Tag Archiv für Sessions

Session von Manfred Fischer

Es freut mich sehr hier am Blog die nächste Session für das carecamp demenz 2017 vorstellen zu dürfen. Der Sessionleiter ist Dipl. Ing. Manfred Fischer.

Herr Fischer ist pflegender Angehöriger und Selbsthilfegruppe Alzheimer Angehörige Salzburg.

Seit 3100 Tagen pflegt Herr Fischer seine Frau und verfolgt dabei die wissenschaftliche Forschung.

Sessiontitel:
Gefühle werden nicht dement! – Pflege kann gelingen und auch mich stärken.  Neue Erkenntnisse aus der Demenzforschung.

Ich habe aus meinem Studieren der Forschungsergebnisse mehrere Therapien entwickelt, die die Pflege erleichtern, aber auch uns Hinweise geben, länger gesund zu leben.

Haben Sie schon einmal nachgedacht über den Sinn Ihres Lebens?
Cogito – ergo sum.
Wenn die Gedanken schwerfallen – bin ich dann Nichts?
Im Gegenteil, das Wesen besteht nicht nur aus Verhalten, Benehmen, Konventionen. Die Seele und Gefühle sind Pfeiler des Seins. Sehen wir daher nicht die Defizite, sondern den ganzen Menschen und vergessen wir das nicht in der Pflege.
Denn Gefühle werden nicht dement! Dann erkennt man auch – wie Martin Buber sagt – das Ich im Du.

Rufen wir gemeinsam Vergessenes in Erinnerung.
Ich freue mich auf die Session!

Session von Daniela Leitner

Ich darf vorm Wochenende die nächste Session vorstellen.

Die Sessionleiterin ist Leitner Daniela.
Sie ist Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester in der geriatrischen Langzeitpflege (Rotes Kreuz), außerdem Validationsanwenderin und Demenztrainerin.

Sessiontitel
Herausforderndes Verhalten als Ausdruck unbefriedigter Bedürfnisse

80 – 100% aller Personen mit einer Alzheimer Demenz erleben im Laufe ihrer Erkrankung eine bis mehrere Episoden herausfordernder Verhaltensweisen (MAS-Alzheimerhilfe 2014).

Wodurch werden diese Verhaltensweisen ausgelöst?!
Ist es lediglich ein Symptom der kognitiven Einschränkungen oder sind es nicht vielmehr unbefriedigte Bedürfnisse, die diese Verhaltensweisen auslösen?!

Nach einer kurzen Einführung in die spezielle Bedürfniswelt von Menschen mit Demenz, möchte ich sie einladen, mit Hilfe von Fallbeispielen, die möglichen Bedürfnisse hinter herausfordernden Verhaltensweisen zu erkunden und zu verstehen.

Session von Susanne Kadletz

Vorm Wochenende noch eine spannende Sessionvorstellung!

Die Sessionleiterin ist Mag. Susanne Kadletz

Sie ist Theaterpädagogin, Clownin und Trainerin, arbeitet beim SOG Theater Wiener Neustadtt und entwickelt dort theaterpädagogische Programme und Inszenierungen. Das SOG Theater bietet Forumtheater zur Gewaltprävention in Betreuungseinrichtungen sowie interaktive Theaterformate an, die Fachinformation zu Validation und Demenz mit der Möglichkeit verbinden eigene Erfahrungen mit Demenzerkrankungen zu erzählen und mit Playbacktheater auf der Bühne gespiegelt zu bekommen.

Sessiontitel:
Haut an Haut – aktive Berührungspflege als Ansatz der Gewaltprävention

Nicht berührt zu werden führt zum Gefühl der Einsamkeit und Einsamkeit macht krank. Gerade alte Menschen, die ihre engsten Lebensmenschen schon verloren haben leiden am Mangel an Berührung. Körperkontakt zu schenken und zu empfangen ist aber kein uneingeschränkt unproblematischer Vorgang. Im Gegenteil, was Quelle von Vertrauen, Geborgenheit und Nähe sein kann ist gleichzeitig oft ein Ort von Ekel, Grenzverletzungen und Gewalt. Als angenehm erlebte Berührung führt zur Aktivierung des Parasympathikus und damit zur Entspannung und zu Reduktion von Stress. Berührung stellt Kontakt her, auch wenn zwei Menschen keine verbale Sprache mehr verbindet. Mit Methoden aus der Schauspielpädagogik, Körperarbeit und Clownerie möchte ich mich mit Ihnen gemeinsam dem Thema Berührungen auf kreative und sinnliche Art und Weise annähern und diskutieren inwiefern aktive Berührungspflege ein Ansatz der Gewaltprävention in der Arbeit mit Menschen mit Demenzerkrankungen sein könnte.

