Tag Archiv für Salzburg

Austroplant unterstützt das carecamp demenz 2017

Wir freuen uns Ihnen abschließend als weiteren Sponsor die Firma Austroplant vorstellen zu dürfen. Das Pharmaunternehmen Austroplant unterstützt nicht nur das carecamp demenz 2017, sondern hat auch eine Onlineplattform zum Thema Demenz gegründet als Service für Interessierte, Betroffene und Angehörige.

Wie bei allen Sponsoren haben wir auch bei Austroplant nachgefragt, was sie motiviert das carecamp Demenz zu unterstützen. Hier die Antwort:

Mehr als 130.000 Menschen sind in Österreich an Demenz erkrankt – Tendenz steigend. Wir unterstützen das Carecamp weil wir es in unserer sozialen Verantwortung sehen, uns für Demenz einzusetzen. Wir haben das Demenzportal www.demenz-portal.at gegründet, um Betroffene und deren Angehörige einfach verständliche Infos und Hilfestellung rund um Demenz aus erster Hand zu ermöglichen.

Dahinter stehen wir aus Überzeugung. Als Pharmaunternehmen und Marktführer für Phytotherapie sind wir zudem stolz für an Demenz erkrankten Menschen ein wichtiges Therapeutika bereitstellen zu dürfen, das in den offiziellen Leitlinien empfohlen und von den Krankenkassen erstattet wird.

Näheres Infos zum Unternehmen unter www.austroplant.at

Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Session von Maria Hoppe

Ich freue mich die nächste Sessionleiterin vorzustellen. Sie ist für mich eine große Pionierin in Sachen Validation in Österreich.

Maria Hoppe ist Ergotherapeutin, zertifizierte Validation Trainerin nach Naomi Feil (CVT) seit 1993 und Akademisch geprüfte Lehrerin für Gesundheitsberufe.

Trotz ihrer hochgradigen Sehbehinderung (Macula Degeneration) initiiert und realisiert sie als Projektleitung ENTWIRRT ALZHEIMER für das Österreichische Institut für Validation (ÖIV) diverse Projekte, Veranstaltungen, Vorträge und Workshops zur Förderung eines wertschätzenden Umgangs mit desorientierten alten Menschen auf Basis der Methode Validation nach Naomi Feil. Siehe www.oei-validation.at

Als Initiatorin, Projektleitung, Co-Regie und Fachberatung konnte sie in den Jahren 2003-2008 die noch immer gefragten Dokumentarfilme „ZURÜCK ZU EINEM UNBEKANNTEN ANFANG – Leben mit Alzheimerkranken“ realisieren. Siehe das 2-DVD-Set dieser Filme HIER

Derzeit: Umsetzung des ÖIV-Filmprojektes „DEMENZ: Begegnung in anderen Welten“.

Sessiontitel:
„Sich im Alltag helfen lernen mit Validation“

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – dieses weltberühmte Axiom von Paul Watzlawick gilt auch für die Arbeit mit Menschen mit Demenz – uneingeschränkt.
Wie Betreuende, ProfessionistInnen und das Umfeld von Menschen mit Demenz ihre Kommunikation, Interaktionen und Handlungsweisen MIT Menschen mit Demenz gestalten, ist lernbar. Ein personzentrierter, non-direktiver, wertschätzender Umgang auf Basis der Theorie und Prinzipien von Validation nach Naomi Feil ermöglicht De-Eskalierung, reduziert Stress und hilft, dass sich Betreute und Betreuende besser fühlen.

In der Session verknüpfe ich Beispiele aus der Praxis im Umgang mit Menschen mit Demenz und docke an den Inputs der TeilnehmerInnen an. Kurze Filmbeispiele machen anschaulich, wie es gelingen kann, sich im Alltag helfen zu lernen mit Validation.

Session von Monika Puck

Hier die nächste Sessionvorstellung. Es geht um das Thema, wie kann Demenz Kindern/ Jugendlichen näher gebracht werden.

Die Sessionleiterin ist Mag. Monika Puck. Sie ist Leiterin der GedächtnistrainingsAkademie in Salzburg und Wien.

