vorkenntnisse.
Das aktive Musizieren ermöglicht onkologischen Patienten/Innen eine neue Art der Krankheitsbewältigung. Während des Musizierens kann nicht an die Krankheit gedacht werden, und die Gruppe gibt Kraft, Halt und Lebensfreude.

Ich möchte am CARECAMP von diesem Projekt erzählen und darüber diskutieren.