Session von Ernst Karosser

Ich freue mich die nächste Session ankündigen zu dürfen.

Sessionleiter ist  Ernst Karosser.
Er ist Gründungsmitglied und Projektkoordinator in der Gemeinsam eG – Sozialgenossenschaft im Landkreis Regensburg/ Bayern.

Sessiontitel:
„Alltagshilfen testen geht einfach nicht über G**gle” – ist aber eine unabdingbare Notwendigkeit in der Beratung. Demo-Koffer zu technischen Alltagshilfen machen dies möglich.

Über einen kurzen Abriss zur Entstehungsnotwendigkeit und den bisherigen Erfahrungen in der Beratungsarbeit werden die Inhalte der Demo-Koffer vorgestellt und mit den Teilnehmenden ausprobiert.

Der Einsatz von technischen Hilfsmitteln, die Akzeptanz und welche weiteren Notwendigkeiten bei den persönlichen Beratungen zu Hilfsmitteln nötig wären, möchte ich gerne in der offenen Runde gemeinsam bearbeiten.

Sessionangebot Dorith Altenburg

Dorith Altenburg – dorithaltenburg.de

dorith altenburg

Sessiontitel:
Was brauchen Männer/ Frauen, die Angehörige privat pflegen, von ihrem Arbeitgeber?

Da ich derzeit an einem Konzept arbeite, Unternehmen dabei zu unterstützen, individuelle Maßnahmen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Beruf und Pflege zu entwickeln, würde ich mich sehr freuen, mit Euch diese Frage zu diskutieren.

Denn die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist eine schwierige, bisher ungelöste Herausforderung, die individuelle, auf die jeweilige Person, aber auch das jeweilige Unternehmen abgestimmte Lösungen braucht. Dabei müssen Mitarbeiter, die Angehörige pflegen, die Kollegen und Vorgesetzten und das Unternehmen selbst ein hohes Maß an Flexibilität und Einfühlungsvermögen mitbringen, um sich sensibel auf sich verändernde Bedürfnisse und Gegebenheiten einzustellen. Damit dies gelingt, ist eine wichtige Voraussetzung, dass alle Beteiligten verantwortungsvoll, einfühlsam, respektvoll und wohlwollend miteinander umgehen. Es reicht nicht, geeignete Maßnahmen einzuführen, gegebenenfalls sogar von oben zu verordnen und dann das Thema Vereinbarkeit für abgeschlossen zu erklären. Vielmehr braucht es flankierende Workshops, um die Akzeptanz für die entsprechenden Lösungen zu stärken und die Kollegen in die Situation zu versetzen zu erkennen, dass ihre pflegenden Kollegen in einer einzigartigen Situation sind, die sie auf ihre ganz individuelle Weise zu lösen versuchen und dabei jede erdenklich mögliche Unterstützung verdient haben. Aber auch diejenigen, die privat pflegen sollten anerkennen, wenn ihre Kollegen zum Teil große Opfer bringen, um ihnen den Rücken frei zu halten. Gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz ist die Voraussetzung für eine gelingende Vereinbarkeit.

Ich freue mich auf eine spannende Diskussion!

Rosemarie Bleil zum CARECAMP 2013

CARECAMP- Von der Praxis für die Praxis! 

Ich konnte mir überhaupt nicht viel vorstellen, aber wieviel tolle kreative Menschen ich kennen gelernt habe, neue Kontakte geknüpft und innovative Projekte ich kennen lernen durfte war enorm. Ich bin total begeistert und kann es nur jedem empfehlen dabei zu sein. In meinen Kursen erzähle ich vom Carecamp und alle bereuen, weil sie es nicht wussten. Nur so kann in Zukunft Pflege, Betreuung bunt, kreativ und innovativ werden und wir können uns auch dann auf unser Alter freuen. Liebe Sonja und liebe Frau Glöckle, es war so toll, vielen Dank dafür und ich hoffe, es wird ganz schnell wiederholt.