Als Klinische und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, zertifizierte Gedächtnistrainerin und Referentin hält sie Vorträge, Workshops und Ausbildungen zum Thema Gedächtnistraining für jung und alt. Zudem ist sie die Obfrau des Österreichische Bundesverbandes für Lern-, Denk- u. Gedächtnistraining und Vorsitzende des Europäischen Dachverbandes für Gedächtnistraining.

 

Sessiontitel:
TrotzDEM gemeinsam – Ein Projekt das Generationen verbindet

Wie wird eine Stadt demenzfreundlich? Diese Frage beschäftigt seit dem Start der Initiative viele Menschen in Salzburg. Uns erschien die Sensibilisierung der Bevölkerung – insbesondere der Kinder und Jugendliche – als ein wichtiger Schritt, um das Zusammenleben zu verbessern und Unsicherheiten zu nehmen.

Aus dieser Überlegung heraus entstand das Projekt „TrotzDEM gemeinsam“. Es wurde als Schulworkshop mit den Schwerpunkten WISSEN – ERLEBEN – ZEIGEN konzipiert, um auf spielerische Weise die Gefühlswelt Betroffener zu verstehen. Die Sessionteilnehmer bekommen einen Einblick in den Workshop und sind eingeladen mit uns die Projektidee zu reflektieren und weitere Anwendungsfelder zu diskutieren.

 

Session von Elisabeth Hahn

Zum Wochenbeginn eine neue Sessionvorstellung.

Die Sessionleiterin ist Elisabeth Hahn. Sie ist akademische Gesundheits- und Pflegeberaterin, DGKP und absolviert gerade das Masterstudium ANP an der Donau Uni Krems. Elisabeth Hahn arbeitet als selbstständige Pflegeberaterin und unterstützt und begleitet pflegende Angehörige im häuslichen Bereich. Darüber hinaus hält sie Vorträge, Seminare und Workshops und arbeitet in Projekten mit. Näheres unter: meinpflegegeld.at

Sessiontitel:
Mehr Pflegegeld für Menschen mit Demenz

Pflegekräfte, Trainier und auch Hausärzte empfehlen im guten Glauben den Angehörigen einen Pflegegelderhöhungsantrag zu stellen.
Diese Empfehlungen basieren sehr oft auf dem Wunsch den Angehörigen/bzw. Betroffenen zu mehr finanziellen Mitteln zu verhelfen, um sich dann wiederum Unterstützung, Hilfsmittel leisten zu können. Es kommt dann nicht selten zu der Wunschvorstellung, wenn sogar der Hausarzt, die Pflegeperson eine Erhöhung empfohlen hat, dass diese wirksam wäre.

In vielen Fällen ist es das aber nicht. Zum einen, weil die Anträge nicht gut vorbereitet waren und die Begutachtung nicht sehr intensiv war und zum anderen, weil einfach – im Sinne des Bundespflegegeldgesetzes – kein höherer Bedarf festzustellen ist.

Deshalb würde ich gerne die kollegialen Netzwerke briefen, damit sie hier gut unterstützen können. Denn realistisch ist das Pflegegeld in 85 Prozent der Fälle der finanzielle Dreh und Angelpunkt sich empfehlenswerte Betreuung leisten zu können.

Ich freu mich auf die Session!

Impulsreferat von Ulla Kriebernegg

Wir freuen uns sehr für das letzte Impulsreferat des Carecamp Demenz, als Gedanken zum Nachhause gehen, Frau Mag. Dr. Ulla Kriebernegg gewonnen zu haben.

Ulla Kriebernegg ist Assoz. Professorin am Zentrum für Inter-Amerikanische Studien an der Universität Graz. Der Schwerpunkt ihrer Forschung und Lehre liegt auf interamerikanischen literarischen und kulturellen Studien, jüdisch-amerikanischer Literatur und dem Thema Alter/ Älterwerden. 2017 erschienen ist, in Zusammenarbeit mit Sally Chivers, ein Sammlung von Essays mit dem Titel „Care Home Stories“. Im Jahr 2016 erhielt sie den Graz Excellence Award für die Lehre.

Der Titel ihres Impulsreferates lautet:

Vergessen und vergessen werden? Demenz in Film und Literatur.

Wenn wir den vor allem in Westeuropa und Nordamerika vorherrschenden Diskursen über Demenz Glauben schenken wollen, dann stellt das „Schreckgespenst Demenz“ als Kehrseite des langen Lebens die neue Katastrophe schlechthin dar. In den letzten 30 Jahren hat sich das Genre der „Demenz-Erzählungen“ in Film und Literatur fest etabliert, um sich auf vielfältige Weise mit existentiellen Fragen des Mensch-Seins und der Endlichkeit auseinander zu setzen.

Wie gehen nun aber Romane und Filme mit dem Thema Demenz um? Welche Perspektiven werden dabei eingenommen? Gibt es kulturelle Unterschiede im Umgang mit dem Phänomen? Und wie lässt sich das absolute Vergessen eigentlich erzählen?

Anhand ausgewählter Beispiele aus der europäischen und amerikanischen Literatur geht dieser Beitrag der Frage nach, welche Rolle solche Darstellungen für unser Verständnis von Demenz spielen können.

SeneCura unterstützt erneut das carecamp demenz

Das Unternehmen SeneCura hat das Carecamp von Beginn an finanziell unterstützt und auch beim carecamp demenz 2017 ist es wieder mit an Bord. Herzlichen Dank für diese Treue und Unterstützung!

SeneCura über sich selbst:

Die SeneCura Gruppe betreibt 58 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und zählt damit zu Österreichs Markt- und Innovationsführern im Bereich Pflege im privaten Sektor. Mit insgesamt über 3.500 Mitarbeiter/innen gilt SeneCura als Vorreiter bei alternativen Pflegeangeboten und Wohnformen im Alter: Neben höchsten Pflegestandards in allen Häusern bietet SeneCura richtungsweisende Demenzstationen, Intensiv- und Wachkomapflege und integrierte Kindergärten. Außerdem rehabilitative Übergangspflege, Hauskrankenpflege, 24 Stunden Betreuung und Hospizbegleitung. Ergänzt wird das Spektrum mit Generationenhäusern und Apartments für Betreutes Wohnen.

Unter der Marke „OptimaMed“ bietet die SeneCura Gruppe außerdem Rehabilitationszentren für verschiedene Indikationen wie Neuro- und Psychiatrische Rehabilitation, Dialyse- und Kurzentren sowie Physikalische Institute mit optimaler medizinischer Betreuung und modernsten Therapieformen und -geräten.

Näheres zu SeneCura finden Sie hier: www.senecura.at

Warum SeneCura das carecamp demenz 2017 unterstützt?

„Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen leiden an gerontopsychiatrisch Erkrankungen. Und in dieser Gruppe bildet die Betreuung und Pflege von Menschen mit einer Demenzerkrankung einen Schwerpunkt. Bei SeneCura wohnen Menschen mit Demenz in speziell konzipierten Wohngruppen und werden von einem in Validation ausgebildeten Team betreut. Das Pilotprojekt in Grafenwörth wurde von Naomi Feil und ihrem Validation Training Institute für sein hervorragendes Demenzbetreuungskonzept zertifiziert.
Besonders wichtig ist uns auch die Einbeziehung und Entlastung der Angehörigen. Um zum Erfahrungsaustausch beizutragen und soziale Kontakte zu fördern, veranstalten wir in einige SeneCura Häusern regelmäßig Demenz-Cafés für Betroffene und Angehörige. Und das carecamp demenz nutzen wir gerne als Plattform um Ideen auszutauschen und neue Entwicklungen zu diskutieren.“

Sessionangebot Michael Hagedorn

Michael Hagedorn, Initiator von KONFETTI IM KOPF, kommt bereits zum zweiten Mal zum Carecamp. Sein zweiter Besuch hat einen aktuellen Anlass, davon wird er berichten.

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KONFETTI IM KOPF in Salzburg – neue Wege hin zu einer demenzfreundlichen Stadt.