Markus Gaggl und Brigitte Braunschmidt zum CARECAMP 2013

Mitten in der Woche möchte ich zurückschauen und mich erinnern an eineinhalb Tage Carecamp in Salzburg.

Das erste deutschsprachige Carecamp hat es geschafft, mich zu beflügeln.

Es waren spannende, interessante, herausfordernde und für mich genussreiche Stunden. Mich faszinierte, die wunderbare Leichtigkeit des Austausches, der Inputs und des Miteinanders.

Danke an das Organisationsteam – das Carecamp war ein voller Erfolg!

Mag. Brigitte Braunschmidt, BScN

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Am Abend des zweiten Tages wurde ich gefragt: Was fällt dir zum „Carecamp Salzburg 2013“ ein?

Das war meine Antwort:

  • demokratisch, attraktiv, interessant, lebendig, anregend, lohnend
  • session, wiki, twitter, blog, tags
  • Notebook, Smartphone , WLAN,  Netzwerk 
  • aktiv – nicht passiv …..  großartige Organisation

Mag. Markus Gaggl

 

Noch 2 Tage….!

2 Tage noch bis zum ersten deutschsprachigen CARECAMP!

Als Organisatorinnen sind Dorothee Glöckle und ich (Sonja Schiff) jetzt schon mehr als gespannt. Wir stehen bei 86 angemeldeten CarecamperInen und 20 angebotenen Sessions. Und immer noch trudeln Anmeldungen ein.

Für uns heisst es die letzten Vorbereitungen zu treffen: Beschilderung der Räume vorbereiten, Teilnehmerlisten, Teilnahmebestätigungen ausdrucken, dem Seminarhotel die Anzahl der TeilnehmerInnen melden wegen Pausengetränke/-snacks und Abendessen, den Moderationsleitfaden entwickeln…und und…..

Gestern ging diese Pressemeldung raus:  pressemeldung carecamp 2013
Wir hoffen sehr, daß sich auch der eine oder andere Journalist am CARECAMP einfindet.

Immer wieder gehen Anrufe ein mit Fragen zum CARECAMP. Hier die am häufigst gestellten Fragen und meine Antworten:

  • Ist auch das Hotelzimmer von uns gebucht worden?

Nein, wir haben kein Hotelzimmer gebucht! Die Anmeldung betraf nur die Teilnahme! Für die Zimmerreservierung ist jede/r Carecamper selber zuständig.

  • Muss ich im Heffterhof nächtigen?

Nein, jede/r Carecamper kann nächtigen wo er/ sie will. Im Heffterhof stehen jetzt auch keine Zimmer mehr zur Verfügung.

  • Darf ich auch nur an einem Tag vorbei schauen?

Selbstverständlich dürfen Sie auch nur an einem Tag teilnahmen. Allerdings findet der demokratische Prozess am Freitag statt. Das heisst am Samstag steht das Programm und individuelle Wünsche können nicht berücksichtigt werden.

  • Darf ich auch kommen, wenn ich keine Session halte?

Auch ohne ein Sessionangebot darf man zum CARECAMP kommen. Da das CARECAMP aber von der Beteiligung aller lebt, würden wir uns freuen, wenn sich alle in Form von Diskussionsbeiträgen einbringen würden.

  • Ich kann leider nicht kommen, gibts ein weiteres CARECAMP?

Ob es ein weiteres CARECAMP geben wird, hängt vom Erfolg des ersten CARECAMPS ab. Aber falls das erste Carecamp erfolgreich ist, wird es ein weiteres CARECAMP 2014 geben.

  • Ich arbeite nicht in der Pflege/ Betreuung. Darf ich trotzdem kommen?

Jeder/ Jede darf auf das CARECAMP kommen! Wir gehen davon aus, daß jede Person die kommt, interessiert am Thema ist oder auch an der Tagungsform „Barcamp“.

Soooooo, jetzt aber weiter in den Vorbereitungen!

Bis Freitag beim CARECAMP!