KONFETTI IM KOPF ist eine Aktivierungskampagne zum Thema Demenz. Mit Veranstaltungen, Projekten und Aktionen im öffentlichen Raum soll Demenz auf positive Weise in die Öffentlichkeit kommuniziert werden und die Gesellschaft sensibilisiert werden. Teil der Kampagne ist es aber auch mit Projekten Inklusion zu fördern sowie die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.

2016 wurde die Stadt Salzburg „KONFETTI IM KOPF- Stadt“. Nun gilt es das Netzwerk zu knüpfen und eine bunte Kampagne zu entwickeln.

Ich freue mich auf eine spannende Session.

Sessionangebot Kracher/ Krahbichler

Alois Krahbichler/ Bernhard Kracher – Magistrat Salzburg, Seniorenwohnhäuser

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Sessiontitel:
Hausgemeinschaft und Normalitätsprinzip
Unsere Arbeitsstätte ist das Seniorenwohnhaus Hellbrunn- Haus Freisaal des Magistrat Salzburg. Der Magistrat Salzburg hat in den letzten Jahren einige neue Konzepte eingeführt, unter anderem das Konzept der Hausgemeinschaft.
Wir wollen daher von den Hausgemeinschaften berichten und das Prinzip der Normalität mit Euch diskutieren.
Freuen uns!

Sessionangebot Dorith Altenburg

Dorith Altenburg – dorithaltenburg.de

dorith altenburg

Sessiontitel:
Was brauchen Männer/ Frauen, die Angehörige privat pflegen, von ihrem Arbeitgeber?

Da ich derzeit an einem Konzept arbeite, Unternehmen dabei zu unterstützen, individuelle Maßnahmen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Beruf und Pflege zu entwickeln, würde ich mich sehr freuen, mit Euch diese Frage zu diskutieren.

Denn die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist eine schwierige, bisher ungelöste Herausforderung, die individuelle, auf die jeweilige Person, aber auch das jeweilige Unternehmen abgestimmte Lösungen braucht. Dabei müssen Mitarbeiter, die Angehörige pflegen, die Kollegen und Vorgesetzten und das Unternehmen selbst ein hohes Maß an Flexibilität und Einfühlungsvermögen mitbringen, um sich sensibel auf sich verändernde Bedürfnisse und Gegebenheiten einzustellen. Damit dies gelingt, ist eine wichtige Voraussetzung, dass alle Beteiligten verantwortungsvoll, einfühlsam, respektvoll und wohlwollend miteinander umgehen. Es reicht nicht, geeignete Maßnahmen einzuführen, gegebenenfalls sogar von oben zu verordnen und dann das Thema Vereinbarkeit für abgeschlossen zu erklären. Vielmehr braucht es flankierende Workshops, um die Akzeptanz für die entsprechenden Lösungen zu stärken und die Kollegen in die Situation zu versetzen zu erkennen, dass ihre pflegenden Kollegen in einer einzigartigen Situation sind, die sie auf ihre ganz individuelle Weise zu lösen versuchen und dabei jede erdenklich mögliche Unterstützung verdient haben. Aber auch diejenigen, die privat pflegen sollten anerkennen, wenn ihre Kollegen zum Teil große Opfer bringen, um ihnen den Rücken frei zu halten. Gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz ist die Voraussetzung für eine gelingende Vereinbarkeit.

Ich freue mich auf eine spannende Diskussion!

Sessionangebot Maria Hoppe

Maria Hoppe -Österreichisches Institut für Validation

Maria-Hoppe_2015_bearbeitet

Sessiontitel:
Kommunikation im Pflege- und Betreuungsalltag mit Validation nach Naomi Feil

In meiner Session gehen wir der Frage nach, wie Wohlfühlen und Entlastung im Umgang mit Menschen mit Demenz gelingen und gefördert werden kann. Wir werden über mögliche Strategien und Methoden diskutieren und diese im Rollenspiel zu Beispielen aus der Praxis und dem persönlichen Erfahrungsschatz der Teilnehmerinnen ausprobieren.

Ich freue mich!