LAZARUS und das CARECAMP

Wir bedanken uns herzlich bei Erich Hofer und seinem LAZARUS PflegeNetzWerk AustroCare für die Medienpartnerschaft. LAZARUS trägt uns regelmäßig via Newsletter in die deutschsprachige Pflegeszene und an pflegende Angehörige heran. DANKE dafür.

Hier die Kurzvorstellung unseres Medienpartners und warum er das CARECAMP unterstützt. Wir haben nachgefragt.

Warum unterstützt LAZARUS PflegeNetzWerk >AustroCare< das CARECAMP?

In der 20-jährigen Bildungsarbeit des LAZARUS Fortbildungsinstitutes für Pflegeberufe haben wir stets neue Wege beschritten, um einer zeitgemäßen Erwachsenenbildung im Geiste des „lebensbegleitenden Lernens“ den Weg zu bereiten. Das CARECAMP ist ein weiterer, Erfolg versprechender Ansatz, aus den Routinen bisheriger Bildungsarbeit – insbes. klassische Fachkongresse, Seminare u.dgl. – heraus zu treten und zeitgemäße, autopoietische (selbstreferenzielle) Kommunikations- und Lehr-/Lernformen in der Erwachsenenbildung zuzulassen. Der große deutsche Soziologe Niklas Luhmann (1927-1998) beschreibt dies so: „Autopoietische Systeme können ihre Strukturen nicht als Fertigprodukte aus ihrer Umwelt beziehen. Sie müssen sie durch ihre eigenen Operationen aufbauen…“.

Und wie beschreibt sich LAZARUS PflegeNetzWerk >AustroCare< selbst?

Online seit 1998, macht diese Internet-Plattform professionelle Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege in Österreich und darüber hinaus im gesamten deutschen Sprachraum Tag für Tag – getreu dem Motto des Weltbundes ICN – ein Stück mehr „sichtbar“. Die unabhängige und neutrale Plattform unterstützt die Pflegenden – kostenfrei, innovativ und partnerschaftlich – dabei, ihren kompetenten und fordernden Dienst am Nächsten professionell zu bewältigen sowie die weitere Professionalisierung der Pflege voran zu bringen. Neben hilfreichen Services (Jobbörse, Bildungsanzeiger) trägt v.a. die wöchentlich aktuelle Online-Pflegezeitschrift LAZARUS (27. Jahrgang, 8. Online-Jahrgang 2012) zu diesen Zielen bei. Im Jahr 2011 haben mehr als 160.000 Online-Besucher/innen diese Pflege-Plattform zur meistfrequentierten ihrer Art im deutschen Sprachraum aufgewertet.
Der größten zukünftigen Herausforderung der professionellen Pflege – dem „Kompetenztransfer“ (Beratung, Schulung) hin zu den pflegenden Angehörigen als dem „größten Pflegedienst der Nation“ – stellt sich LAZARUS unterstützend durch ein weltweit innovatives Doppel-Portal: Die Homecare-Plattform PFLEGE DAHEIM® ging am „Int. Tag der Krankenpflege 2011“ online und unterstützt seither mit wachsendem Erfolg diesen zukunftsweisenden Brückenbau zwischen Healthcare Professionals und Non-Professionals. Alle Services sind kostenfrei, es gibt keine Zugangsbeschränkung und erfordert auch keine Mitgliedschaft und kein Abonnement.

Erste Sessionanmeldung

Heute ist ein besonderer Tag für mich. Es ist die erste Voranmeldung zum Carecamp eingetrudelt und gleich auch die erste Session-Anmeldung. Helmut Mazander vom Demenzladen Basel hat sich angekündigt und auch eine Session angemeldet. Ich freu mich riesig!!

Hier die Nachricht im Wortlaut:
Liebe carecamper, ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr zum Carecamp nach salzburg kommen. Mein Thema ist “Alles zum Thema Demenz aus einer Hand”. Sehr gerne werde ich das carecamp auf unserer Homepage verlinken. Solltet ihr noch aktive Unterstützung benötigen, werde ich mich gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten, einbringen. Wir verfügen schon über ein breites Netzwerk im etwas anderen Umgang mit Menschen mit einer Demenz. Als Gerontologe und Pflegefachmann bringe ich ein fundiertes und streitbares Paket an Erfahrung und Wissen mit. Seid herzlich gegrüsst Helmut Mazander

Lieber Herr Mazander, wir freuen uns auf Sie!!